Sonntag, 14. Juli 2024

Zwei SM-Medaillen für Titus Cristea

An den Junioren Schweizer Meisterschaften in Bern hat Titus Cristea aus Nussbaumen in der U16-Kategorie zwei Medaillen gewonnen. Im Doppel hat er sich mit Mateo Fluri gar den Schweizer Meistertitel gesichert.

Als Turniernummer sieben gehörte Titus Cristea (R1) zum erweiterten Favoritenkreis im Kampf um die Medaillen an den Nachwuchs Schweizer Meisterschaften in der Kategorie U16. Zu Beginn dieses Jahres hatte er bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, eine Medaille zu gewinnen. Damals gewann er Bronze im Einzel. Diesen Erfolg, den er in der Halle erzielt hat, konnte er nun bei den outdoor Titelkämpfen auf Sand bestätigen.
Nach einem Freilos in der ersten Runde gewann er im Achtelfinal das Aargauer Duell gegen Robin Rutishauser (R1) aus Zufikon mit 6:4, 6:3. Im Viertelfinal wartete dann der an Nummer drei gesetzte Alessandro Hunziker (N4, 130). Cristea, der aufgrund seiner Klassierung als leichter Aussenseiter in die Partie startete, zeigte sich von dieser Tatsache unbeeindruckt. In zwei klaren Sätzen gewann er junge Nussbaumer das Viertelfinalspiel. 6:4, 6:2 lautete das Verdikt am Ende.

Titel im Doppel
Damit erreichte Cirstea zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale an den Junioren Schweizer Meisterschaften. Dort wartete diesmal Dany Robas (N4, 137). Der Romand war dann eine Nummer zu gross für Cristea, der sich aber nach Kräften wehrte und Robas zum ersten Mal im Verlauf des Turniers in einen dritten Satz zwingen konnte. Am Ende siegte Robas aber mit 6:3, 4:6, 6:3. Damit bleibt Cristea die Bronzemedaille im Einzel.
Im Doppel aber konnte er sich für die Niederlage gegen Robas revanchieren. An der Seite von Mateo Fluri (N4, 97) spielte er sich souverän ins Finale und traf dort erneut auf Robas, der gemeinsam mit Thomas Gunzinger (N4, 89) spielte. Cristea und Fluri gewannen die ausgeglichene Partie mit 5:7, 6:3, 10:6 und sichern sich damit den Doppel Schweizer Meistertitel.

Gajdosikova und Ivanovic mit einem Sieg
Die weiteren Teilnehmenden aus dem Kanton Aargau konnten keine Medaille gewinnen. Am nächsten dran war Lina Strässle (N4, 60) vom TC Spreitenbach in der U16-Kategorie. Als Nummer vier der Setzliste erreichte sie souverän die Viertelfinals. Dort aber musste sie sich Ellen Hirschi (N4, 65) nach gewonnenem Startsatz letztlich deutlich mit 6:4, 0:6, 0:6 geschlagen geben. Die beiden U12-Qualifikanten Miro Keller (R5, TC Wettingen) und Milas Markovic (R5, TC Bad Schinznach) verloren beide in der ersten Runde. Dasselbe Schicksal ereilte Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen) in der U16-Kategorie und Alexandra Gasser (R1, TC Frick) bei den U18-Juniorinnen. Immerhin ein Spiel gewinnen konnten Iva Ivanovic (R1, TC Unteres Aaretal) bei den U16-Juniorinnen und Sofia Gajdosikova (R3, TC Wohlen Niedermatten) in der Altersklasse U14. Lea Markovic (R1, TC Zofingen), die als Lucky Loserin in der U18-Kategorie ins Hauptfeld nachgerückt war, musste schon nach ihrem ersten Auftritt die Koffer packen. 

Text von Fabio Baranzini, Bild Instagram von Titus Cristea

Dienstag, 9. Juli 2024

Verletzungspech bei Simmen – Medaillenhoffnungen ruhen auf Strässle und Cristea

In dieser Woche finden die Junioren Schweizer Meisterschaften in Bern statt. Die Aargauer Delegation darf sich Hoffnungen auf Medaillen machen, allerdings fehlt ein aussichtsreicher Kandidat verletzungsbedingt.

Janis Simmen hätte diese Woche seine letzten Schweizer Meisterschaften bei den Junioren bestreiten können. Nach seinem Formtief in der vergangenen Hallensaison hat er in diesem Sommer wieder stark gespielt und hat unter anderem in der NLB-Interclubsaison mit Zofingen einige wichtige Siege gefeiert. Nun aber macht ihm eine Fussverletzung einen Strich durch die Rechnung. Simmen kann seine letzten Nachwuchs Schweizer Meisterschaften nicht bestreiten und muss Forfait geben.
Damit sind in Bern lediglich eine Spielerin und ein Spieler aus dem Aargau gesetzt. Bei den Juniorinnen ist es Lina Strässle (N4, 60) vom TC Spreitenbach. Sie wird in der Alterskategorie U16 als Nummer vier geführt und gehört damit zum Kreis der Medaillenanwärterinnen. Allerdings ist die Dichte in dieser Kategorie sehr hoch, so dass ein Medaillengewinn alles andere als ein Selbstläufer ist. Strässle profitiert als Nummer vier in der ersten Runde von einem Freilos und trifft dann entweder auf Leilani Reichen (R1) oder eine Qualifikantin.

Duo in der U16-Kategorie
Der zweite Akteur aus dem Aargau, der in der Setzliste geführt wird, ist Titus Cristea (R1) aus Nussbaumen, der in diesem Jahr für den TC Wettingen Interclub gespielt hat. Cristea ist in der Altersklasse U16 die Nummer sieben. Auch er profitiert von einem Freilos zum Auftakt und könnte dann bereits bei seinem ersten Auftritt auf seinen Kantonskollegen Robin Rutishauser (R1) aus Zufikon treffen. Der duelliert sich zum Start ins Turnier mit einem Qualifikanten. Die Chancen stehen also gut, dass zumindest ein Aargauer bis ins Viertelfinale kommt. Wobei sich Cristea damit wohl nicht zufriedengeben würde, hat er doch im Januar in der Halle an den nationalen Titelkämpfen die Bronzemedaille gewonnen.

Sechs Mal über die Qualifikation

Über die Qualifikation haben sich noch weitere Spielerinnen und Spieler aus dem Kanton für die Nachwuchs Titelkämpfe qualifizieren können. In der Königskategorie U18 bei den Juniorinnen hat Alexandra Gasser (R1, TC Frick) die Qualifikation souverän geschafft. Gleich zwei Spielerinnen in der U16-Kategorie haben sich ebenfalls qualifizieren können. Einerseits Iva Ivanovic (R1, TC Unteres Aaretal), die als Nummer eins in die Qualifikation gestartet war, und zum anderen Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen), die sich als ungesetzte Spielerin durch die Qualifikation gespielt hat. Ebenfalls einen Platz im Hauptfeld hat sich Sofia Gajdosikova (R3, TC Wohlen Niedermatten) bei den U14-Juniorinnen gesichert. Sie gewann ihre beiden Qualispiele in zwei Sätzen.
In der Kategorie U12 der Junioren hat Milas Markovic (R5, TC Brugg) den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Als Nummer fünf der Qualifikation gewann er seine beiden Partien in zwei Sätzen. Auch Miro Keller (R5, TC Wettingen, im Bild) hat in derselben Kategorie die Qualifikation überstanden. Er hat dies als ungesetzter Spieler geschafft und das entscheidende Spiel im Champions Tie Break gewonnen.

Text und Bilder von Fabio Baranzini