Samstag, 15. Juni 2024

Wichtiger Sieg für Teufenthal in der Nati B

Die Männer des TC Teufenthal gewinnen am zweitletzten Spieltag gegen Drizia Genf mit 7:2. Die Punkte könnten im Kampf um den Ligaerhalt von grosser Bedeutung sein. Ebenfalls gewonnen haben die Männer des TC Aarau in der Nationalliga C und zwei Senioren-Teams steigen in die Nationalliga A auf.

Teufenthal stand vor dem Auswärtsspiel gegen Drizia Genf unter Zugzwang. Wenn sie den Abstieg verhindern und eine weitere Saison in der Nationalliga B spielen wollen, dann mussten gegen Genf Punkte her – und zwar möglichst viele. Diese Vorgabe setzten die Teufenthaler bereits in den Einzelpartien fast perfekt um. Die beiden Verstärkungsspieler Thomas Laurent (N2, 15) und Pascal Meis (N2, 27) auf den vordersten zwei Position lieferten ab und holten zwei Punkte. Patrik Hartmeier (N4, 136) und Luca Keist (R1) schlugen zwei stärker eingestufte Spieler sicher in zwei Sätzen und Yanik Kälin (R1) liess auf Position sechs gar nichts anbrennen.
Damit hatten die Teufenthaler bereits nach den Einzelpartien fünf Punkte auf sicher. Und es wäre beinahe noch ein sechster Punkt dazugekommen. Doch Roman Glarner (N4, 100) musste sich im Tie Break des dritten Satzes ganz knapp geschlagen geben. Doch weil die Teufenthaler auch in den abschliessenden Doppelpartien zwei Siege einfahren konnten, endete die Begegnung mit 7:2 für die Wynentaler. Damit ist der Ligaerhalt noch nicht geschafft, aber die Teufenthaler haben ihre Chancen deutlich verbessert. In der letzten Begegnung spielen sie nun nächstes Wochenende zuhause gegen Belvoir Zürich, das noch um den Gruppensieg kämpft.

Aarau weiterhin im Rennen
In der Nationalliga C stand an diesem Wochenende nur noch ein einziges Aargauer Team im Einsatz. Und zwar waren das die Männer des TC Aarau. Sie hatten am vergangenen Wochenende ihre Partie gegen Allmend Luzern beim Stand von 2:1 wegen des Regens abbrechen müssen. Bei der Wiederaufnahme liessen die Aarauer nichts anbrennen und feierten bereits nach den Einzelpartien einen sicheren 5:1-Sieg. Entsprechend werden die Aarauer am kommenden Wochenende wieder im Einsatz stehen und um einen Platz in der dritten Aufstiegsrunde kämpfen. Soweit war das Team von Captain Diego Roth bereits im letzten Jahr gekommen.

Zwei Aufstiege in die Nationalliga A
Einen tollen Erfolg konnten derweil auch die Frauen 30+ des TC Frick feiern. Sie schaffen den Aufstieg in die Nationalliga A. Im Aargauer Derby gegen Lenzburg konnten sich die Frickerinnen mit 4:2 durchsetzen. Den Grundstein für den Sieg in der entscheidenden Begegnung um den Aufstieg in die höchste Spielklasse legten die Frickerinnen bereits in den Einzelpartien, wo sie mit 3:1 in Führung gehen konnten. Ebenfalls aufgestiegen sind die Männer 70+ des TC Bremgarten. Nachdem sie letztes Jahr aus der Nationalliga A in die zweithöchste Spielklasse abgestiegen waren, schafften sie in dieser Saison den direkten Wiederaufstieg. Dies dank einem 5:1-Sieg im letzten Aufstiegsspiel gegen Allschwil.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Donnerstag, 13. Juni 2024

Martinez und Tsygourova top gesetzt

Am Montag beginnen die Aargauischen Tennis Meisterschaften der Aktiven in Wettingen. Mehr als 300 Nennungen sind eingegangen, wobei die Spielerinnen und Spieler in sechs Einzel- und drei Doppelkategorien um die Titel kämpfen werden.

Von den 52 teilnehmenden Spielern in der offenen Kategorie der Männer weisen nicht weniger als 15 eine N-Klassierung auf und gehören damit zu den besten 150 Tennisspielern der Schweiz. Das verspricht also ein absolut hochklassiges Spielniveau an diesen kantonalen Meisterschaften, die in Wettingen ausgetragen werden. Die beiden nominell stärksten Spieler kommen allerdings nicht aus dem Aargau. Top gesetzt ist der Neuenburger Mirko Martinez (N2, 24), der im vergangenen Jahr mit Rang 549 in der Weltrangliste seine beste Klassierung erreicht hat. Seither wurde er jedoch von Verletzungen ausgebremst. Die Nummer zwei ist Routinier Pedro Salas (N3, 36, TC Herrliberg), der aufgrund seines Alters bereits in der 40+ Kategorie spielen könnte.
Dahinter folgen dann die beiden besten Aargauer. An Setzlistenposition drei ist das der Küngoldinger Jonas Schär (N3, 43) und an Position vier der Titelverteidiger und Lokalmatador Alexander Sadecky (N3, 47) aus Würenlos. Während Sadecky in der laufenden NLB-Interclubsaison überzeugt hat und drei von vier Einzelpartien gewonnen hat – zwei Mal gegen stärker klassierte Gegner –, hat Jonas Schär alle seine fünf Einzel verloren. Die aktuelle Form spricht bei Schär also nicht zwingend dafür, dass er seinen letzten kantonalen Titel, den er noch nicht gewonnen hat, in diesem Jahr holen wird. Aussenseiterchancen darf sich mit Oliver Mrose (N3, 64) als Turniernummer sieben auch noch ein weiterer Aargauer ausrechnen.

Tsygourova wieder die Favoritin
Auch im Tableau der Frauen haben sich sechs N-Spielerinnen angemeldet. Top gesetzt ist Katerina Tsygourova (N2, 23, im Bild). Die Tessinerin hat die letzten beiden Ausgaben des Turniers jeweils souverän für sich entscheiden können. Bereits im Halbfinal könnte es zur Neuauflage des letztjährigen Finals zwischen Tsygourova und Tamara Arnold (N4, 56) kommen. In der anderen Tableauhälfte sind Lisalou Charlotte Römer (N3, 37) und Lara Russiniello (N4, 51) die beiden bestklassierten Akteurinnen. Die stärkste Aargauerin im Teilnehmerfeld ist Lina Strässle (N4, 60), die an Position fünf gesetzt ist. Allenfalls kann auch Lea Markovic (R1) in den Kampf um die Halbfinal- oder gar Finalplätze eingreifen. Sie ist zwar ungesetzt, war aber bereits einmal die Nummer 50 der Schweiz und hat eine solide Interclub-Saison gespielt.

Lokalmatadoren top gesetzt
Wie es sich für kantonale Meisterschaften gehört, wird nicht nur in der offenen Kategorie um den Titel gekämpft, sondern auch in den Kategorien R4/R6 und R7/R9. Und diese beiden Kategorien sind beim Turnier in Wettingen sehr gefragt. 70 und 76 Teilnehmer haben sich bei den Männern für diese beiden Kategorien angemeldet. In der R4/R6 Konkurrenz ist Yannick Gyomlay vom TC Wettingen die Nummer eins der Setzliste vor Witold Rozek vom TC Spreitenbach. In der R7/R9-Kategorie ist Dylan Moser vom TC Untersiggenthal der nominell stärkste Spieler. Bei den Frauen ist in der R4/R6-Kategorie ebenfalls eine Lokalmatadorin die Nummer eins der Setzliste und zwar U18-Spielerin Enya Hirzel (R4, TC Wettingen). Bei den Frauen R7/R9 ist es Nuria Calabrese vom TC Mellingen, welche die Setzliste anführt. In Wettingen wird ab dem 17. Juni gespielt. Die Finalspiele sind für den Samstag, 29. Juni angesetzt. 

Text und Bild von Fabio Baranzini







Montag, 10. Juni 2024

Zofingen steigt aus der NLB ab, Teufenthal verliert erneut

Die beiden Aargauer Spitzenteams haben in der Nationalliga B weiterhin einen schweren Stand. Sowohl Zofingen als auch Teufenthal verlieren deutlich. Wettingens Senioren stehen dafür im Final um den Schweizer Meistertitel.

Nach der Niederlage vor Wochenfrist gegen Bulle war für die Männer des TC Zofingen klar, dass der Ligaerhalt in der Nationalliga B zu einer fast unlösbaren Aufgabe wird. Und das hat sich nun an diesem Wochenende bewahrheitet. Gegen das Team aus Büsingen blieben die Zofinger, die ohne ihre Nummer zwei Nicolas Kobelt antreten mussten, ohne Chance auf den Sieg. Immerhin konnten die beiden Youngsters Timéo Gaillard (N4, 82) und Janis Simmen (N4, 95) im Einzel je einen N3-Spieler bezwingen und so zwei Punkte für Zofingen holen Simmen gewann an der Seite von Captain Lars Nohl auch noch das Doppel – zu mehr als diesen drei Punkten reichte es den Zofingern aber nicht. Damit endet das Abenteuer Nationalliga B für die Zofinger nach einer Saison bereits wieder. In der starken Gruppe 1 fehlen ihnen in der Endabrechnung drei Punkte zum Ligaerhalt. «Wir sind unserer Linie treu geblieben und haben ohne Ausländer gespielt. Dass wir dennoch konkurrenzfähig waren in dieser sehr starken Gruppe, ist positiv. Wir sind mega stolz auf unsere Leistung in dieser Saison», so Captain Lars Nohl.

Wieder vergebene Teufenthaler Matchbälle
Noch nicht vorbei ist die Saison für die Teufenthaler Männer. Auf sie warten noch zwei Begegnungen. In diesen beiden Partien müssen sie noch fleissig punkten, wenn sie den Ligaerhalt schaffen wollen. Denn auch gegen Horgen setzte es für die Teufenthaler eine klare Niederlage ab. 2:7 lautete das Verdikt am Ende. Im Einzel war es Luca Keist (R1), der einen klaren Sieg feiern konnte, und im Doppel holten Patrik Hartmeier (N4, 136) und Kevin Karoly Hümpfner (N2, 24) den zweiten Punkt. Bitter ist die Niederlage von Roman Glarner (N4, 100), der gegen den deutlich besser klassierten Adrien Burdet (N3, 41) drei Matchbälle vergeben hat. Auf die Teufenthaler wartet am kommenden Wochenende eine wegweisende Begegnung gegen das Team von Drizia Genf. «Es ist sehr bitter, dass wir in dieser Saison schon vier Matches nach vergebenen Matchbällen verloren haben. Diese vier Punkte könnten wir sehr gut gebrauchen, aber wir werden natürlich weiter kämpfen bis zum Schluss», sagt Nicole Riniker, Teamverantwortliche des TC Teufenthal.

Nur noch Aarau im Rennen
In der Nationalliga C standen die Auf- und Abstiegsspiele auf dem Programm. Die Frauen aus Zofingen duellierten sich in den Aufstiegsspielen mit dem Team von GC. Da war für die Zofingerinnen nichts zu holen. Sie verloren mit 1:5 und beenden damit ihre Saison. Aaraus Männer messen sich mit Allmend Luzern. Diese Partie musste wegen des schlechten Wetters beim Stand von 2:1 für Aarau unterbrochen werden.
Die Männer des TC Wettingen schafften den Ligaerhalt derweil souverän. Gegen Givisiez liefen sie in Bestbesetzung auf und siegten klar mit 5:1 nach den Einzelpartien. Die Doppel wurden nicht mehr ausgetragen. Den ersten Sieg in dieser Saison genau zum richtigen Zeitpunkt feierten derweil die Männer aus Mutschellen. Die Aufsteiger konnten gegen den Tennisclub Thun mit 5:4 gewinnen und verbleiben damit in der Nationalliga C. Den Abstieg nicht verhindern konnten dagegen die Frauen aus Spreitenbach. Sie müssen sich Allmend Zug klar mit 1:5 geschlagen geben und werden im kommenden Jahr wieder in der 1. Liga auflaufen.

Wettingen im Final
Erfreuliches gibt es dagegen von den Senioren aus Wettingen zu berichten. In der Altersklasse 65+ bleiben sie weiterhin das Mass der Dinge. Sie schlagen im Halbfinal der Nationalliga A Neubüel Wädenswil sicher mit 4:0 und bleiben in dieser Saison weiterhin ohne Satz- und Punktverlust. Im finalen Kampf um den Schweizer Meistertitel wartet nun das Duell mit Chiasso.
Den Final verpasst haben dagegen die Frauen aus Möhlin. In der Altersklasse 40+ bleiben die Aufsteigerinnen in den Halbfinals hängen. Gegen das starke Team aus Kloten konnten sie immerhin zwei Punkte holen. Damit ist die Saison von Möhlins Frauen zu Ende. Mit dem Erreichen der Halbfinals dürfen sie aber sicherlich zufrieden sein.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Sonntag, 9. Juni 2024

Traumwoche für Jérôme Kym in Tschechien

Der 21-jährige Aargauer Tennisprofi Jérôme Kym feiert in Prostejov seinen bislang mit Abstand grössten Erfolg. Als Qualifikant gewinnt er das Challenger Turnier und macht in der Weltrangliste einen riesigen Sprung nach vorne.

Jérôme Kym ist mit guten Erinnerungen nach Prostejov gereist. Vor sieben Jahren hat er dort gemeinsam mit Yarin Aebi und Till Brunner den U14 Weltmeistertitel für die Schweiz gewinnen können. Im Final übrigens gegen Spanien, das mit einem gewissen Carlos Alcaraz angetreten war, der ja bekanntlich diesen Sonntag den French Open Final der Männer in Paris bestreitet.
Sieben Jahre nach dem U14-Weltmeistertitel kann Jérôme Kym an selber Stätte nun seinen bislang mit Abstand grössten Erfolg als Profi feiern. Er gewinnt das mit 120'000 Euro dotierte Challenger Turnier – und das als Qualifikant. «Es war eine Riesenwoche für mich. Ich habe extrem Freude, dass sich die harte Arbeit während meiner Verletzung im letzten Jahr jetzt ausbezahlt hat. Ich brauchte viel Geduld und Durchhaltevermögen. Das macht den Titel umso schöner», freute sich Jérôme Kym am Tag seines Titelgewinns.

Nur zwei Matchshirts
Wie unerwartet dieser Titel für den jungen Fricktaler, der seit einigen Jahren in Österreich trainiert, gekommen ist, zeigt folgende Anekdote. Jérôme Kym ist mit lediglich zwei Matchshirts nach Prostejov gereist. Gespielt hat er inklusive Qualifikation letztlich sieben Matches. «Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich das Turnier gleich gewinnen werde. Ich hätte aber eigentlich schon mehr Shirts mitnehmen wollen, habe sie aber wohl im Schrank vergessen. So habe ich halt im Hotel nach jedem Spiel die Shirts im Lavabo gewaschen und aufgehängt, damit ich sie am nächsten Tag wieder anziehen konnte», so Kym.
Um den Exploit einzuordnen, hilft auch ein Blick auf das Tableau und die Gegner die Jérôme Kym auf dem Weg zu seinem Triumph eliminiert hat. Als Weltnummer 444 ist Jérôme Kym in Tschechien gestartet. Dieses Ranking reichte gerade mal für Setzlistenplatz 11 in der Qualifikation. Das bedeutet, dass Kym gerade nur in der ersten Runde gegen Norbert Gombos aus der Slowakei das bessere Ranking aufgewiesen hat. Obwohl: Gombos war vor einigen Jahren bereits einmal in den Top 100 klassiert.

Sechs von sieben Gegnern stärker klassiert
Nach Gombos gewann Kym auch gegen den Einheimischen Martin Krumich, der fast 100 Ränge vor Kym klassiert war. Und auch seine fünf Hauptfeld Gegner waren allesamt stärker als er. Unter anderem schlug Kym in der zweiten Runde den an Nummer zwei gesetzten Yoshihito Nishioka (ATP 70), der bereits einmal die Nummer 24 der Welt war, in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4. Und im Halbfinal eliminierte er den Argentinier Pedro Cachin, die Nummer 108 der Weltrangliste. Den Final gewann Kym übrigens gegen Chun-Hsin Tseng, der zuvor auf dem Weg ins Endspiel keinen einzigen Satz abgegeben hatte.
Vor diesem Turnier war für Jérôme Kym ein Viertelfinal auf dieser Turnierstufe der grösste Erfolg. Nun ist es der Titelgewinn. Dank den 104 ATP-Punkten, die Jérôme Kym für seinen Exploit bekommt, verdoppelt er sein Punktekonto und macht entsprechend einen grossen Sprung nach vorne in der Weltrangliste. Neu dürfte er in der Region von Rang 280 klassiert sein – so weit vorne wie noch nie zuvor in seiner Karriere. «Ich habe enorm viel im mentalen Bereich gearbeitet und das konnte ich in diesem Turnier zeigen. Jetzt möchte ich das natürlich so weiterziehen», blickt Kym voraus.

Text von Fabio Baranzini, Bild Instagram

Samstag, 1. Juni 2024

Aargauer NLB-Teams verlieren erneut

Am vierten Spieltag in der Nationalliga B gab es aus Aargauer Sicht keinen Grund zur Freude. Sowohl Zofingen als auch Teufenthal verlieren ihre Begegnungen. Für Zofingen hat dies zur Folge, dass der Ligaerhalt fast zu einer «Mission impossible» wird.

Die NLB-Equipe aus Teufenthal musste die lange Reise nach Lugano antreten, um ihre dritte Begegnung in diesem Jahr zu spielen. Die Tessiner hatten ihre ersten drei Partien in diesem Jahr allesamt mit 3:6 verloren und waren damit dringend auf Punkte angewiesen. Und so überraschte es denn auch nicht, dass sie zuhause mit einer stärkeren Mannschaft aufliefen als noch in den Runden zuvor. Dies natürlich zum Leidwesen der Teufenthaler, die dadurch vor einer sehr schwierigen Aufgabe standen, waren sie doch auf allen sechs Positionen schlechter klassiert.
Immerhin: Luca Keist (R1) und Yanik Kälin (R1) konnten ihre Einzel gewinnen und den Teufenthalern so schon einmal zwei Punkte sichern. Und Keist doppelte in den Doppelpartien mit Patrik Hartmeier (N4, 136), der nach einer Verletzung erstmals in dieser Saison mitmischen konnte, nach. Die beiden gewannen sicher in zwei Sätzen und holten so den dritten Teufenthaler Punkt. Beinahe wäre noch ein vierter Zähler dazugekommen. Doch Yannik Steinegger (N2, 21) und Noël Kunz (R1) mussten sich mit 15:13 im Champions Tie Break geschlagen geben. «Schade um die drei Matchbälle, die wir im Doppel vergeben haben. Wir müssen aber angesichts der Ausgangslage zufrieden sein mit den drei Punkten, die wir geholt haben. Im Kampf um den Ligaerhalt können wir jeden Punkt gebrauchen», sagt Nicole Riniker, Teamverantwortliche der Teufenthaler.

Bitterer Nachmittag für Zofingen
Für die Zofinger Männer stand gegen Bulle eine wegweisende Partie auf dem Programm. Die Westschweizer hatten nämlich vor der Begegnung gegen Zofingen genau gleich viele Punkte auf dem Konto wie die Aufsteiger aus der Thutstadt. Schnell wurde jedoch klar, dass es an diesem Nachmittag schwierig werden würde für die Zofinger. In fünf von sechs Einzelpartien war Bulle stärker klassiert als Zofingen. Und das münzten die Westschweizer in eine komfortable 4:2-Führung nach den Einzelpartien um. Aus Zofinger Sicht konnten Janis Simmen (N4, 95) und Nikolaj Talimaa (N4, 106) ihre Matches gewinnen.
In den abschliessenden Doppelpartien kam es für die Zofinger dann knüppeldick. Alle drei Doppelpartien gingen zu Gunsten von Bulle aus. Besonders bitter: Gleich zwei Doppel gingen im Champions Tie Break verloren. Nach dem 2:7 gegen Bulle stehen die Zofinger nun eine Runde vor Schluss mit drei Punkten Rückstand auf den rettenden fünften Gruppenrang am Ende der Tabelle. Damit benötigt die Equipe von Captain Lars Nohl am letzten Spieltag gegen Büsingen einen veritablen Exploit, um den Ligaerhalt doch noch zu schaffen. «Wir haben gekämpft und unser Bestes gegeben, aber irgendwie wollten wir es diesmal zu gut machen. Dadurch ging etwas die Energie verloren, was uns in den Runden zuvor ausgezeichnet hatte, und wir verloren die engen Matches», so Lars Nohl. «Wir werden in der letzten Runde wiederum alles geben, so viele Punkte sammeln wie möglich und schauen, wo wir am Ende stehen.»

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Montag, 27. Mai 2024

Deutliche Niederlagen für Aargauer NLB-Teams

In der Interclubrunde vom letzten Wochenende setzte es für Zofingen und Teufenthal jeweils eine 2:7-Niederlage ab. Dafür konnten sich beide Senioren NLA-Teams aus dem Aargau für den Kampf um den Schweizer Meistertitel qualifizieren.

Nach drei Wochen Pause griffen die Teufenthaler Männer wieder ins Geschehen ein. Sie duellierten sich in ihrer zweiten Runde mit den Aufsteigern des TC Reinacherheide. Diese traten in einer starken Besetzung mit drei N2-Spielern an und waren daher auf dem Papier zu favorisieren. Und leider aus Teufenthaler Sicht bestätigte sich diese Prognose auf dem Platz. Einzig Kevin Karoly Hümpfner (N2, 24) konnte sein Einzel auf Position zwei gewinnen. Bitter ist die Niederlage von Noël Kunz (R1), der auf Position sechs eine 5:2-Führung und einen Matchball nicht in einen Sieg verwandeln konnte. Immerhin gabs für die Teufenthaler im Doppel nochmals einen Punktgewinn. Die Paarung Pascal Meis (N2, 27) und Luca Keist (R1) feierte einen Zwei-Satz-Sieg und sicherte Teufenthal immerhin noch einen zweiten Zähler an diesem Spieltag.

Zweite Niederlage für Zofingen
Die Zofinger Männer waren als Aufsteiger stark in die neue Saison gestartet und trafen in der dritten Runde auf das bis dato letztklassierte Team des LTC Winterthur. Die Winterthurer rüsteten jedoch just für die Begegnung gegen Zofingen stark auf und setzten erstmals Damien Wenger (N1, 10) und Lukas Rosol (N2, 12) auf den Positionen eins und zwei ein. Damit war klar: Die Zofinger waren auf jeder einzelnen der sechs Positionen deutlich unterlegen. So gesehen darf es schon als Erfolg gewertet werden, dass Jacob Kahoun (N3, 58) auf Position drei sein Einzel gewinnen konnte. «Jeder musste über sich hinauswachsen, um einen Punkt zu gewinnen. Das haben wir zwei Mal geschafft, leider hats im Doppel eins ganz knapp nicht gereicht für einen dritten Punkt», bilanzierte Captain Lars Nohl, der gemeinsam mit Janis Simmen im Doppel siegte. Nach dieser Niederlage stehen die Zofinger auf dem letzten Platz der Gruppe, allerdings punktgleich mit dem nächsten Gegner Bulle.

Zwei Teams schaffen es in die Aufstiegsspiele
In der Nationalliga C der Aktiven ist die Vorrunde mit dem dritten Spieltag zu Ende gegangen und es ist klar, welche Teams in die Auf- und welche in die Abstiegsrunde gehen. Dank einem 6:3-Sieg über Horgen sichern sich die Aarauer Männer den zweiten Gruppenrang und bestreiten die Aufstiegsspiele. Dasselbe schaffen auch die Frauen des TC Zofingen. Sie verlieren zwar das letzte Gruppenspiel gegen Allmend Luzern deutlich mit 1:5, klassieren sich aber dennoch auf dem zweiten Rang.
Die drei anderen NLC-Teams müssen den Gang in die Abstiegsspiele antreten. Besonders bitter ist dies für die Männer aus Wettingen. Sie haben nämlich zwei von drei Gruppenspielen mit 5:4 gewinnen können. Da sie allerdings einmal mit 1:8 sehr deutlich verloren, belegen sie in der Endabrechnung nur den dritten Rang. Nicht über den vierten Rang hinaus kamen die Frauen aus Spreitenbach, die in der sehr starken Gruppe 6 auch das dritte Gruppenspiel gegen Nyon verloren (0:6). Immerhin einen Punkt gabs für Mutschellen. Das Team von Captain Luca Barro verlor gegen Nyon mit 1:8 und belegt ebenfalls den vierten und letzten Rang.

Beide NLA-Teams kämpfen um den Titel
In der Nationalliga A der Senioren bleiben die Wettinger Männer in der Altersklasse 65+ weiterhin das Mass der Dinge. Sie gewinnen auch das letzte Gruppenspiel gegen Schlieren deutlich mit 6:0. Sie beenden damit die Vorrunde ohne auch nur einen einzigen Satz, geschweige denn ein Match verloren zu haben. Im Halbfinal wartet nun das Team Neubüel Wädenswil auf die Wettinger. Auch in dieser Partie sind sie zu favorisieren.
Ebenfalls in den Halbfinals im Kampf um den Schweizer Meistertitel stehen die Aufsteigerinnen aus Möhlin in der Kategorie 40+. Sie gewinnen ihr letztes Gruppenspiel gegen den LTC Winterthur klar mit 4:2, dies dank zwei Siegen im Doppel. Damit beenden die Mehlemerinnen die Vorrunde auf Rang zwei und treffen im Halbfinal auf das Team aus Kloten.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Montag, 13. Mai 2024

Zofingen fordert Favorit Nyon bis zum Schluss

In der zweiten Interclubrunde holen Zofingens Männer in der Nationalliga B vier weitere Punkte, während die NLC-Teams einen schweren Stand hatten. Siege gabs dafür für die NLA-Seniorinnen und Senioren – die Bilanz der zweiten Runde.

Zofingen hat zum Auftakt in die neue NLB-Meisterschaft etwas überraschend auswärts gegen Allmend Luzern mit 5:4 gewinnen können. Den Schwung des gelungenen Saisonstarts wollten die Aufsteiger auch ins erste Heimspiel der Saison mitnehmen. Der Gegner dort: Nyon. Die Westschweizer hatten am ersten Spieltag mit 7:2 den klarsten Sieg der Gruppe ins Trockene gebracht und waren dabei mit einem äusserst starken Kader aufgelaufen. Die Aufgabe für Zofingen war also nicht einfach.

Drei Einzel- und ein Doppelsieg
Nyon war auch gegen Zofingen stark besetzt – vor allem auf den ersten drei Positionen: David Jorda Sanchis (ATP 292), Alberto Barroso Campos (ATP 386) und auf Position drei der Genfer Johan Nikles, der vor zwei Jahren die Nummer 256 der Welt war. Entsprechend war für die Zofinger in diesen drei Partien nichts zu holen, obwohl der Deutsche Benjamin Loccisano (N3, 42), der erstmals für die Zofinger gespielt hat, gegen Barroso Campos einen Satz gewann.
Die Zofinger punkteten aber auf den hinteren Positionen fleissig. Jacob Kahoun (N3, 58) und Timéo Gaillard (N4, 82) feierte deutliche Zwei-Satz-Siege und Janis Simmen (N4, 95) kämpfte Stefan Fiacan (R1) in drei Sätze nieder. In den Doppelpartien waren es Dario Huber (N3, 31) und Jacob Kahoun, die den vierte Punkt für Zofingen ins Trockene brachten. Zum Sieg und damit zur nächsten Überraschung fehlte nur wenig. Denn Simmen und Captain Lars Nohl (N4, 142) mussten sich erst im Champions Tie Break geschlagen geben. «Wir haben uns super verkauft und nehmen die vier Punkte, denn am Ende wird jeder Punkt zählen. Dennoch wäre für uns gar der Sieg dringelegen», bilanzierte Nohl nach der Partie.

Vier Niederlagen in der NLC
In der Nationalliga C wars ein schwieriges Wochenende für vier der fünf Aargauer Teams. Die Aarauer Männer, die vor einer Woche mit 9:0 optimal in die Saison gestartet waren, mussten sich diesmal mit exakt demselben Resultat geschlagen geben. Gegen die Aufstiegskandidaten des TC Old Boys Basel, die ausschliesslich mit N-Spielern angetreten waren, gabs nichts zu holen. Auch Aufsteiger Mutschellen war gegen Pully chancenlos. Immerhin einen Punkt konnten die Mutscheller allerdings gewinnen. Ebenfalls nur einen Punkt gabs für die Wettinger Männer beim Auswärtsspiel gegen Green Club Romanel II.
Die Frauen aus Spreitenbach verkauften sich gegen das deutlich stärker besetzte Dählhölzli Bern stark und konnte etwas überraschend zwei Einzelpartien gewinnen. Das änderte jedoch letztlich nichts an der 2:4-Niederlage. Einen deutlichen Sieg gabs dagegen für die Frauen aus Zofingen. Sie gewinnen auswärts gegen Yverdon mit 5:1 und überzeugen dabei vor allem mit vier Siegen in den Einzelpartien. Ein Doppel verloren sie nach zwei engen Sätzen.

Zwei Siege in der NLA
In der Nationalliga A treten die Senioren 65+ des TC Wettingen weiter äusserst dominant auf. In der zweiten Runde gegen Zug gewannen sie erneut mit 6:0 und gaben dabei in den sechs Matches nur gerade vier Games ab. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen sie nun auf Schlieren, das ebenfalls zwei Mal gewinnen konnte, allerdings auf dem Papier dennoch deutlich schwächer ist als die Wettinger.
Eine starke Leistung zeigten auch die Aufsteigerinnen aus Möhlin in der Alterskasse 40+. Gegen Thalwil wurden sie ihrer Favoritenrolle auf dem Papier gerecht und gewinnen mit 5:1. Damit stehen die Fricktalerinnen nach zwei von drei Runden auf Rang zwei in der Tabelle und haben drei Punkte Vorsprung auf den LTC Winterthur, gegen den sie zum Abschluss der Gruppenphase noch spielen werden.

Text von Fabio Baranzini

Montag, 6. Mai 2024

Perfekter Aargauer Auftakt in die NLB-Saison

Die beiden Aargauer NLB-Interclubteams bei den Aktiven – die Männer aus Teufenthal und Zofingen – konnten ihre Auftaktbegegnungen siegreich gestalten. Auch die NLA-Teams der Seniorinnen und Senioren spielten stark, während der Auftakt in der Nationalliga C der Aktiven unterschiedlich ausfiel.

Zofingens Männer starteten gegen Allmend Luzern in ihre erste NLB-Saison nach dem letztjährigen Aufstieg. Auf dem Papier galten die Zofinger die Aussenseiter, waren sie doch auf jeder einzelnen der sechs Positionen schwächer klassiert als die Zentralschweizer. Doch das hielt das Team von Captain Lars Nohl nicht davon ab, bereits in den Einzelpartien drei Siege ins Trockene zu bringen. Dario Huber (N3, 31) bezwang auf Position eins Adam Moundir (N2, 13) in drei Sätzen, Jacob Kahoun (N3, 53) schlug Jonas Schär (N3, 43) und Timéo Gaillard (N4, 82) setzte sich gegen Lars Aregger (N3, 69) durch. Und weil die Zofinger auch noch zwei Doppelpartien gewinnen konnten, feierten sie zum Saisonstart einen etwas überraschenden 5:4-Sieg. Captain Lars Nohl meinte nach der Partie: «Wir sind mehr als happy. Das war eine richtig gute Teamleistung auf und neben dem Platz. Wir sind stolz auf diesen Sieg, der uns auch Selbstvertrauen gibt für die weitere Saison.»

Starke Teufenthaler Doppel
Gar noch deutlicher gewannen die Männer aus Teufenthal ihre erste Runde in dieser NLB-Saison gegen Seeblick Zürich – nämlich mit 6:3. Die Teufenthaler, die mit den beiden deutschen Verstärkungsspielern Kevin Karoly Hümpfner (N2, 24) und Pascal Meis (N2, 27) auf den Positionen zwei und drei aufgelaufen waren, konnten drei Einzelpartien gewinnen. Meis, Luca Keist (R1) und Noël Kunz (R1) blieben siegreich. In den abschliessenden Doppelpartien konnten die Teufenthaler dann ihre Stärken ausspielen und holten sich gleich drei weitere Zähler. Während die ersten beiden Doppel ungefährdet blieben, mussten Noël Kunz und Yanik Kälin (R1) ins Champions Tie Break, schlugen dort dann aber die nominell stärkere Paarung von Seeblick mit 10:5. «Wir haben in den drei Doppelpartien wirklich super gespielt und sind so gut in die Saison gestartet», sagt Nicole Riniker, die bei den Teufenthalern für die NLB-Mannschaft verantwortlich ist.

Zwei Aargauer Siege
Für die Aargauer Nationalliga C Teams bei den Aktiven verlief der Saisonstart unterschiedlich. Mit einem Kantersieg sind die Männer des TC Aarau gestartet. Sie schlagen Embrach auswärts gleich mit 9:0 und gaben dabei nur einen einzigen Satz ab. Einen tollen Erfolg feierten die Wettinger Männer. Sie schlugen auf der heimischen Anlage das starke Team aus Horw, das auf vier von sechs Positionen stärker klassiert war, mit 5:4. Dies nachdem es nach den Einzelpartien noch 3:3 gestanden hatte. 3:3 hiess es auch bei den Frauen des TC Zofingen. Allerdings nicht nach den Einzeln, sondern nach der gesamten Partie gegen Uitikon. Die Zofingerinnen schafften es dabei nicht, ihrer Favoritenrolle auf dem Papier gerecht zu werden und verloren drei Partien, in denen sie nominell stärker waren.
Der erste Auftritt der NLC-Aufsteiger des TC Mutschellen bei den Männern endete mit einer Niederlage gegen Muri-Gümligen. Unglücklich dabei: Drei Einzelpartien gingen über die volle Distanz von drei Sätzen und gingen allesamt ganz knapp verloren. Immerhin konnten die Mutscheller zwei Doppel gewinnen und holten insgesamt drei Zähler (3:6). Noch ohne Punkte sind die Frauen aus Spreitenbach. Ohne Teamleaderin Lina Strässle unterlagen sie Stade-Lausanne mit 0:6.

Starker Saisonstart in der Nationalliga A
Bei den Seniorinnen und Senioren standen zwei Aargauer Teams in der Nationalliga A im Einsatz. Die Frauen 40+ aus Möhlin, die als Aufsteigerinnen in der höchsten Spielklasse aufgelaufen sind, lieferten sich ein äusserst ausgeglichenes Duell mit Baar. Am Ende hatten beide Equipen 3 Punkte und sieben Sätze gewonnen – sicherlich ein solider Start in die neue Saison. Einen äusserst souveränen Sieg gab es für die Männer 65+ des TC Wettingen. Sie bekundeten gegen Nyon überhaupt keine Probleme und gewannen gleich mit 6:0. In diesen sechs Partien gaben die Wettinger nur gerade 15 Games ab und unterstreichen damit ihre Ambitionen im Kampf um den Schweizer Meistertitel.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Sonntag, 28. April 2024

Zweiter Profititel in dieser Saison für Jérôme Kym

Nachdem der 21-jährige Fricktaler im Januar bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause in Spanien bereits einen Profititel gewinnen konnte, doppelt er nun diese Woche in der Türkei nach. Kym gewinnt das mit 15'000 Dollar dotierte Turnier in Antalya.

Obwohl es insgesamt bereits der dritte Profititel ist für Jérôme Kym – der zweite in diesem Jahr – ist es für den Fricktaler eine Premiere. Zum ersten Mal gewinnt er nämlich ein Profiturnier auf Sand. Das ist vor allem deshalb eine beachtliche Leistung, weil die rote Asche nicht unbedingt die Lieblingsunterlage des Offensivspezialisten Kym ist. In Antalya bewies er aber diese Woche, dass er nicht nur auf schnell Belägen für Turniersiege gut ist.
Kym, der aktuell die Weltnummer 518 ist, startete als Nummer drei der Setzliste ist Turnier und gehörte damit zu den Mitfavoriten im Kampf um den Turniersieg. Dies unterstrich er mit seinen ersten Auftritten. Sowohl gegen den Letten Pijus Vaitiekunas (ATP 1940) und den Qualifikation Leandro Malgaroli (ATP 1452) liess er gar nichts anbrennen und gab in beiden Partien gemeinsam nur gerade sechs Games ab. Auch im Viertelfinal gegen Alexandr Binda (ATP 1037) blieb er beim 6:1, 6:4 Sieg ungefährdet.

Sprung in der Weltrangliste
Im Halbfinal eliminierte er dann den Holländer Deney Wassermann (ATP 716) mit 7:6,6:2 und traf im Final auf Yanaki Milev (ATP 594) aus Bulgarien. Auch in dieser Begegnung war der erste Satz hart umkämpft, Kym konnte ihn jedoch mit 7:5 zu seinen Gunsten entscheiden. Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für den Aargauer. Mit 6:2 sicherte er sich diesen Satz und gewann damit das Turnier ohne auch nur einen einzigen Satz abzugeben. Dank den 15 ATP-Punkten, die er für diesen Titel bekommt, wird er in der Weltrangliste rund 50 Plätze gut machen und sich neu in der Region von Rang 470 klassieren.

Text von Fabio Baranzini, Bild Instagram Jérôme Kym

Dienstag, 23. April 2024

Nach zwei Aufstiegen in Folge lautet die Mission nun «Ligaerhalt»

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der beiden Teams des TC Zofingen, die in der Nationalliga B (Männer) und Nationalliga C (Frauen) auflaufen werden.

Zwei Mal in Folge konnten die Zofinger Männer am Ende einer Interclubsaison einen Aufstieg bejubeln. Aus der 1. Liga sind sie innerhalb von zwei Jahren direkt in die Nationalliga B aufgestiegen und gehen nun in dieser Saison in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse auf Punktejagd. Dass es in diesem Jahr den dritten Aufstieg in Serie gibt, ist sehr unwahrscheinlich, denn die Zofinger gehören in der Nationalliga B aufgrund ihres Kaders sicherlich zu den Aussenseitern.
«Unser Ziel ist ganz klar der Ligaerhalt. Das wird nicht einfach, denn wir sind – meiner Meinung nach – in die stärkere der beiden NLB-Gruppen gelost worden», sagt Zofingens Captain Lars Nohl. «Natürlich werden wir versuchen, gegen alle Teams so viele Punkte wie möglich zu holen. Wir rechnen uns jedoch vor allem Chancen aus, gegen Bulle zu gewinnen. Diese Begegnung wird wohl entscheidend im Kampf um den Ligaerhalt.»

Keine ausländischen Spieler verpflichtet
Trotz des Aufstiegs haben die Zofinger weitestgehend auf Neuzugänge verzichtet. Als eines von nur ganz wenigen NLB-Teams setzen die Zofinger ausschliesslich auf Schweizer Akteure und haben keine ausländischen Verstärkungsspieler verpflichtet. Angeführt wird das Team von Dario Huber (N3, 31), der beim Kantonsrivalen TC Teufenthal bereits mehrere Jahre in der Nationalliga B gespielt hat. Dasselbe gilt für Jacob Kahoun (N3, 58), der ebenfalls bereits letzte Saison für Zofingen aufgelaufen ist und in diesem Jahr an Position drei spielen wird. Zwischen den beiden erfahrenen NLB-Spielern wird neu Nicolas Kobelt (N3, 46) aus Olten spielen, der in den USA lebt und studiert und in den Sommermonaten jeweils in Zofingen trainiert. Ebenfalls neu verpflichtet wurden Timéo Gaillard (N4, 82) und Arian Hasas (N4, 140), die beide auch teilweise in Zofingen trainieren. Komplettiert wird das Team durch Janis Simmen (N4, 95), Nikolaj Talimaa (N4, 106) und Lars Nohl (N4, 142), die genau wie Huber und Kahoun im letztjährigen Aufstiegsteam dabei waren. Die Rolle des Coaches übernimmt Peter Veselovsky. Zum Auftakt treten die Zofinger, die sich mit einem Trainingslager in der Türkei auf die NLB-Premiere vorbereitet haben, auswärts bei Allmend Luzern an. Das erste Heimspiel bestreiten sie dann am 11.5. um 12 Uhr gegen Nyon.

Wieder in die Aufstiegsspiele
Der TC Zofingen stellt auch bei den Frauen ein Team in einer nationalen Liga bei den Aktiven. Und zwar läuft die erste Frauenequipe um Captain Selina Kaufmann in der Nationalliga C auf. Im letzten Jahr hatten sie knapp die Aufstiegsspiele erreicht, blieben dort dann aber chancenlos. Nun soll es erneut klappen mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Dafür konnten sich die Zofingerinnen auf einer Position verstärken. Neu zum Team gestossen ist Lea Markovic (R1), die zuvor für den TC Brugg gespielt hatte. Markovic hat – genau wie Captain Kaufmann – bereits einmal eine N-Klassierung aufgewiesen. Hinter den beiden R1-Spielerinnen folgen Jara Hürzeler (R2), Sina Schwaiger (R2), Semajla Saric (R3) und Anja Damman (R5).
«Unser Ziel ist die Teilnahme an den Aufstiegsspielen und dort wollen wir soweit wie möglich kommen», sagt Selina Kaufmann. «In den Gruppenspielen gegen Uitikon und Yverdon haben wir gute Chancen, um zu gewinnen, und gegen Allmend Luzern erwarten wir eine Partie auf Augenhöhe, die sehr spannend werden könnte.» Das Duell mit den Luzernerinnen findet erst in der dritten Runde am 25.5. statt und ist zugleich auch das erste Heimspiel der Zofingerinnen, die davor zwei Mal auswärts antreten müssen.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Teufenthals NLB-Männer kämpfen um den Ligaerhalt

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der Teams aus dem Wynental, die in einer nationalen Liga an den Start gehen.

Es ist bereits die achte Saison, in der die Teufenthaler Männer in der Nationalliga B der Aktiven antreten. In dieser Meisterschaft sind sie zwar nicht mehr das einzige Aargauer Team auf dieser Stufe – die Zofinger Männer schafften letztes Jahr den Aufstieg – sie sind aber sicherlich die erfahrenste Equipe des Kantons in dieser Liga. Und diese Erfahrung könnte in der kommenden Saison durchaus wichtig werden. Denn im Kampf um den Ligaerhalt werden die Teufenthaler, die im letzten Jahr den Vierten Gruppenrang belegt hatten, voraussichtlich ziemlich gefordert sein.

Starke Konkurrenz
Dies einerseits, weil viele Spieler im Kader der Teufenthaler dem Tennissport nicht mehr ganz dieselbe Priorität einräumen, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war. Und andererseits, weil die Konkurrenz in diesem Jahr ziemlich stark ist. «Vor allem Lugano hat ein sehr starkes Team zusammengestellt und auch die Aufsteiger des TC Reinacherheide haben sich verstärkt», weiss Nicole Riniker, die das Teufenthaler Interclubteam seit vielen Jahren betreut.
Die Teufenthaler sind aber keinesfalls chancenlos, denn gegen die Zürcher Teams aus Horgen, Seeblick und Belvoir sind durchaus Punkte zu holen. Und die nominell schwächste Equipe der Gruppe – Drizia Genf – ist für die Teufenthaler schlagbar. Allerdings ist es für die Jungs um Captain Patrick Hartmeier sicherlich kein Vorteil, dass sie gegen Lugano, Genf und Reinacherheide jeweils auswärts antreten müssen, da vor allem Genf und Lugano mit langen Anreisen verbunden sind. Zum Auftakt treffen die Teufenthaler am 4. Mai um 12 Uhr auf der eigenen Anlage auf den TC Seeblick. Nach dieser Partie haben die Teufenthaler dann bereits einen ersten Anhaltspunkt, wo sie in dieser Saison im Vergleich zur Konkurrenz stehen werden. Die weiteren Heimspiele finden am 8. Juni gegen Horgen und am 22. Juni gegen Belvoir statt. Insgesamt dauert die Saison für die Teufenthaler in diesem Jahr länger als sonst, da sie in die grössere Gruppe gelost wurden und dadurch sechs Begegnungen bestreiten müssen.

Drei weitere Teams in nationalen Ligen
Der TC Teufenthal stellt aber nicht nur bei den Aktiven ein Team in der Nationalliga B, sondern auch bei den Männern 35+. Die haben im letzten Jahr nach dem Erreichen des dritten Gruppenrangs in der Abstiegsrunde gegen Bachtobel einen knappen 5:4-Sieg feiern können und haben so den Ligaerhalt geschafft. Ganz ähnlich verlief die letzte Saison der Senioren 45+ des TC Teufenthal, die in der Nationalliga C auflaufen. Auch sie belegten den dritten Gruppenrang und konnten in der Folge ihr Abstiegsspiel siegreich gestalten. Dies mit 4:1 gegen Pfäffikon. Entsprechend werden sie in dieser Saison erneut in der dritthöchsten Spielklasse auf Punktejagd gehen.
In der Nationalliga B spielen die Männer 65+ des TC Menziken. Sie haben den Ligaerhalt in der höchsten Schweizer Spielklasse im letzten Jahr nicht geschafft. Nachdem sie in der Gruppenphase den vierten und letzten Rang belegt hatten, verloren sie auch das Abstiegsspiel gegen Stade-Lausanne. So gehen sie in diesem Jahr nun wieder eine Liga tiefer auf Punktejagd.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Möhlins Seniorinnen starten in der Nationalliga A

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der Teams aus Fricktal, die in einer nationalen Liga an den Start gehen.

In der vergangenen Saison unternahm der TC Rheinfelden einen weiteren Versuch, sich in der Nationalliga C der Aktiven zu etablieren. Angeführt vom früheren Spitzenspieler Yannick Thomet schlugen sich die Rheinfelder in der ausgeglichenen Gruppe achtbar. Doch letztlich fehlten zwei Punkte, um sich für die Aufstiegsspiel zu qualifizieren. Sie mussten den Gang in die Abstiegsspiele antreten und unterlagen dort dem TC Allmend Luzern mit 4:5, nachdem es nach den Einzelpartien noch 3:3 gestanden hatte. Aufgrund des Abstiegs von Rheinfelden wird in der kommenden Saison kein Fricktaler Team in einer nationalen Liga bei den Aktiven an den Start gehen.

Zwei Aufstiege in Folge
Dafür gehen gleich mehrere Equipen der Seniorinnen und Senioren in einer der drei höchsten Spielklassen des Landes auf Punktejagd. Allen voran die Frauen 40+ des TC Möhlin. Sie haben im letzten Jahr den zweiten Aufstieg in Folge bejubeln können und dürfen in dieser Saison in der Nationalliga A ran. Die letzte Saison war eine Machtdemonstration der Frauen aus Möhlin. Mit nur vier verlorenen Matches sicherten sie sich klar den Gruppensieg und das nachfolgende Aufstiegsspiel gegen Nyon gewannen Patricia Pfaff, Bettina Berger, Pascale Johner und Monika Häring gleich mit 4:0, so dass die Doppelpartien nicht mehr ausgetragen werden mussten. In ihrer ersten Saison in der höchsten Spielklasse der Schweiz warten in der Gruppenphase die Teams aus Baar, Thalwil und Winterthur.

Drei weitere Teams in den nationalen Ligen
Die zweitstärkste Equipe aus dem Fricktal stellen die Frauen 30+ des TC Frick. Sie bestreiten in diesem Jahr ihre zweite Saison in der Nationalliga B. Letztes Jahr hatten sie nach mehreren Aufstiegen in Folge wieder eine Meisterschaft, in der sie den Gang in die Abstiegsspiele antreten mussten. Als Gruppendritte schlugen sie dort Sporting Derendingen allerdings souverän mit 4:0 und nehmen nun einen neuen Anlauf in der Nationalliga B. Die Gruppengegnerinnen von Frick sind Rolli-Seuzach, Thun und Born Kappel.
Auch in der Nationalliga C, der dritthöchsten Spielklasse der Schweiz, gehen in der kommenden Saison zwei Fricktaler Teams an den Start. Es sind dies einerseits die Männer 45+ des TC Möhlin und andererseits die Männer 55+ des TC Frick. Die Senioren aus Möhlin hatten im letzten Jahr die Aufstiegsspiele als Gruppenzweite erreicht, sich dann aber in der zweiten Aufstiegsrunde gegen Onex mit 1:4 geschlagen geben müssen. In dieser Saison messen sie sich in der Gruppenphase mit Veyrier Gr.-Donzel, Veveysan und Burgmoos Richterswil. Die Männer 55+ des TC Frick haben im letzten Jahr souverän den Aufstieg geschafft. Sie haben den Gruppensieg geholt und anschliessend zwei Aufstiegsspiele gewinnen können. Als Lohn für die starke letzte Saison dürfen sie nun in der Nationalliga C ran.

Text von Fabio Baranzini, Bilder vom TC Möhlin und TC Frick

Mutschellen strebt den Ligaerhalt in der Nationalliga C an

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der Teams aus der Region Lenzburg/Freiamt, die in einer nationalen Liga an den Start gehen.

Nachdem im letzten Jahr die Männer des TC Lenzburg nach vielen Jahren in der Nationalliga C abgestiegen sind und mit den Männern des TC Wohlen Niedermatten das Team, das in den letzten Jahren immer mal wieder in der dritthöchsten Spielklasse aufgelaufen war, den Aufstieg nicht geschafft hat, ist es in diesem Jahr der TC Mutschellen, der die Region Lenzburg/Freiamt in der Nationalliga C vertreten wird. Die Mutscheller haben im vergangenen Jahr etwas überraschend den Aufstieg geschafft. Nach Rang zwei in der Gruppe nutzten sie die günstige Auslosung in den drei Aufstiegsrunden, um sich den Aufstieg zu sichern.
Nun also treten Captain Luca Barro und sein Team erstmals in der Nationalliga C an. «Ich hatte früher schon einmal mit Dietikon in dieser Liga gespielt und hatte dann den Wunsch, mit meinem Heimclub auch einmal in dieser Liga zu spielen», so Barro. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung. Die Gruppengegner in der ersten NLC-Saison heissen Nyon, Pully und Muri-Gümligen. «Die beiden Westschweizer Teams werden sicher stark sein. Muri-Gümligen ist dagegen wie wir erst letzte Saison aufgestiegen – da könnten wir Chancen haben», beurteilt Luca Barro die Ausgangslage. Das Ziel des TC Mutschellen ist klar: Irgendwie den Ligaerhalt schaffen. Luca Barro weiss jedoch: «Das wird eine schwierige Aufgabe.»

Fünf NLB-Teams aus der Region
In der Region gibt es bei den Seniorinnen und Senioren noch fünf Teams, die gar in der Nationalliga B auf Punktejagd gehen. Es sind dies die Frauen 30+ des TC Lenzburg, die im letzten Jahr knapp den Ligaerhalt geschafft hatten, und die Frauen 50+ des TC Wohlen Niedermatten, die neu in dieser Liga spielen. Zudem sind zwei NLB-Teams in der Altersklasse 70+ am Start. Einerseits die Männer aus Bremgarten, die im letzten Jahr den Ligaerhalt in der höchsten Schweizer Spielklasse hauchdünn verpasst hatten, und andererseits die Männer aus Muri, die sich in den Abstiegsspielen dank einem 4:2.Sieg gegen Rapperswil den Ligaerhalt sichern konnten. Das fünfte NLB-Team aus der Region stellt ebenfalls der TC Bremgarten und zwar in der Altersklasse 45+. Diese Equipe hatte im Vorjahr den dritten Gruppenrang erreicht und den Ligaerhalt via Abstiegsspiel geschafft.

Quintett in der NLC
Die Seniorinnen und Senioren stellen nicht nur in der Nationalliga B fünf Teams, sondern auch in der Nationalliga C. Eines davon kommt vom TC Muschellen und zwar die Männer 45+, die im Vorjahr nach dem Gruppensieg in der ersten Aufstiegsrunde gescheitert waren. Zwei NLC-Teams kommen aus dem TC Wohlen Niedermatten. Einerseits die Männer 55+, die letztes Jahr in den Aufstiegsspielen ganz knapp gescheitert waren, und andererseits die Männer 45+. Der TC Bremgarten stellt noch eine weitere Mannschaft, die in einer der drei höchsten Ligen des Landes spielt und zwar die Männer 55+, die in der Nationalliga C spielen und letztes Jahr den Gruppensieg erreicht hatten. Komplettiert wird das NLC-Quintett von den Frauen 30+ des TC Muri. Sie sind letztes Jahr neu in die Nationalliga C aufgestiegen und werden sich nun eine Liga höher versuchen.

Text von Fabio Baranzini, Bilder TC Mutschellen und Fabio Baranzini

Wettingen und Spreitenbach starten in die zweite NLC-Saison

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der Teams aus der Region Wettingen/Baden, die in einer nationalen Liga an den Start gehen.

Im letzten Jahr gab es in der Nationalliga C der Aktiven zwei Teams aus der Region, die neu in der dritthöchsten Spielklasse aufgelaufen waren: die Männer aus Wettingen und die Frauen aus Spreitenbach. Erfreulicherweise konnten beide Equipen ihre erste Saison in der Nationalliga C erfolgreich gestalten und den Ligaerhalt bewerkstelligen. Nun stehen sie vor der zweiten Saison in der NLC.
Die junge Frauen-Equipe steht dabei vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits hat Iva Ivanovic, die letztes Jahr jeweils auf Position eins oder zwei aufgelaufen war, das Team verlassen, und andererseits wurden die Spreitenbacherinnen in eine schwierige Gruppe gelost. Die Gegnerinnen sind Dählhölzli II, Stade-Lausanne und Nyon. «Ich schätze die Gruppe wesentlich stärker ein als letztes Jahr. Dennoch ist unser Ziel der Ligaerhalt», sagt Teambetreuer Sven Strässle.

Wettingen strebt Ligaerhalt an
Dasselbe Ziel wie die Spreitenbacherinnen verfolgen die Männer aus Wettingen. Die Equipe von Captain Tim Schilling wird auch in diesem Jahr wieder von den beiden Verstärkungsspielern Leon Back und Martin Bürkle aus Deutschland angeführt. Dahinter bleibt der Rest des Teams unverändert. Eventuell wird noch der Junior Titus Cristea zum Einsatz kommen, der letzte Saison noch nicht zum Team gehört hat. Schilling ist zuversichtlich, dass das Ziel Ligaerhalt erreicht wird. «Wir haben zwar in unserer Gruppe mit Horw ein Team, das letztes Jahr noch in der Nationalliga B gespielt hat und entsprechend stark sein wird, aber wir haben uns gut vorbereitet. Einige unserer Spieler waren in den Wintermonaten in der University Tennis League am Start und konnten Matchpraxis sammeln», so Schilling. Neben Horw sind Green-Club Romanel II und Meggen die weiteren Gruppengegner.

Wettingen als einziges NLA-Team
Das einzige NLA-Team der Region stellt der TC Wettingen. Und zwar sind das die Senioren 65+. Sie haben die letzte Saison noch in der Kategorie 55+ bestritten und nun die Altersklasse gewechselt. Es wird spannend sein zu sehen, wo sich die Wettinger in der neuen Altersklasse einreihen werden. Drei weitere Teams aus der Region Wettingen/Baden gehen zudem in der zweithöchsten Liga an den Start. Es sind dies die Männer 55+ des TC Obersiggenthal, die den Aufstieg am grünen Tisch geschafft haben, nachdem sie letztes Jahr das entscheidende letzte Aufstiegsspiel verloren hatten. Ebenfalls aufgestiegen sind die Frauen 50+ des TC Obersiggenthal – sie allerdings auf sportlichem Weg. Das dritte NLB-Team stellten die Männer 35+ des Mellingen, die im vergangenen Jahr fast in die Nationalliga A aufgestiegen wären. Erst das letzte Aufstiegsspiel verloren sie gegen Zug.

Zwei Aufsteiger in der NLC
Komplettiert werden die Teams aus den nationalen Ligen durch vier Equipen, die in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen werden. Das sind die Männer 35+ des TC Wettingen und die Männer 55+ des TC Rohrdorferberg, die beide schon länger in dieser Liga spielen. Nach der letzten Saison sind noch zwei neue Teams dazugstossen, die in der NLC an den Start gehen. Zum einen haben die Männer 45+ des TC Unteres Aaretal den Aufstieg geschafft und zum anderen die Männer 55+ des TC Neuenhof. Auch sie profitierten von einer Promotion am grünen Tisch.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Lospech – sehr starke Gruppe für Aaraus NLC-Team

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Wir werfen einen Blick auf die Ausgangslage der Teams aus der Region Aarau/Entfelden, die in einer nationalen Liga an den Start gehen.

Die Männer des TC Aarau haben im letzten Jahr in der Nationalliga C für positive Schlagzeilen gesorgt. Die Aarauer spielten eine starke Saison und erreichten die dritte von vier möglichen Aufstiegsrunden. In diesem Jahr nun stehen die Aarauer vor einer schwierigeren Ausgangslage. Nicht etwa, weil sie mit personellen Abgängen oder Verletzungen zu kämpfen hätten – die Aarauer gehen mit dem identischen Team wie in der erfolgreichen letzten Saison an den Start –, sondern weil es die Auslosung nicht so gut meinte mit den Aarauern. Sie treffen in der Gruppenphase auf die Equipen des TC Old Boys Basel, des TC Horgen II und des TC Embrach.
Der TC Old Boys erreichte im letzten Jahr genau wie Aarau die dritte Aufstiegsrunde, war im vergangenen Jahr jedoch nominell deutlich stärker einzustufen als die Aarauer. Und das Team Horgen II erreichte sogar die allerletzte Aufstiegsrunde und scheiterte nur ganz knapp. Auch Horgen wäre im letzten Jahr auf dem Papier stärker gewesen als Aarau. Mit Embrach komplettiert ein Aufsteiger die Gruppe. «Für uns wird es in dieser Saison sicher deutlich schwieriger als letztes Jahr. Old Boys und Horgen schätze ich sehr stark ein. Wir werden aber natürlich alles geben und dennoch versuchen, die Aufstiegsspiele zu erreichen», sagt Captain Diego Roth, der sich mit seinen Teamkollegen mit einem Trainingslager in Sevilla auf die bevorstehende Interclubsaison vorbereitet hat.

Drei Buchser NLB-Teams
Nur wenige Meter vom TC Aarau entfernt liegt der TC Buchs, der auch in diesem Jahr wieder drei Seniorenteams stellt, die in einer nationalen Liga auf Punktejagd gehen – genauer in der Nationalliga B. Da wären die Frauen 40+ des Vereins, die im letzten Jahr noch in der Nationalliga A aufgelaufen waren, jedoch den Abstieg nicht verhindern konnten. Dies nachdem sie eigentlich bereits im Jahr zuvor aus der höchsten Liga abgestiegen waren, jedoch am Grünen Tisch den Ligaerhalt doch noch geschafft hatten. Nach zwei Abstiegen in Folge werden sie nun aber definitiv in der Nationalliga B starten.
Ebenfalls in der zweithöchsten Spielklasse laufen die Frauen 30+ des Vereins auf. Sie hatten im Vorjahr die Aufstiegsspiele knapp verpasst, das Abstiegsspiel gegen Giubiasco dann aber souverän gewonnen (5:1). Sie werden in diesem Jahr einen neuen Anlauf nehmen, um die Aufstiegsspiele zu erreichen. Die Aufstiegsspiele dürften auch das Ziel der Männer 65+ des TC Buchs sein. Denn auch sie haben diese im letzten Jahr nur knapp verpasst.

Entfelden startet in der NLC
Komplettiert werden die Teams in den nationalen Ligen der Region Aarau / Entfelden von den Frauen 30+ des TC Entfelden. Die Entfelderinnen, die sich im letzten Jahr dank einem Sieg in den Abstiegsspielen in der Nationalliga C halten konnten, treffen in diesem Jahr auf die Equipen aus Wohlensee, Stade-Lausanne und Renens. Dabei werden sie versuchen, den Sprung in die Aufstiegsspiele zu schaffen. Die Saison beginnt für alle Interclubteams am Wochenende des 4./5. Mai.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Montag, 8. April 2024

Die perfekte Vorbereitung auf die Interclubsaison

Vom 26. bis 28. April findet im TC Lenzburg die dritte Ausgabe des Interclub Vorbereitungsturniers unter dem Patronat der SWL Energie AG statt. Dabei wird es zwei neue Kategorien geben, die erstmals ausgetragen werden.

Die ersten beiden Ausgaben des SWL-Interclub Vorbereitungsturniers Ende April haben die Erwartungen der Verantwortlichen bei weitem übertroffen. Beide Ausgaben waren komplett ausgebucht, so dass nicht alle Spielerinnen und Spieler, die in Lenzburg auflaufen wollten, teilnehmen konnten. Für die Organisatoren in Lenzburg war daher schnell klar: Es wird auch eine dritte Ausgabe des SWL-Interclub Vorbereitungsturniers geben.
Einziger Wermutstropfen im letzten Jahr war, dass die Doppelkonkurrenz am Freitagabend dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen war. Nur ein paar wenige Bälle konnten gespielt werden, ehe wegen des Regens nicht mehr an Tennisspielen zu denken war. Dafür gabs ein gemütliches Beisammensein im Clubhaus – inklusive Kaminfeuer.

R5/R9-Kategorie aufteilen
In diesem Jahr wird ein neuer Anlauf gewagt und das Doppelturnier am Freitagabend erneut ausgeschrieben. Geplant ist ein Männerdoppel (R1/R9) und ein Frauendoppel (R1/R9). «Wir hoffen sehr, dass das Doppelturnier in diesem Jahr stattfinden kann. Schliesslich gehört das Doppel ja auch zur Vorbereitung auf die Interclubsaison und genau das soll unser Turnier ja ermöglichen», sagt Turnierleiter Stefan Meyenberg, der zum dritten Mal für das Turnier verantwortlich ist.
Ansonsten wird es in diesem Jahr keine allzu grossen Änderungen geben. Einzig die Kategorien R5/R9 der Aktiven werden aufgeteilt. Es wird in diesem Jahr zum ersten Mal eine R5/R7 und eine R7/R9 Kategorie geben. «Mit dieser Anpassung können wir verhindern, dass es teilweise zu etwas einseitigen Matches kommt, weil die Spanne von R5 bis R9 doch ziemlich gross ist. So sollte es ausgeglichenere Partien geben für alle Teilnehmenden», erklärt Meyenberg.

Weiterhin zwei Matches für alle
Weiterhin unverändert bleibt, dass alle Teilnehmenden garantiert zwei Spiele bestreiten dürfen und dass die Kategorien jeweils an einem Tag fertig gespielt werden. «Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen von den Teilnehmenden für diesen Modus. Sie haben es sehr geschätzt, dass sie an einem Tag zwei Matches bestreiten und so in kurzer Zeit viel Spielpraxis für die neue Interclubsaison sammeln konnten», sagt Meyenberg.
Auch bei der dritten Ausgabe mit dabei ist die SWL Energie AG als Patronatssponsorin. «Das SWL-Interclub Vorbereitungsturnier ist zwar noch ein sehr neues Turnier, hat sich aber schon einen Namen gemacht in der Tennisszene und hat viele Turnierspielerinnen und Turnierspieler aus der Region angelockt. Das ist eine tolle Sache, die wir weiterhin gerne unterstützen möchten», sagt SWL-CEO Christian Gerber, der im vergangenen Jahr selbst mitgespielt und sich auch diesmal bereits wieder angemeldet hat.

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Das sind die Kategorien
Am Freitag:
Männer 60+ R3/R9
Frauen 55+ R3/R9
Männer Doppel R1/R9
Frauen Doppel R1/R9

Am Samstag
Männer R1/R4
Frauen R1/R4
Männer R5/R7
Männer R7/R9
Frauen 40+ R3/R9

Am Sonntag:
Männer R5/R7
Männer R7/R9
Frauen R5/R7
Frauen R7/R9
Männer 35+ R3/R9
Männer 55+ R5/R9

Text und Bilder vom TC Lenzburg zur Verfügung gestellt

Sonntag, 24. März 2024

Messmer und Hürzeler gewinnen in den Hauptkategorien

An den Aargauischen Junioren Meisterschaften im Birrhard setzen sich grösstenteils die Favoritinnen und Favoriten durch. Einzig Melanie Mägerle schafft in der U12 Kategorie der Mädchen eine Überraschung.

Felix Messmer (R2, TC Esp Fislisbach) war in der U18-Kategorie der grosse Favorit auf den Titel. In seinem ersten Spiel gegen Simon Bringold (R3, TC Frick) musste er jedoch hart kämpfen und setzte sich erst im Champions Tie Break mit 6:4, 5:7, 10:6 durch. Das anschliessende Finalspiel gegen Lorenzo Valente (R3, TC Zofingen) war dann eine klarere Angelegenheit. Nach souveränem Startsatz gewann Messmer letztlich mit 6:2, 7:5 und holt sich damit den zweiten kantonalen Meistertitel in Folge.
Bei den Juniorinnen wurde aufgrund zu weniger Anmeldungen keine U18-Kategorie durchgeführt. Somit waren die U16-Juniorinnen die Ältesten. Dort kam es zum Endspiel zwischen Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen) und Annina Stadtherr (R3, TC Aarau). Aussenseiterin Stadtherr erwischte den besseren Start, schaffte es aber nicht, den Satzvorsprung über die Runden zu bringen. Letztlich gewann Jara Hürzeler mit 3:6, 6:4, 10:7 und holt sich den Aargauer Meistertitel.

Furrer und Dumitrescu siegen
Ebenfalls die Turniernummer eins setzte sich bei den U16-Junioren durch. In dieser Kategorie kam es zum erwarteten Finalspiel zwischen Leon Furrer (R3, TC Zofingen) und Filip Tasic (R3, TC Huba). In einem ausgeglichenen Spiel setzte sich letztlich Leon Furrer mit 7:5, 6:4 durch und durfte sich entsprechend als Sieger feiern lassen.
Bei den U14-Junioren war die Turniernummer eins Lion Dumitrescu (R3, TC Brugg) eine Klasse für sich. Dumitrescu gab auf dem Weg ins Endspiel nur gerade zwei Games ab und traf dort auf Silas Tran (R4, TC Zofingen), der aufgrund seines Alters eigentlich noch in der U12-Kategorie antreten könnte. Dumitrescu wurde auch im Final seiner Favoritenrolle gerecht und siegte klar mit 6:2, 6:0.

Da Silva gewinnt nach hartem Kampf
Bei den U14-Juniorinnen konnte sich Lara Da Silva (R3, TC Wohlen Niedermatten) durchsetzen. Für ihren Titelgewinn musste Da Silva allerdings hart kämpfen. Schon im Halbfinal gegen Carla Lycia Passardi (R4, TC Wettingen) musste sie über die volle Distanz und das Szenario wiederholte sich dann auch im Endspiel gegen die Turniernummer zwei Misa Celcer (R3, TC Brugg). Da Silva setzte sich nach verlorenem ersten Satz mit 3:6, 6:2, 10:8 durch und gewinnt damit die stark besetzte U14-Kategorie.
Einen Favoritensieg gabs auch bei den U12-Junioren. Milas Markovic (R5, TC Bad Schinznach) wurde seiner Rolle als Nummer eins der Setzliste gerecht und gewann das Turnier ohne Satzverlust. Im Final setzte er sich gegen den ungesetzten Jakob Bächle (R6, TC Unteres Aaretal) durch, der zuvor vier Matches souverän gewonnen hatte. Mit 6:4, 6:3 siegte Markovic.

Mägerle gewinnt als Ungesetzte
Bei den U12-Juniorinnen gabs die einzige grosse Überraschung des Turniers. Denn hier konnte sich nicht die Nummer eins durchsetzen, sondern es gewann die ungesetzte Melanie Mägerle (R6, TC Muri). Ihr umkämpftestes Spiel bestritt Mägerle bereits in Runde zwei, wo sie die Turniernummer eins Anora Fejzuli (R5, TC Brugg) mit 6:3, 6:7, 11:9 ausschalten konnte. Im restlichen Turnierverlauf gab sie keinen Satz mehr ab und schlug im Final Jule Passardi (R5, TC Wettingen) mit 6:0, 7:5.
Bei den U10-Junioren gabs ein äusserst umkämpften Finalspiel zwischen den beiden bestklassierten Spielern des Turniers – Elias Sekinger (R6, TC Spreitenbach) und Dario Dumitrescu (R6, TC Brugg). Letztlich setzte sich Dumitrescu mit 1:6, 7:6, 10:8 durch und holte sich den Titel. Bei den Juniorinnen war Lotta Passardi (R6, TC Wettingen) die stärkste Spielerin. Sie gewann ihr Finalspiel klar mit 6:4, 6:0 gegen Aurora Semeraro (R7).

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Mittwoch, 20. März 2024

Der Aargauer Tennisnachwuchs kämpft um die kantonalen Titel

Am kommenden Wochenende finden im Tenniscenter Aarsports in Birrhard die Aargauischen Junioren Meisterschaften statt. In insgesamt neun Kategorien wird um die Titel gekämpft.

Felix Messmer (R2, TC Esp Fislisbach) hat im vergangenen Sommer den Aargauer Meistertitel in der U18-Kategorie gewonnen. Und auch am kommenden Wochenende ist der Youngster der grosse Titelfavorit. Immerhin ist er der einzige R2-Spieler in der gesamten U18-Konkurrenz. Allerdings befinden sich gleich drei R3-Spieler in seinem Tableau, die ihm den Titel nur zu gerne streitig machen würden. Es sind dies der an Nummer zwei gesetzte Raphael Enea Huber (TC Zofingen), Lorenzo Valente (TC Zofingen) und Simon Bringold (TC Frick).
Bei den Juniorinnen findet keine U18-Kategorie statt, da sich zu wenige Spielerinnen angemeldet haben. In der Altersklasse U16 haben sich dagegen drei Nachwuchstalente für die kantonalen Meisterschaften eingeschrieben. Es sind dies Annina Stadtherr (R3, TC Aarau), Medea John (R3, TC Frick) und Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen, im Bild), die aufgrund ihrer Klassierung die Titelfavoritin ist.

Furrer und Dumitrescu top gesetzt
In der U16-Konkurrenz der Junioren führt Leon Furrer (R3, TC Entfelden) die Setzliste an. Mit Titelverteidiger Filip Tasic (R3, TC Wohlen Niedermatten) steht jedoch noch ein zweiter R3-Spieler im Teilnehmerfeld. Es könnte also durchaus einen spannenden Zweikampf geben um den Aargauer Meistertitel in dieser Altersklasse.
Bei den U14-Junioren gibt es in der Person von Lion Dumitrescu (R3, TC Brugg) wiederum einen klaren Favoriten, denn er ist der einzige Spieler in diesem Tableau, der eine R3-Klassierung aufweist. Der Titelgewinn wird aber dennoch kein Selbstläufer, denn es sind noch vier Akteure am Start, die eine R4-Klassierung aufweisen und Dumitrescu durchaus gefährlich werden könnten. Auf dem Papier ist Silas Tran (R4, TC Zofingen) der härteste Widersacher von Dumitrescu.

Offene Ausgangslage
Ein offener Schlagabtausch zeichnet sich dafür bei den U14-Juniorinnen ab und das auf erfreulich hohem Niveau. Mit Lara Da Silva (R3, TC Wohlen Niedermatten), Misa Celcer (R3, TC Brugg), Daria Strässle (R3, TC Spreitenbach) und Sofia Gajdosikova (R3, TC Wohlen Niedermatten) stehen gleich vier R3-klassierte Spielerinnen an der Spitze der Setzliste. Das verspricht viel Spannung in dieser Kategorie.
Deutlicher – zumindest auf dem Papier – präsentiert sich die Situation bei den U12-Junioren, die mit insgesamt 23 Teilnehmenden die grösste des Turniers ist. Dort ist Milas Markovic (R5, TC Bad Schinznach) die Turniernummer eins. Sein stärkster Kontrahent ist Levin Colin Zimmermann (R6, TC Wettingen). Das letzte Direktduell der beiden endete Ende Januar mit einem hauchdünnen Sieg von Markovic (10:8 im Champions Tie Break). Bevor es jedoch zu einer Neuauflage dieses Duells kommen könnte, müssen die beiden zuerst je drei Partien gewinnen.
Die U12-Kategorie ist auch bei den Juniorinnen die grösste. Top gesetzt ist dort Anora Fejzuli (R5, TC Brugg) vor der ebenfalls R5 klassierte Jule Passardi (TC Wettingen). In der Favoritenrolle bei den Jüngsten (U10) ist bei den Jungs Elias Sekinger (R6, TC Spreitenbach) und bei den Mädchen Lotta Passardi (R6, TC Wettingen). Sämtliche Partien werden im Tenniscenter Aarsports in Birrhard ausgetragen und sind für Samstag und Sonntag angesetzt.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Sonntag, 17. März 2024

Paroubek überlegen zum Aargauer Meistertitel

An den kantonalen Meisterschaften der Seniorinnen in Zofingen setzt sich Michelle Paroubek in der Hauptkategorie souverän durch. In den restlichen Kategorien gab es die eine oder andere Überraschung.

Michelle Paroubek (R1, TC Brugg) war schon vor Turnierbeginn die grosse Favoritin auf den Aargauer Meistertitel in der Hauptkategorie. Dies weil sie als einzige R1 Spielerin und frisch gebackene Schweizer Meisterin die stärkste Akteurin im Feld war. Das bewies sie dann auch auf eindrückliche Art und Weise, liess sie doch weder im Halbfinal gegen Janine Bernasconi-Schefer (R4, TC Born Kappel), noch im Final gegen Beatrice Baumgartner-Ziegler (R2, TC Langenthal) etwas anbrennen. In beiden Matches gab Paroubek nur gerade ein Game ab und gewann so hochverdient den Aargauer Meistertitel.

Hart umkämpfte Finals
Wesentlich mehr zu kämpfen hatte in der Kategorie 30+ R5/R9 Simone Gautschi-Meschenmoser (R5, TC Kriens). Doch letztlich setzte sich die an Nummer eins gesetzte Akteurin dennoch durch. Nach einem problemlosen Auftaktsieg und einem w.o.-Erfolg im Halbfinal kam es im Endspiel zum Kräftemessen mit Michaela Mauceri (R5, TC Willisau). Nach verlorenem Startsatz setzte sich Gautschi-Meschenmoser mit 5:7, 6:2, 10:6 durch und konnte letztlich den Titel nach Hause nehmen.
In derselben Stärkeklasse in der Alterskategorie 50+ gewann nicht die Nummer eins der Setzliste das Turnier, sondern eine ungesetzte Spielerin. Und das war Vroni Marti (R6, TC CIS Heimberg). Nach einem sicheren Auftaktsieg schlug sie die Turniernummer eins Cécile Glaser (R6, TC Möhlin) in zwei Sätzen und duellierte sich anschliessend im Final mit der Nummer zwei Bea Blumenthal (R6, TC Bremgarten). Die beiden lieferten sich ein hart umkämpftes Duell, in welchem Vroni Marti am Ende die besseren Nerven hatte und sich mit 5:7, 6:3, 12:10 hauchdünn durchsetzen konnte.

Duell der Clubkolleginnen
In der vierten und letzten Einzelkategorie – Seniorinnen 60+ R5/R9 – kam es im Endspiel zum Duell zweier Clubkolleginnen. Jutta Siegrist (R5, TC Teufenthal) und Elisabeth Gloor (R5, TC Teufenthal), die miteinander in der NLB-Equipe 50+ des TC Teufenthal spielen, standen sich gegenüber. Das Finalspiel war eine sichere Beute für Jutta Siegrist, die sich mit 6:2, 6:0 durchsetzen konnte. Noch bei ihrem ersten Auftritt war Siegrist allerdings ganz kurz vor dem Aus gestanden. Ihr Erstrundenspiel hatte sie erst im Champions Tie Break mit 12:10 gewonnen.

Wälti in zwei Doppel-Finals
Im Frauendoppel gab es wiederum einen Sieg der favorisierten Paarung. Im Endspiel standen sich nämlich die Nummer eins der Setzliste – Barbara Wälti (R2, TC Langenthal) und Beatrice Baumgartner-Ziegler (R2) – und die Nummer zwei – Susanne Stein (R3, TC Uetliberg) und Irka Plüss (R4, TC Thalwil) – gegenüber. Eine Begegnung, die über die volle Distanz ging, wobei jedoch Wälti / Baumgartner-Ziegler das bessere Ende für sich behielten und das Champions Tie Break zum Schluss mit 10:7 gewannen.
In der Mixed-Doppel Kategorie schwang die Paarung Marco Heimgartner (R3, TC Buchs) und Karin Dietiker (R4, TC Buchs) oben aus. Die beiden gewannen ihre drei Partien allesamt in zwei Sätzen, ohne jemals in die Verlängerung zu müssen. Im Finalspiel siegten sie mit 6:4, 6:3 gegen Barbara Wälti und Martin Wälti (R4, TC Langenthal), die an Nummer eins gesetzt waren.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Montag, 11. März 2024

Stark besetzte Hauptkategorie bei den Seniorinnen

Am kommenden Wochenende finden die Aargauischen Meisterschaften der Seniorinnen in Zofingen statt. In vier Einzel, einer Doppel- und einer Mixed-Kategorie wird dabei um die Titel gekämpft.

Am letzten Wochenende haben im Tenniscenter Zofingen die Senioren um die Aargauer Meistertitel gespielt. Eine Woche später nun sind die Seniorinnen an der Reihe. Aus sportlicher Sicht bietet die Hauptkategorie eine spannende Ausgangslage. Aufgrund der geringen Zahl an Spielerinnen, die sich für die offenen Kategorien angemeldet haben, wurden die Altersklassen 30+, 40+ und 50+ zusammengelegt. Auf diese Weise ist ein stark besetztes Tableau zu Stande gekommen.
Turniernummer eins und damit die grosse Favoritin auf den Titel ist Michelle Paroubek (R1, TC Brugg, 50+). Sie hat sich vor einer Woche den Schweizer Meistertitel in der Altersklasse 45+ gesichert. Auf dem Papier ist Bettina Ernst (R2, TC Buchs, 40+) ihre härteste Kontrahentin. Mit Barbora Fabianova (R2, TC Credit Suisse Zürich, 40+) und Beatrice Baumgartner-Ziegler (R2, TC Langenthal, 55+) befinden sich aber noch zwei weitere R2-Spielerinnen im Tableau.

Offene Ausgangslage
In der Konkurrenz 30+ R5/R9 ist Simone Gautschi-Meschenmoser (R5, TC Kriens) vor Martina Reinhard (R5, TC Baden) an Nummer eins gesetzt. Es ist allerdings zu erwarten, dass diese Kategorie ziemlich offen sein dürfte. Denn neben den beiden gesetzten R5-Spielerinnen stehen noch vier weitere R5-Akteurinnen am Start, die sich allesamt Chancen ausrechnen dürfen, in den Titelkampf einzugreifen. Darunter ist auch Titelverteidigerin Aline Stein (R5, TC Aarau).
Bei den Seniorinnen 50+ R5/R9 ist Cécile Glaser (R6, TC Möhlin) die Nummer eins der Setzliste, gefolgt von Bea Blumenthal (R6, TC Bremgarten). Insgesamt sind es fünf Spielerinnen, die in dieser Kategorie an den Start gehen. Acht Akteurinnen laufen in derselben Kategorie bei den Seniorinnen 60+ auf. Dort ist Regula Dietler (R5, TC Breitenbach) die Spielerin, die es zu schlagen gilt. Jutta Siegrist (R5, TC Teufenthal) ist an Nummer zwei gesetzt.

Spannende Doppel-Konkurrenzen
Im Frauendoppel haben sich sechs Paarungen angemeldet. Top gesetzt ist das Duo Barbara Wälti (R2, TC Langenthal) / Beatrice Baumgartner-Ziegler. Sie führen das Feld an vor dem Duo Susanne Stein (R3, TC Uetliberg) und Irka Plüss (R4, TC Thalwil). Aber auch die Buchser-Paarung Karin Dietiker (R4) und Maja Osterwalder-Dietiker (R4) sollte man im Titelkampf auf der Rechnung haben.
Das Mixed-Doppel ist mit neun Paarungen die grösste Doppelkonkurrenz des Wochenendes. Barbara Wälti ist auch hier an Nummer eins gesetzt. Diesmal an der Seite von Martin Wälti (R4, TC Langenthal). Karin Dietiker spielt ebenfalls in der Mixed-Kategorie mit und ist gemeinsam mit ihrem Spielpartner Marco Heimgartner (R3, TC Buchs) die Nummer zwei der Setzliste.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Mike Herron überrascht in der Kategorie 35+

An den kantonalen Meisterschaften der Senioren, die am vergangenen Wochenende in Zofingen ausgetragen wurden, gab es einige Überraschungen. So beispielsweise in der Person von Mike Herron, der als ungesetzter Spieler sowohl die Nummer eins als auch die Nummer zwei der Setzliste bezwang und damit Aargauer Meister in der Kategorie 35+ wurde.

Titelverteidiger Christoph Kunz (R3, TC Rothrist, rechts im Bild) musste auf dem Weg ins Finale der Kategorie 35+ R1/R4 hart kämpfen. Gleich zum Auftakt traf er auf den ungesetzten Pascal Rennhard (R3, TC Rohrdorferberg), der vor einer Woche an den Schweizer Meisterschaften in dieser Altersklasse im Final stand. In einer äusserst hart umkämpften Partie setzte sich Kunz mit 6:7, 7:6, 10:8 durch. Und auch in seinem Halbfinalduell gegen den Einheimischen Raphael Jegge (R4, TC Zofingen) musste Kunz nach verlorenem Startsatz über die volle Distanz, hatte jedoch das bessere Ende erneut auf seiner Seite.
Im Final stand ihm dann der ungesetzte Mike Herron (R4, TC Grenchen, links im Bild) gegenüber. Auch der musste auf dem Weg ins Endspiel zwei Mal über die volle Distanz und zwar gegen die beiden Buchser Vertreter Marco Heimgartner (R3) und Philipp Noever (R4). Im Final hatte dann Mike Herron die grösseren Kraftreserven und setzte sich in einer – wie könnte es anders sein – Partie über drei Sätzen mit 2:6, 7:5, 10:4 durch.

Reinmann mit Favoritensieg
Eine weitere Überraschung gabs in der Kategorie R5/R9 in der Altersklasse 35+. Dort setzte sich Pascal Kleiner (R6, TC Rivella) durch. Kleiner startete wie Herron als ungesetzter Spieler ins Turnier. Dank drei Siegen gegen R5 klassierte Gegner sicherte er sich aber verdientermassen den Turniersieg.
Keine Überraschung gabs dagegen in der Altersklasse 45+ R1/R4. Dort setzte sich mit Philipp Reinmann (R4, TC Dulliken) der an Nummer eins gesetzte Spieler durch. Reinmann blieb ohne Satzverlust und gewann den Final gegen Ronnie Stutz (R4, TC Mutschellen) klar mit 6:3, 6:1. Michael Bracher (R5, TC Bad Schinznach) sicherte sich den Turniersieg in der Altersklasse 45+ R5/R9. Er gewann sein Finalspiel gegen Frank Fötschel (R5, TC Muhen) mit 6:2, 7:5.

Überraschung im Doppel
In den Gruppenspielen der Senioren 55+ war Jaap Husselman (R4, TC Rontal Dierikon) der stärkste Spieler. Er hatte seine beiden Kontrahenten Roger Bieler (R5, TC CIS Wase) und Philipp Hemmeler (R5, TC Würenlos) sicher im Griff und gewann ohne Satzverlust den Aargauer Meistertitel. Die Kategorie 65+ R5/R9 wurde mit derselben Stärkeklasse in der Kategorie 75+ zusammengelegt. Als souveräner Sieger dieser gemischten Konkurrenz ging René Weber (R6, TC Küssnacht) hervor. Weber gewann alle seine drei Partie klar und ohne Satzverlust. Sein Finalspiel entschied er gleich mit 6:1, 6:0 zu seinen Gunsten. Dies gegen Guillermo Fernandez (R6, TC Zofingen).
In der Doppelkonkurrenz der Männer kam es zu einer Überraschung. Das nominell schwächste Duo – Florian Kost (R8) und Roger Müller (R7) – krönte sich zum Aargauer Meister. Die beiden, die früher bereits einmal R2 und R3 klassiert waren, mussten einzig in ihrem Erstrundenspiel einen Satz abgeben. Danach aber blieben sie souverän und gewannen Halbfinal und Final deutlich.

Text von Fabio Baranzini / Bild von Tenniscenter Zofingen

Sonntag, 3. März 2024

Aargauische Senioren Meisterschaften in Zofingen stehen vor der Tür

Am kommenden Wochenende werden in Zofingen die Aargauischen Meisterschaften der Senioren ausgetragen. Insgesamt haben sich 83 Spieler angemeldet, die in sieben Einzelkategorien und einer Doppelkonkurrenz um die Titelehren kämpfen werden.

In der Altersklasse 35+ R1/R4 sind die zwei Akteure top gesetzt, die sich bereits im letzten Jahr im Final gegenüberstanden: Christoph Kunz (R3, TC Rothrist) und Marco Heimgartner (R3, TC Buchs, im Bild). Damals konnte die Finalpartie nicht ausgetragen werden, wodurch Kunz kampflos zum Aargauer Meister wurde. In diesem Jahr nun ist Titelverteidiger Kunz erneut die Nummer eins der Setzliste und Heimgartner die zwei. Aber es gibt noch einige andere Spieler, die durchaus in den Titelkampf eingreifen können. Denn mit Pascal Rennhard, Yannick Sommerer und Marco Streda befinden sich gleich drei weitere R3-Spieler in diesem Tableau. Für Spannung ist also gesorgt.

45+ mit den meisten Teilnehmenden
In derselben Altersklasse gibt es noch eine zweite Kategorie und zwar diejenige der R5/R9 Spieler. Dort ist Tobias Brun (R5, TC Muri) die Nummer eins und Pascal Richard (R5, TC Bally) die Nummer zwei. Insgesamt nehmen 17 Spieler an dieser Kategorie Teil. In der Kategorie 45+ R1/R4 könnte es durchaus zu einem spannenden Kampf um den Aargauer Meistertitel kommen. Denn es sind drei R4-Spieler und drei R5-Spieler gemeldet, die um den Turniersieg kämpfen. Auf dem Papier ist Philipp Reinmann (R4, TC Dulliken) der stärkste Spieler, gefolgt von Ronnie Stutz (R4, TC Mutschellen). 
Die mit 20 Teilnehmenden grösste Kategorie des Turnierwochenendes ist diejenige der Senioren 45+ R5/R9. Insgesamt sind nicht weniger als sechs Spieler am Start, die eine R5-Klassierung aufweisen. Top gesetzt ist dabei Sandro Rindlisbacher vom TC Wohlen Niedermatten vor Philipp Schenk vom TC Baden. Bei den Senioren 50/55+ R2/R5 gibt es Gruppenspiele. Und zwar kämpfen dort Jaap Husselmann (R4, TC Rontal Dierikon), Roger Bieler (R5, TC CIS Wase) und Philipp Hemmeler (R5, TC Würenlos) um den Turniersieg. Bei den über 55-Jährigen in der Stärkeklasse R6/R9 ist Peter Lukacs (R6, TC Rothrist) der Spieler, den es zu schlagen gilt. Sein nominell stärkster Kontrahent im Titelkampf ist der ebenfalls R6 klassierte Thomas Blum (TC Olten).

Lokalmatador Rennhard als Nummer eins
Die Altersklassen 65+ und 75+ wurden aufgrund der geringen Teilnehmerzahl zusammengelegt. Top gesetzt ist Lokalmatador Beat Rennhard (R5, TC Zofingen), der allerdings der Altersklasse 75+ angehört und entsprechend gegen einige jüngere Kontrahenten antreten wird. An Nummer zwei der Setzliste wird Robert Hofer (R6, TC Rivella) geführt. Insgesamt sind sechs Spieler am Start.
In der einzigen Doppelkonkurrenz, derjenigen in der Altersklasse 35+, ist das Buchser Duo Philipp Noever (R4) und Marco Heimgartner top gesetzt. Die beiden werden vom R4-klassierten Duo Adrian Hauser (TC Schlieren) und Matthias Brunner (TC Bachtobel) herausgefordert. Gespielt wird in Zofingen ab Freitag und die Finals stehen dann am Sonntag auf dem Programm. Die Frauen tragen ihre Titelkämpfe eine Woche später ebenfalls in Zofingen aus.

Text und Bild von Fabio Baranzini