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Donnerstag, 26. April 2018

Wohlen Niedermatten will den Aufstieg bestätigen

Am ersten Maiwochenende beginnt die neue Interclubsaison. In der Region Lenzburg/Freiamt werden in diesem Jahr zwei Aktive Männerteams in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen.

Im letzten Jahr stellten die Männer des TC Lenzburg das einzige Aktive Team in der Region Lenzburg/Freiamt, das in einer nationalen Liga antrat. In der kommenden Spielzeit wird neu auch die Mannschaft des TC Wohlen Niedermatten in der dritthöchsten Spielklasse mitmischen. Die Equipe von Captain Nathan Eugster (N4, 138) hat den Aufstieg im letzten Jahr in Extremis geschafft. Dies dank einem 5:4-Sieg im letzten Aufstiegsspiel gegen Sursee, in dem die Wohler nach den Einzelpartien noch mit 2:4 im Hintertreffen gelegen hatten.
Nun also laufen sie in der Nationalliga C auf. Und für dieses Abenteuer haben sie sich verstärkt. Neu wird der Deutsche Stefan Raschke (N3, 51) das Team anführen. Dahinter werden Captain Eugster und Pascal Jost (R2) auflaufen. Ebenfalls zum Tam gehören die jungen R2-Spieler Denis Plüss, Martin Brummer und Noah Bircher. Die Wohler treffen in den Gruppenspielen auf Lido Lugano, Drizia Genf und Kantonsrivale Brugg. Keine einfache Auslosung, aber die Wohler haben in dieser Gruppe durchaus die Chance, um einen Platz in den Aufstiegsspielen mitkämpfen zu können. „Die Stärke unserer Gegner ist ziemlich schwer einzuschätzen. Gerade Drizia Genf ist eine ziemliche Wundertüte. Da weiss man nie genau, was kommt“, so Nathan Eugster. „Unser Ziel ist es, den Ligaerhalt zu schaffen und wenn irgendwie möglich in die Aufstiegsspiele zu kommen.“

Schwierige Auslosung für Lenzburg
Dasselbe gilt für die Männer des TC Lenzburg. Die Mannschaft, die auch in diesem Jahr von Marc P. Schärer (N3, 70) angeführt wird, erreichte im Vorjahr die dritte Aufstiegsrunde zur Nationalliga B, wurde in dieser Saison allerdings in eine relativ starke Gruppe gelost. „Wenn unsere Gegner tatsächlich so stark aufspielen, wie ihre Kaderliste das zulässt, dann wird das für uns eine sehr schwierige Saison“, sagt denn auch TCL-Spieler Michel Keppler. „Aber wir haben in den letzten Jahren mehrmals bewiesen, dass wir Teams schlagen können, die auf dem Papier stärker waren als wir.“ Zum Auftakt treffen die Lenzburger auswärts auf Kleinbasel, ehe die Duelle mit Sonnenberg und Herzogenbuchsee anstehen.

Acht Senioren-Teams in den nationalen Ligen
Bei den Seniorinnen und Senioren stellt die Region Lenzburg/Freiamt nicht weniger als acht Teams, die in den drei höchsten Spielklassen des Landes auflaufen. Im TC Wohlen Niedermatten sind es die Senioren 45+, die in der Nationalliga C antreten, und die Frauen 40+, die in derselben Spielklasse auf Punktejagd gehen. Der TC Bremgarten stellt bei den Senioren gar ein NLA-Team. In der Altersklasse 70+ haben die Bremgartner, angeführt von Max Hegi (R4), im letzten Jahr die Halbfinals im Kampf um den Schweizer Meistertitel erreicht und dort gegen den späteren Titelgewinner Belvoir ZH mit 2:4 verloren. Der Verein stellt zudem bei den Senioren 35+, 45+ und 55+ je ein Team in der Nationalliga C. Ebenfalls in der dritthöchsten Spielklasse laufen die Seniorinnen 30+ des TC Lenzburg auf, die im letzten Jahr souverän den Aufstieg geschafft haben. Dasselbe gilt für die Senioren 35+ des TC Dottikon. Auch sie schafften in der letzten Spielzeit die Promotion aus der 1. Liga.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Mittwoch, 14. März 2018

Wohlen wird zum Tennis-Mekka

In vier Monaten starten die Aargauer Meisterschaften der Aktiven. Vom 23. Juni bis zum 7. Juli werden auf der Anlage des TC Wohlen Niedermatten die 79. Aargauer Meisterschaften der Aktiven ATM ausgetragen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Spielern wie auch Zuschauern wird viel geboten.

Tennis erfreut sich in der Schweiz einer grossen Popularität. Das liegt natürlich vor allem an den grossen Erfolgen von Roger Federer, Stan Wawrinka oder Martina Hingis. Solche Stars wird man an der ATM in Wohlen natürlich nicht sehen, dafür die besten Spieler aus dem Kanton, weitere nationale Spitzenspieler und viele hoffnungsvolle Talente.
Der Aargauische Tennisverband vergibt die ATM seit 2014 jeweils gleich für zwei Jahre an den gleichen Club. In den vergangenen beiden Jahren fanden sie in Wettingen statt. Dieses und nächstes Jahr werden die Meister in den neun verschiedenen Kategorien in Wohlen gekürt. Das Freiamt scheint ein gutes Pflaster zu sein für solche Veranstaltungen. 2011, 2014 und 2015 war Bremgarten Gastgeber, 2013 Muri, und auch der Tennisclub Wohlen Niedermatten kam schon zum Zug, und zwar 2006.

Die Vorbereitungen für den Anlass laufen auf Hochtouren. Ein neunköpfiges OK unter dem Co-Präsidium von Corina Gildinson und Heinz Strebel ist seit gut einem halben Jahr an der Arbeit. Genau vier Monate bleiben ihnen noch – eröffnet wird das Turnier am Samstag, 23. Juni. Zwei Wochen lang wird Wohlen anschliessend zur Tennishochburg – die Finals gehen am 7. Juli über die Bühne. Gerechnet wird mit rund 250 Teilnehmern, die in sechs Einzel- und drei Doppelkategorien ihre Sieger küren.
Mit dem TC Wohlen Niedermatten engagiert sich der grösste Tennis-Club des Kantons als Gastgeber. Der 2004 gegründete Verein zählt rund 500 Mitglieder, stellt 25 Interclub-Mannschaften und kann in der Niedermatten neun Aussenplätze nutzen. Die Grösse der Anlage ist ideal für eine solche Meisterschaft, können doch viele Spiele parallel angesetzt werden. Aber auch das Clubhaus mit dem eigenen Restaurant wird bei den Teilnehmern und Besuchern sicher geschätzt. Der TCWN hat zudem grosse Erfahrung in der Organisation von Grossanlässen. Schon mehrmals fanden auf seinen Plätzen die Schweizer Rollstuhl-Meisterschaften statt.

Ziel des OK ist es einerseits, die besten Spieler und Spielerinnen nach Wohlen zu locken. Teilnahmeberechtigt sind alle, die in einem dem Aargauischen Tennisverband ATV angehörenden Club lizenziert sind. In der obersten Kategorie (N1 bis 4) können sich auch ausserkantonale Spieler und Spielerinnen anmelden. Die Teilnehmer sollen in Wohlen optimale Bedingungen vorfinden. Anderseits soll auch den Zuschauer etwas geboten werden. Dank einem attraktiven Angebot im Gastronomiebereich sowie einem umfangreichen Rahmenprogramm werden sich auch die Nichtspielern wohl fühlen in der Niedermatten.
Noch gibt es viel zu tun in den einzelnen Ressorts. Insgesamt befindet sich die Organisation des Turniers aber auf sehr gutem Weg. Grossen Rückhalt erfährt das OK auch von Seiten der Sponsoren. Gefordert sind später zudem die Mitglieder des Clubs, denn ohne Helfer lässt sich ein solcher Grossanlass nicht stemmen. Und gefordert ist auch der Wettergott – der TC Wohlen Niedermatten besitzt nur Aussenplätze, bei Regen müsste man auf andere Anlagen ausweichen. Doch auch dieses Problem wird das OK lösen. Und dafür sorgen, dass Wohlen im Sommer zu einem wahren Tennis-Fest kommt.

Weitere Informationen im Internet unter www.atm-outdoor.ch

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Aargauer Saisonbilanz Teil II: Aargauer NLB-Interclubteams überzeugen

Im Interclub haben die Aargauer Spitzenteams starke Leistungen gezeigt. Mit Teufenthal und Zofingen spielen auch im nächsten Jahr zwei Equipen in der Nationalliga B. Zudem werfen wir im zweiten Teil der Saisonbilanz-Serie auch einen Blick auf die Turnierszene im Kanton Aargau.

Die zweite Interclubsaison in der Nationalliga B war für das Frauenteam des TC Zofingen ein voller Erfolg. Die junge Equipe aus der Thutstadt hat für das zweite Jahr in der zweithöchsten Spielklasse des Landes ihr Kader verbreitert, damit es diesmal keine personellen Engpässe gibt. Eine Strategie, die voll aufgegangen ist: Die Zofingerinnen schlugen sich in allen Begegnungen gut und mussten lediglich zwei knappe Niederlagen gegen GC und Weihermatt in Kauf nehmen, die übrigen drei Partien gestalteten sie siegreich. So resultierte am Ende der hervorragende zweite Schlussrang hinter NLB-Meister Sursee. „Dieser zweite Platz ist ein riesiger Erfolg für uns. Dass uns dies geglückt ist, ist ein tolles Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sein können“, freute sich Teambetreuer Christoph Meyer.
Ebenfalls den zweiten Rang in ihrer Gruppe sicherte sich die NLB-Mannschaft des TC Teufenthal bei den Männern. Das Team um Captain Patrik Hartmeier überzeugte bei der Premiere in der Nationalliga B mit konstant guten Leistungen. So liefen die Teufenthaler, die sich den Ligaerhalt zum Ziel gesetzt hatten, zu keiner Zeit Gefahr, in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Dafür haben die sechs Aargauer Nachwuchstalente und die drei Verstärkungsspieler aus Deutschland, die jeweils abwechselnd eingesetzt wurden, zu konstant gespielt. „Wir hätten nie gedacht, dass wir so gut abschneiden werden. Wir hatten damit gerechnet, um Rang fünf kämpfen zu müssen“, sagte Nicole Riniker, die das Teufenthaler Interclubprojekt gemeinsam mit Frank Attula betreut.

Drei Absteiger und zwei Aufsteiger in der NLC
Weniger erfolgreich gestalteten dagegen die NLC-Teams der Aktiven ihre Interclubsaison. Beim TC Brugg mussten gleich zwei der insgesamt vier NLC-Teams den Abstieg in Kauf nehmen (je eines bei den Männern und den Frauen). Auch die Aufsteiger des TC Rheinfelden konnten sich nicht in der dritthöchsten Spielklasse halten und müssen nach bloss einem Jahr wieder in der 1. Liga auflaufen. Die drei Abstiege werden zumindest teilweise kompensiert. Der TC Entfelden weist im kommenden Jahr nämlich neu zwei NLC-Teams bei den Frauen auf und die Männer des TC Wohlen Niedermatten haben nach dem letztjährigen Abstieg den direkten Wiederaufstieg geschafft. Damit hat der Kanton Aargau im nächsten Jahr insgesamt sieben NLC-Teams, drei bei den Frauen (2x Entfelden und Brugg) und vier bei den Männern (Brugg, Aarau, Lenzburg und Wohlen Niedermatten).

Villacampa-Rosés verteidigt den Titel
Auch in diesem Jahr haben wieder über 800 Spielerinnen und Spieler an den vier kantonalen Meisterschaften teilgenommen. Am meisten Teilnehmer zählte dabei einmal mehr die Aargauische Senioren Meisterschaft in Teufenthal mit über 330 Nennungen. Bei den Aktiven konnte Ignasi Villacampa-Rosés seinen Sieg aus dem Vorjahr verteidigen, bei den Frauen sicherte sich erstmals Dominique Meyer den Titel. Doch im Kanton Aargau wurden in diesem Jahr nicht nur die kantonalen Meisterschaften ausgetragen, sondern es gingen noch weitere Traditionsturniere über die Bühne. So zum Beispiel die 50. Austragung der Fricktaler Meisterschaften, die 32. Ausgabe der Freiämter Jung-/Senioren-Meisterschaften oder die 35. Auflage des Bad Zurzach Cups.

Drei internationale Turnier ein Oberentfelden
Noch nicht ganz so häufig, aber auch bereits zum 11. Mal fand im Juli in Oberentfelden die Swiss Junior Trophy statt – in diesem Jahr erstmals mit Tennismäzen Reinhard Fromms Firma Fromm Packaging Systems als Titelsponsor. Gegen 400 Zuschauer lockten die Finalspiele des internationalen Juniorenturniers in Oberentfelden an, bei dem in den Kategorien U14 und U16 vier Schweizer Siege bejubelt werden konnten. Von den Aargauer Teilnehmern überzeugten Chelsea Fontenel und Nicolas Kobelt mit ihren Viertelfinalvorstössen in der Kategorie U14.
In Oberentfelden ging im Februar zuerst die Winter Ausgabe der Swiss Junior Trophy über die Bühne und gleich im Anschluss daran die zweite Ausgabe des mit 25'000 Dollar dotierten ITF-Profiturniers Tennis Pro Open Aargau, das Matteo Berrettini gewinnen konnte. Der Italiener steht mittlerweile bereits in den Top 130 der Welt.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Sonntag, 25. Juni 2017

Lenzburger überzeugen, Wohlen Niedermatten steigt auf

Die NLC-Männer des TC Lenzburg überraschen mit einer starken Saison und die erste Mannschaft des TC Wohlen Niedermatten schafft nach dem Abstieg im letzten Jahr den sofortigen Wiederaufstieg.

Die Lenzburger Männer hatten sich zum Ziel gesetzt, in der Nationalliga C die Aufstiegsspiele zu erreichen. Dieses Ziel haben sie erreicht. Sogar mehr als das. Die Lenzburger, die von Marc P. Schärer angeführt wurden und zudem zwei Mal auf die Dienste des deutschen Verstärkungsspielers Tim Rühl zählen durften, waren das erfolgreichste Aargauer NLC-Team und spielten sich bis in die dritte Aufstiegsrunde.
Nach dem Gruppensieg dank den deutlichen Erfolgen gegen Mendrisio (7:2) und Herrliberg (8:1) gewannen sie in der ersten Aufstiegsrunde das Aargauer Derby gegen den TC Brugg überraschend deutlich mit 6:0 und besiegten danach auch den TC Green Club Romanel mit 6:3. Endstation war dann das Team von Hörnli Kreuzlingen. Gegen die Ostschweizer blieben die Lenzburger chancenlos und verloren mit 0:6. Dennoch war die diesjährige Interclubsaison ein voller Erfolg für die Lenzburger Equipe.

Den Wiederaufstieg geschafft
Erfreulicherweise werden die Lenzburger im kommenden Jahr nicht mehr die einzige Mannschaft aus der Region Lenzburg/Freiamt sein, die in der Nationalliga C der Aktiven auflaufen wird. Nur ein Jahr nach dem äusserst unglücklichen Abstieg haben die Männer des TC Wohlen Niedermatten die Rückkehr in die dritthöchste Schweizer Spielklasse geschafft und werden im nächsten Jahr ebenfalls in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen.
In der Region durften sich gleich noch weitere Teams über einen Aufstieg freuen. Die Frauen 30+ des TC Lenzburg, die im vergangenen Jahr noch in der NLC der Aktiven gespielt hatten und dort den Abstieg in Kauf nehmen mussten, haben nach dem Kategorienwechsel souverän den Aufstieg aus der 1. Liga in die Nationalliga C geschafft. Ebenfalls in der Nationalliga C spielen im nächsten Jahr die Männer 35+ des TC Dottikon.

Fünf Mal Ligaerhalt, zwei Mal abgestiegen
Gleich fünf Teams aus der Region, die in den nationalen Ligen aufgelaufen sind, haben den Klassenerhalt in der abgelaufenen Spielzeit geschafft. Es sind dies die Senioren 45+ und die Seniorinnen 40+ des TC Wohlen Niedermatten, die beide in der Nationalliga C gespielt haben, die Senioren 45+ und 55+ des TC Bremgarten, die ebenfalls in der dritthöchsten Spielklasse auf Punktejagd gegangen sind, sowie die Bremgarter Senioren in der Altersklasse 70+, die in der Nationalliga A aufgelaufen sind. Den Abstieg mussten dagegen zwei Teams in Kauf nehmen. Die Senioren 35+ des TC Bremgarten konnten nach dem Aufstieg in die NLB im Vorjahr die Klasse nicht halten und stiegen nach einer 4:5-Niederlage im Abstiegsspiel gegen Belvoir ZH wieder ab. Ebenfalls abgestiegen sind die Frauen 50+ des TC Oberlunkhofen. Sie gewannen in der gesamten Saison lediglich zwei Matches und werden daher im nächsten Jahr in der Nationalliga C antreten.

Text und Bild (Nathan Eugster) von Fabio Baranzini, Bild von Marc P. Schärer (TC Lenzburg)

Freitag, 8. Juli 2016

Zwei Abstiege für die NLC-Teams der Aktiven

Die abgelaufene Interclubsaison gestaltete sich für die drei NLC-Teams der Aktiven in der Region wie erwartet schwierig. Dafür spielte die Senioren in der Region Lenzburg/Freiamt eine starke Meisterschaft.

Am Ende konnten die Lenzburger Frauen und die Männer des TC Wohlen Niedermatten den Abstieg nicht mehr verhindern. Besonders bitter ist der Abstieg für die Wohler Equipe von Pascal Jost (R3, im Bild). Die Aufsteiger, die sich mit Kevin Jordi (N4, 136) und Lars Nohl (R1) auf den Positionen zwei und drei verstärkt hatten, erwischten eine der stärksten Gruppen der gesamten Liga und konnten trotz ansprechenden Leistungen nicht mehr als sechs Punkte ins Trockene bringen. Als Gruppenvierte mussten sie gegen Herrliberg ins Abstiegsspiel – eine Mannschaft, die gleich mit drei Spielern aus den Top 40 antraten. Trotz hartnäckiger Gegenwehr mussten sich die Wohler mit 3:6 geschlagen geben und nach nur einer Saison bereits wieder den Gang in die 1. Liga antreten.

Lenzburger schaffen den Ligaerhalt
Die Lenzburgerinnen, die von Captain Simone Bachmann (R2) angeführt wurden, kamen in ihrer Gruppe ebenfalls nicht über den letzten Gruppenrang hinaus und mussten das Abstiegsspiel auswärts gegen Genève-Champel bestreiten. Und dort war für die Lenzburgerinnen, die den Westschweizerinnen auf dem Papier deutlich unterlegen waren, nichts zu holen. Gleich mit 1:5 mussten sie sich geschlagen geben.
In der Abstiegsrunde mussten auch die Männer des TC Lenzburg nach Genf reisen. Sie duellierten sich mit Lancy GE um den Verbleib in der Nationalliga C, nachdem die Lenzburger in einer äusserst ausgeglichenen Gruppe – die vier Teams waren lediglich durch drei Punkte getrennt – den dritten Gruppenrang belegt hatten. Beim Auswärtsspiel in Genf wurden die Lenzburger dann ihrer Favoritenrolle gerecht und entschieden die Begegnung bereits nach den Einzelpartien (5:1) zu ihren Gunsten und werden damit auch im kommenden Jahr in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen.

Aufsteiger aus Bremgarten
Die sechs Seniorenmannschaften in den nationalen Ligen aus der Region Lenzburg/Freiamt schlugen sich in dieser Saison beachtlich. Vor allem die Senioren des TC Bremgarten zeigten sich in starker Verfassung: Die Senioren 35+ schafften souverän den Aufstieg in die Nationalliga B, nachdem das von Yves Schneller (R3) und Noel Müller (R3) angeführt Team bereits die Gruppenphase gewonnen hatte. Im letzten Aufstiegsspiel schlugen sie Nyon mit 5:1. Die Bremgarter NLC-Senioren 55+ Equipe hielt sich mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen souverän in der dritthöchsten Liga des Landes und die Senioren 65+, die in der Nationalliga A antreten konnten, durften gar um den Schweizer Meistertitel mitspielen, scheiterten jedoch nach der Gruppenphase im Halbfinal am späteren Schweizer Meister GC. Neu in der Nationalliga C spielen die Senioren 45+ des TC Bremgarten. Sie haben in dieser Saison den Aufstieg dank drei souveränen Siegen in den Aufstiegsspielen geschafft.
Auch die Wohler Senioren spielten eine solide Saison. Die Männer 45+, die in der NLC antraten, schafften den Ligaerhalt souverän, genauso wie die Wohler Frauen 40+, die sich dank einem 4:2-Sieg in den Abstiegsspielen den Ligaerhalt sichern konnten. Den Gang in die Abstiegsspiele konnten die Seniorinnen 50+ des TC Oberlunkhofen dank dem zweiten Gruppenrang verhindern. In den Aufstiegsspielen blieben sie dann aber chancenlos.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Montag, 6. Juni 2016

Die grosse NLC-Vorrundenbilanz

Die Gruppenphase in der Nationalliga C ist vorbei und für die sieben Nationalliga-C-Teams der Aktiven aus dem Kanton Aargau steht am kommenden Wochenende der Auftakt in die Auf-/Abstiegsrunde auf dem Programm. Und so haben sich die Teams bisher geschlagen:

Region Teufenthal
Die Männermannschaft des TC Teufenthal ist unbestritten die ambitionierteste der sieben Aargauer NLC-Teams. Die junge Equipe, die mit Ausnahme der Nummer eins Frank Wintermantel ausschliesslcih mit jungen Aargauer Spielern antritt, strebt den erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga B an. Der Start dieser Mission ist mit dem überlegenen Gruppensieg gelungen. 6:3 gegen Rapperswil und gleich 9:0 gegen Sursee und Waidberg ZH – die Wynentaler sind auf Kurs. Im ersten Aufstiegsspiel wartet am kommenden Samstag Veveysan. Ein Gegner, den die Teufenthaler auf dem Papier im Griff haben sollten. Mit jeder weiteren der insgesamt maximal vier Aufstiegsrunden dürfte die Konkurrenz jedoch ein Stück stärker werden.

Region Brugg
Gleich alle drei Brugger NLC-Mannschaften haben sich für die Aufstiegsspiele qualifizieren können. Bei den Männern holte sich die Aufsteigertruppe von Captain Mario Saurer gar den Gruppensieg und trifft nun in der ersten Aufstiegsrunde zu Hause auf Pully. Ein Gegner, der durchaus in Reichweite liegt, wenn die Brugger in Bestbesetzung antreten.
Die beiden Frauenteams um Captain Amanda Schneider (Brugg I) und Evelyne Holliger (Brugg II) haben sich beide den zweiten Platz gesichert. Beide haben jeweils ihr Auftaktspiel verloren, sich danach aber mit zwei Siegen zurückgemeldet und für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Brugg I trifft auswärts auf Rapperswil, während sich Brugg II mit Peseux duelliert.

Region Lenzburg/Freiamt
Im Gegensatz zur Region Brugg, wo sich alle drei NLC-Teams für die Aufstiegsspiele qualifizieren konnten, ereilte die Region Lenzburg/Freiamt das gegenteilige Schicksal. Alle drei Teams müssen den Gang in die Abstiegsrunde antreten. Nur ein einziger Punkt fehlte den Männern des TC Lenzburg für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. In der sehr ausgeglichenen Gruppe 15 mussten sie sich aber nach einem Sieg und zwei knappen Niederlagen mit dem dritten Rang zufrieden geben. Sie kämpfen nun gegen Lancy GE um den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse. Nicht über den vierten und damit letzten Gruppenrang hinaus kamen die Frauen des TC Lenzburg um Captain Simone Bachmann. Sie verloren sämtliche Gruppenspiele. Im Kampf gegen den Abstieg wartet nun das schwierige Auswärtsspiel gegen die nominell stärkere Mannschaft von Genève-Champel.
Dasselbe Schicksal ereilt Aufsteiger Wohlen Niedermatten bei den Männern. In der sehr stark besetzten Gruppe 10 kassierten die Wohler gegen Zürich, Lugano 1903 und Ascona drei deutliche Niederlagen und kämpfen nun im Duell mit Herrliberg gegen den Abstieg. Auch das dürfte eine äusserst schwierige Angelegenheit werden, wenn die Zürcher in Bestbesetzung antreten.

Region Aarau
Timo Schwarzmeier, Teamverantwortlicher der Frauenequipe des TC Entfelden, sprach vor der Saison von einer „Knallergruppe“. Seine Befürchtungen, dass man gegen Locarno ohne Chancen bleiben werde und sich gegen Allmend Luzern ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickeln würde, waren unbegründet. Die Entfelderinnen holten sich dank drei souveränen Siegen den ersten Platz und bestreiten nun am kommenden Wochenende gegen Yverdon das erste Aufstiegsspiel.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Dienstag, 3. Mai 2016

Kein Losglück für die NLC-Teams

Am Samstag 7. Mai beginnt die neue Interclub Saison. In der Region Lenzburg/Freiamt gehen nicht weniger als acht Teams in den nationalen Ligen auf Punktejagd

Eigentlich hätten in diesem Jahr in der Region Lenzburg/Freiamt nicht weniger als vier Interclubteams in der Kategorie der Aktiven in der Nationalliga C auflaufen können. Ein Dichte, die es in den letzten Jahren so nie gegeben hat. Doch der TC Bremgarten, der im Vorjahr überraschend den Aufstieg geschafft hatte, verzichtete auf die Promotion und wird weiterhin in der 1. Liga auflaufen. Dafür greifen der TC Lenzburg (Männer und Frauen), sowie die Männer des TC Wohlen Niedermatten, die im vergangenen Jahr souverän den Aufstieg geschafft haben, in der dritthöchsten Schweizer Liga ins Geschehen ein.

Zwei Mal ins Tessin
Die Wohler haben in den vergangenen Jahr wiederholt den Aufstieg in die Nationalliga C geschafft. Zumeist sind sie aber nach nur einer Saison wieder abgestiegen. Dieses Szenario soll in diesem Jahr verhindert werden. „Wir haben uns in diesem Jahr erstmals verstärkt und hoffen, dass wir so den Ligaerhalt schaffen“, sagt Captain Pascal Jost. Neu zum Team gestossen sind Kevin Jordi (N4, 136, im Bild), der zuvor bei Aarau gespielt hat, und Lars Nohl (R1), der im Vorjahr für den TC Zofingen aufgelaufen war. Die beiden Neuzugänge werden auf den Positionen zwei und drei auflaufen.
Gleich im ersten Saisonspiel wartet ein richtiger Gradmesser auf den Aufsteiger: der TC Zürich, ein etabliertes NLC-Team mit einem starken Kader. „Da werden wir gleich richtig getestet werden“, ist auch Jost überzeugt. Danach müssen die Wohler zwei Mal den langen Weg ins Tessin auf sich nehmen. Sowohl gegen Ascona, als auch gegen Lugano müssen sie auswärts antreten. „Das ist natürlich etwas unglücklich, aber wir werden alles daran setzten, mindestens den dritten Gruppenrang zu holen“, sagt Jost.

Ausgeglichene Gruppe
Ebenfalls kein einfaches Los haben die Männer des TC Lenzburg gezogen. Das Team, das im Vorjahr überraschend bis in die zweite Aufstiegsrunde zur Nationalliga B vorgestossen war, trifft auf die starken Westschweizer des TC Bonmont, sowie auf die beiden arrivierten Teams des TC Burgmoos Richterswil und des TC Allmend Luzern. Die Lenzburger, die mit Klaus-Daniel Umland (R1) und Marc Schmid (R4) zwei neue Spieler in ihren Reihen haben, nehmen aber dennoch einen Platz in den Aufstiegsspielen ins Visier. „Wenn wir unsere Potenzial abrufen können, sollte das möglich sein. Allerdings kann es auch schnell in die andere Richtung gehen, denn die Gruppe ist sehr ausgeglichen“, warnt der langjährige TCL-Spieler Michel Keppler (R3, im Bild).

Harte Gegner
Gar noch ein Stück schwieriger als das Los der TCL-Männer ist jenes der TCL-Frauen. Sie treffen auf Locarno, das zusätzlich über ein Team in der Nationalliga B verfügt, auf Allmend Luzern, das im vergangenen Jahr die dritte Aufstiegsrunde erreicht hat, und auf Entfelden, das nominell ebenfalls deutlich stärker ist als die Lenzburgerinnen. Aber diese haben in den letzten Jahren bewiesen, dass stets mit ihnen zu rechnen ist – auch wenn die Klassierungen jeweils etwas anderes vermuten lassen. „Wir sind allesamt unterklassiert, verfügen aber über viel Routine und Erfahrung. Das kann uns gerade gegen jüngere Teams helfen“, sagt Spielerin Jeanine Glarner und verweist zudem auf die Doppelstärke ihrer Equipe.

Fünf weitere Teams
Neben den drei NLC-Mannschaften bei den Aktiven starten in der Region gleich noch fünf Senioren Equipen in den nationalen Ligen. Drei davon stellt der TC Bremgarten: Die Senioren 65+, die in der Nationalliga A auflaufen werden, die Senioren 55+ spielen in der Nationalliga C, genauso wie die Senioren 35+. Die letzten beiden Vertreter des Senioren Quintetts spielen für den TC Wohlen Niedermatten in der Nati C. Es sind dies die Senioren 45+ und die Seniorinnen 40+.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Dienstag, 22. Dezember 2015

Aargauer Saisonbilanz Teil III: Es war ein gutes Interclubjahr für den Aargau

Im dritten Teil der Saisonbilanz durch die Aargauer Brille wird der Fokus auf die Aargauer Turnierszene gelegt: Kantonale Meisterschaften, Interclub, Traditionsanlässe und internationale Juniorenturniere – der Aargau hat alles zu bieten.

Die Interclubsaison 2015 kann aus Aargauer Sicht getrost als Erfolg gewertet werden. Nicht weniger als 33 Teams werden im kommenden Jahr über alle Alterskategorien verteilt in den nationalen Ligen an den Start gehen. Während die Aargauer Equipen bei den Senioren schon seit vielen Jahren sehr stark sind – darunter sind mit dem TC CIS Wase bei den Männern 35+ und mit dem TC Wettingen bei den Männern 45+ zwei Teams in der Nationalliga A vertreten - , haben in diesem Jahr die Aktivmannschaften zugelegt.
Gleich drei Männerteams haben den Aufstieg in die Nationalliga C geschafft: der TC Brugg, der TC Wohlen Niedermatten und der TC Bremgarten. Und auch bei den Frauen gibt es Erfreuliches zu berichten. Das junge Team des Tennisclubs Zofingen ist etwas überraschend in die Nationalliga B aufgestiegen und wird im kommenden Jahr erstmals in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse auf Punktejagd gehen (im Bild, Sydney Weller, die Zofinger Nummer 1). Damit stellt der Kanton Aargau im kommenden Jahr in der Nationalliga C bei den Männern insgesamt fünf Teams. Neben den drei Aufsteigern sind dies der TC Lenzburg und der TC Teufenthal, der im nächsten Jahr den Aufstieg in die NLB anpeilt. Bei den Frauen sind es vier Teams – Brugg 1, Brugg 2, Entfelden und Lenzburg – die in der NLC antreten werden.

Mehr als 800 Teilnehmer an den ATM
Nicht nur im Interclub, sondern auch bei den kantonalen Meisterschaften wurde im Aargau Spitzentennis geboten. Insgesamt fünf aargauische Meisterschaften wurden ausgetragen (Junioren und Senioren in der Halle, Junioren, Aktive und Senioren draussen), wobei über 800 Spielerinnen und Spieler teilgenommen haben. Während die Senioren Hallen Meisterschaft mit nur gerade 49 Teilnehmern weiterhin ums Überleben kämpft, war die 65. Ausgabe der Senioren Meisterschaften im Sommer ein voller Erfolg. Erneut nahmen über 300 Seniorinnen und Senioren am Turnier auf der Anlage des TC Teufenthal statt. Die Wynentaler organisierten in diesem Jahr auch die Aargauische Junioren Meisterschaft im Sommer und auch dort fiel die Teilnehmerzahl mit insgesamt 170 Nachwuchsspielern erfreulich hoch aus. Die Aargauischen Meisterschaften der Junioren indoor fanden im Sportworld Baregg statt, die ATM der Aktiven zum zweiten und vorläufig letzten Mal in Bremgarten.

Perfekter Abschluss
Die Turnierlandschaft im Kanton Aargau besteht jedoch längst nicht nur aus den kantonalen Titelkämpfen und dem Interclub. Auch in diesem Jahr gingen zahlreiche weitere Turnier über die Bühne – darunter viele Traditionsturniere. Dazu zählen unter anderem der Bad Zurzach Cup (33. Ausgabe), die Fricktaler Tennismeisterschaften (48. Ausgabe) und die Freiämter Jung- / Seniorenmeisterschaften (30. Ausgabe). Ein Turnier verschwindet allerdings nach diesem Tennisjahr aus dem Kalender: die Leuggern Open. Nach der 20. Austragung ist Schluss mit dem Spitzenturnier im Zurzibiet. Immerhin gab es für Turnierorganisator Michael Back und sein Team einen perfekten Abschluss. Der Würenloser Alexander Sadecky (N2, 11, im Bild) konnte in diesem Februar bei der letzten Ausgabe endlich zum ersten Mal sein Heimturnier gewinnen.

Ein Upgrade gab es dagegen für die Swiss Junior Trophy in Oberentfelden. Das internationale Junioren Turnier, das von Freddy Blatter und seinem Team organisiert wird, wurde in der Kategorie U18 in diesem Jahr erstmals als Grad-2-Event durchgeführt. Dies als erstes Juniorenturnier in der Schweiz seit 15 Jahren – abgesehen von der U18-EM in Klosters. Und wenn es nach Freddy Blatter geht, wird das Turnier schon bald zum exklusiven Kreis der Grad-1-Turniere gehören.

Text und Bilder von Fabio Baranzini