Dienstag, 4. Mai 2021

Die Teufenthaler träumen vom Aufstieg in die Nationalliga A

Die erste Interclubmannschaft des TC Teufenthal nimmt in der fünften Nationalliga B Saison den Aufstieg ins Visier. Aber nicht um jeden Preis: Die Nachhaltigkeit im Interclubprojekt der Wynentaler soll gewahrt bleiben. 

Vor zehn Jahren hat man im TC Teufenthal ein Interclubprojekt lanciert. Rund um Patrik Hartmeier, Noël Kunz, Yanik Kälin, Hans Gloor und Dario Huber wurde ein Team gegründet. Liga um Liga kletterte die Mannschaft nach oben und spielt seit nun mehr vier Jahren in der zweithöchsten Spielklasse.
Im letzten Jahr wollte man eigentlich zum ersten Mal den Aufstieg in die Nationalliga A ins Visier nehmen. Doch Ligakonkurrent Winterthur nutzte die Corona-Verschiebung aus und kaufte sich eine für NLB-Verhältnisse übermässig starke Mannschaft zusammen, mit der die Teufenthaler nicht ganz mithalten konnten und so die Aufstiegsspiele um einen Punkt denkbar knapp verpassten.

Starke Gruppe erwischt
In diesem Jahr will die Equipe von Captain Patrik Hartmeier den nächsten Anlauf nehmen. Aber auch diesmal wird die Mission Aufstieg alles andere als einfach. Zwar können die Teufenthaler auf ein eingespieltes und ausgeglichenes Team setzen, aber die Konkurrenz ist erneut stark. Denn die Teufenthaler erwischten wohl wieder die stärkere der beiden NLB-Gruppen. «Wir erwarten, dass Büsingen und Lugano auf Augenhöhe sein werden. Und auch Belvoir und Neuchâtel dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen», sagt Nicole Riniker, die das Interclubprojekt seit Beginn betreut.
Entscheidend für einen erfolgreichen Saisonverlauf werden für die Teufenthaler die ersten beiden Runden sein. Es warten dort die beiden Duelle gegen Neuchâtel und Belvoir ZH. «Wir werden alles daransetzen, um möglichst gut zu starten und uns so alle Optionen für den weiteren Saisonverlauf offen zu halten», so Riniker. Die Teufenthaler zählen dabei auf bewährte Kräfte. Yannick Steinegger, Frank Wintermantel und Jacob Kahoun verstärken dabei den Aargauer Kern um Hartmeier, Huber, Kunz, Kälin und Gloor. 

Auftakt gegen Neuchâtel
Dass diese fünf regionalen Akteure allesamt zum Einsatz kommen, ist für Riniker klar. «Noel Kunz und Hans Gloor werden pirmär in unserer zweiten Mannschaft spielen. Trotzdem ist es für uns sehr wichtig, dass all die Spieler, die seit Jahren Teil des Projekts sind, auch regelmässig zum Einsatz kommen.» Das bedeutet aber auch, dass der Aufstieg nicht mit aller Konseuquenz verfolgt wird. Denn wenn dem so wäre, hätten sich die Teufenthaler noch mit mindestens einem Spieler verstärken müssen. «Das haben wir bewusst nicht getan. Dann würden wir zwar wohl den Aufstieg schaffen, könnten aber unsere eigenen Spieler nicht mehr einsetzen und dann würde die Mannschaft vermutlich bald auseinanderfallen. Denn die Jungs wollen alle spielen. Darum haben wir uns entschieden, primär auf unsere eigenen Spieler zu setzen, um die Nachhaltigkeit des Projekts nicht zu gefährden.»
Aber auch in dieser Konstellation dürfen die Teufenthaler durchaus vom Aufstieg träumen. Denn dass sie in der Nationalliga B mit den besten Teams mithalten können, haben sie nicht erst in der letzten Saison bewiesen. Der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Aufstieg ist das erste Duell am kommenden Samstag Zuhause gegen die unangenehme Equipe des CT Neuchâtel. Die Partie beginnt um 12 Uhr, Zuschauer sind trotz der aktuellen Coronasituation erlaubt. Der TC Teufenthal hat sich entsprechend vorbereitet.

Text von Fabio Baranzini, Bild zur Verfügung gestellt

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