Montag, 3. August 2020

Immer noch intakte Chancen auf die Finalrunde

Die Frauen des TC Zofingen bestritten am Wochenende eine NLA-Doppelrunde. Die Aufsteigerinnen aus der Thutstadt feierten dabei unter anderem den ersten Saisonsieg und können sich noch immer für die Finalrunde qualifizieren.

Nach zwei klaren Niederlagen zu Beginn der Saison gegen die favorisierten Teams GC (0:6) und Chiasso (1:5) warteten am Wochenende mit Kreuzlingen und Weihermatt zwei Equipen, die eher in Reichweite der Zofingerinnen lagen. Vor allem im Heimspiel vom Samstag gegen Kreuzlingen wollten die Aufsteigerinnen punkten.
Und das gelang dem Team optimal. Das Trio Valentina Ryser (N2, 12), Alina Granwehr (N2, 20) und Svenja Ochsner (N2, 21) gewann seine Einzelpartien. Damit lagen die Zofingerinnen mit 3:1 in Front und konnten dank einem weiteren Sieg im Doppel – das Duo Ryser/Granwehr war erfolgreich – einen 4:2-Erfolg feiern. «Es ist super, dass wir diesen ersten Sieg holen konnten. Gerade im Einzel haben wir tolle Leistungen gezeigt», freute sich Teambetreuer Christoph Meyer.

Ochsner mit drittem Einzelsieg

Am Sonntag wartete dann in der zweiten Begegnung die Equipe des TC Weihermatt aus Urdorf. Zwischen den beiden Teams entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Alina Granwehr und Corina Mäder (N3, 35) mussten ihren Kontrahentinnen jeweils hauchdünn im Champions Tie Break den Vorrang lassen. Mäder unterlag Aline Thommen (N3, 44) und Granwehr musste sich Jenny Dürst (N2, 19) geschlagen geben. «Schade, dass wir zwei Partien so knapp verloren haben. Ich hätte gehofft, zumindest eines dieser beiden Spiele zu gewinnen», bedauerte Christoph Meyer.
Immerhin holten die Zofingerinnen in den Einzelpartien trotzdem noch einen Punkt. Dies dank Svenja Ochsner. Die 20-Jährige konnte in der vierten Runde bereits ihren dritten Einzelsieg verbuchen. Sie schlug Bojana Klincov (N2, 23) in drei Sätzen. Und weil das Duo Caroline Werner (N2, 11) / Alina Granwehr im Doppel erfolgreich war, konnten die Zofingerinnen beim 2:4 gegen den aktuellen Tabellenzweiten den Schaden in Grenzen halten. «Es wäre sicher der eine oder andere Punkt mehr drin gelegen, aber wir nehmen die zwei Punkte trotzdem gerne mit», bilanzierte Meyer.

Sieg gegen Sursee gefordert
Nun steht am Dienstag das letzte Gruppenspiel dieser NLA-Interclubsaison auf dem Programm. Die Zofingerinnen, die unter anderem vom Aargauischen Tennisverband und vom Swisslos-Sportfonds Aargau unterstützt werden, treffen dabei auswärts auf das Team aus Sursee, das aktuell mit erst einem Punkt auf dem letzten Tabellenrang steht. Für Christoph Meyer und seine Spielerinnen geht es am Dienstag darum, möglichst viele Zähler zu sammeln, um den Sprung vom fünften auf den vierten Rang noch zu schaffen. Denn der vierte Rang wäre gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Finalrunde.
«Wir haben immer noch intakte Chancen, uns für die Finalrunde zu qualifizieren. Dafür müssen wir aber unsere Leistung abrufen und gegen Sursee mindestens drei bis vier Punkte holen. Und das wird nicht einfach», ist sich Christoph Meyer bewusst. Aktuell weisen die Zofingerinnen zwei Punkte Rückstand auf Kreuzlingen auf. Die Ostschweizerinnen treten zum Ende der Gruppenphase gegen die favorisierte Equipe aus Chiasso an.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

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