Montag, 20. Mai 2019

Kein erfolgreiches Wochenende für die Aargauer NLC-Teams

An diesem Wochenende wurden die verschobenen Interclubpartien der ersten Runde nachgeholt. Dabei standen gleich fünf Aargauer NLC-Teams bei den Aktiven im Einsatz – einen Sieg gab es jedoch nur für Aarau.

Das Team von Captain Kevin Jordi sicherte sich am Sonntag seinen ersten Sieg in dieser Saison. Nach der Niederlage gegen Trimbach (1:8) vor einer Woche bekundeten sie gegen Givisiez keine Probleme und gewannen gleich mit 8:1. Dennoch wird es für die Aarauer schwierig, sich noch für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Dazu bräuchten sie einen 7:2-Sieg gegen Meggen im letzten Gruppenspiel. Alles andere als eine einfache Aufgabe, denn Meggen steht derzeit punktgleich mit Trimbach an der Tabellenspitze.
Auch für die Männer des TC Lenzburg sieht die Situation nach der ersten Runde nicht ganz so rosig aus. Sie mussten sich Zuhause dem Aufstiegsaspiranten CT Neuchâtel deutlich mit 1:8 geschlagen geben. Wenn die Lenzburger auch in diesem Jahr die Aufstiegsspiele erreichen wollen, braucht es am kommenden Samstag im Duell mit Old Boys Basel zwingend einen Sieg. Die Basler ihrerseits sind am letzten Wochenende souverän aufgetreten und haben gegen Rohrdorferberg gleich mit 9:0 gewonnen. Das Team von Captain Thomas Külling wartet damit weiterhin auf die ersten Punkte in der Nationalliga C.

Brugg und Entfelden II verlieren
Bei den Frauen standen an diesem Wochenende zwei Teams im Einsatz: Entfelden II und Brugg. Und beiden hatten einen schweren Stand gegen ihre Kontrahentinnen. Die Entfelderinnen unterlagen dem Team aus Rapperswil gleich mit 0:6 und konnten dabei lediglich einen Satz gewinnen. Immerhin zwei Punkte gabs für die Bruggerinnen. Sie schlugen sich achtbar gegen das starke Team aus Dählhölzli, wo unter anderem Xenia Knoll, die derzeit zu den Top 100 der WTA-Weltrangliste im Doppel zählt, aufgelaufen ist. Zoe Mrose punktete im Einzel und gewann zudem an der Seite von Emily Grabner auch noch das Doppel. Damit liegen die Bruggerinnen immer noch im Rennen um einen Platz in den Aufstiegsspielen, auch wenn am kommenden Wochenende das schwierige Auswärtsspiel beim aktuellen Gruppenersten Seeblick wartet. 

Text und Bild von Fabio Baranzini

Montag, 13. Mai 2019

Zofingen ist Leader, Kantersieg von Teufenthal

Die Zofinger NLB-Frauen gewinnen gegen Geneva Country Club dank des besseren Satzverhältnisses auch ihre zweite Interclub-Begegnung und Teufenthal deklassiert Drizia Genf mit 8:1.

«Wenn wir nach den beiden schwierigen Auswärtsspielen gegen Luzern und Genf an der Spitze mithalten können, dürfen wir uns nach vorne orientieren», sagte Zofingens Teambetreuer Christoph Meyer vor der Saison. Und nach eben diesen beiden Runden grüsst sein Team von der Tabellenspitze. Nach dem 6:0-Auftaktsieg gegen Luzern liessen die Zofingerinnen am letzten Samstag den nächsten Sieg folgen. Gegen die Equipe von Geneva Country Club war das Geschehen jedoch wesentlich ausgeglichener.
Valentina Ryser (N2, 23), die auch am zweiten Spieltag das Zofinger Team anführte, musste sich diesmal geschlagen geben. Sie unterlag Tess Sugnaux (N2, 14) trotz ansprechender Leistung mit 4:6, 3:6. Stark präsentierte sich dagegen auch diesmal Svenja Ochsner (N3, 26). Sie liess gar nichts anbrennen und schlug ihre Gegnerin Naïma Karamoko (N3, 34) deutlich mit 6:4, 6:2. Julie Schalch (N4, 62) war gegen die Marie Mettraux (N3, 35) nahe am Exploit, unterlag jedoch im dritten Satz mit 4:6. Erfreulich war dafür das Debüt von Laura Vetter (N4, 71). Sie schlug in ihrem ersten NLB-Match die stärker klassierte Olivia Sonnekus-Williams (N4, 60) mit 6:3, 6:1 und sorgte damit für den 2:2-Ausgleich nach den Einzelpartien. In den abschliessenden Doppelpartien sicherten sich die Zofingerinnen einen weiteren Punkt und konnten dank einem gewonnen Satz mehr auch die Direktbegegnung für sich entscheiden.

Souveräner Sieg
Auch die Teufenthaler NLB-Männer sicherten sich in der zweiten Runde den zweiten Sieg. Kam der Erfolg in der ersten Runde gegen Büsingen (5:4) noch eher überraschend, war der Erfolg gegen Drizia Genf ein erwarteter Sieg. Gegen den schwächsten Vertreter der Gruppe liessen die Wynentaler nichts anbrennen und feierten einen ungefährdeten 8:1-Erfolg, zu dem auch Hans Gloor (R2) bei seinem Debüt in der Nationalliga B zwei Punkte beisteuern konnte. Einzig Teamleader Frank Wintermantel (N2, 28) musste sich etwas überraschend Thierry Roggi (N4, 77) geschlagen geben.
Die Teufenthaler sind mit diesen beiden Siegen ideal in die neue Saison gestartet und liegen punktgleich mit Allmend Luzern an der Tabellenspitze. Am nächsten Samstag kommt es nun zum Spitzenspiel gegen den Aufsteiger aus Sonnenberg, der mit zwei Punkten Rückstand auf die Wyenentaler auf Rang drei in der Tabelle steht. Dieses Duell verspricht eine spannende Angelegenheit zu werden, wobei die Sonnenberger auf den ersten Positionen stärker einzustufen sind als die Teufenthaler.

Drei Siege, zwei Niederlagen
Auch in der Nationalliga C wurde an diesem Wochenende gespielt. Und auch da gibt es eine Erfolgsmeldung für den TC Teufenthal. Nach der 2:7-Aufaktniederlage gegen Marin rehabilitieren sich die Teufenthaler mit einem 6:3-Sieg gegen Green Club Romanel folgen. Dieser Erfolg war sicherlich auch dem Einsatz der drei NLB-Spieler Patrik Hartmeier (N3, 41), Eskil Jarlskog (N4, 100) und Jasin Jakupi (N4, 104) zu verdanken, die in der zweiten Mannschaft aushalfen. Einen Sieg gab es auch für die Frauen des TC Entfelden. Die Equipe um Captain Larn McShane (R1) feierte in der zweiten Runde den zweiten 5:1-Sieg. Diesmal gewannen sie auswärts gegen Scuola Tennis by Margaroli. Ebenfalls einen Sieg gab es für die NLC-Frauen des TC Brugg. Sie spielten gegen Old Boys Basel 3:3, gewannen die Begegnung jedoch dank des besseren Satzverhältnisses (8:6).
Eine deutliche Niederlage setzte es dafür für den TC Aarau ab. Die Männerequipe von Captain Kevin Jordi (N4, 113) kassierte im Duell mit Froburg Trimbach eine 1:8-Klatsche. So deutlich wir das Resultat vermuten lässt, war die Begegnung jedoch nicht. Sechs Partien gingen über drei Sätze, doch die Aarauer verloren ärgerlicherweise jede einzelne davon. Bereits zum zweiten Mal verloren die Rheinfelder Männer. Gegen Zürich führten sie nach den Einzelpartien mit 4:2, verloren dann aber alle drei Doppel und musste sich mit 4:5 geschlagen geben. Die Männerequipen des TC Lenzburg und des TC Rohrdorferberg, sowie das zweite Frauenteam des TC Entfelden konnte seine Begegnung wegen des schlechten Wetters nicht austragen.

Text von Fabio Baranzini, Bilder von Harry Ingold und Fabio Baranzini

Montag, 6. Mai 2019

An den Aargauer Tennismeisterschaften werden die Besten gefordert

Die ATM 2018 in Wohlen ist allen in bester Erinnerung. Sowohl sportlich wie organisatorisch war der Anlass top. Auch in diesem Jahr ist der Tennisclub Niedermatten wieder Gastgeber. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Die Aargauer Tennismeisterschaften in Wohlen boten im letzten Sommer während zwei Wochen packende Spiele. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Turnier in den obersten Kategorien jeweils offen ausgeschrieben ist, sich also auch Spieler aus anderen Kantonen beteiligen können. Die Qualität der einzelnen Tableaus war denn auch beeindruckend – bei den Herren nahmen 11 N-Spieler teil, bei den Frauen deren 6.
Am Finaltag bekam das Publikum darum auch Tennis vom Feinsten zu sehen. Bei den Herren wurde der im Aargau lebende Spanier Ignasi Villacampa-Rosés seiner Favoritenrolle gerecht und machte den Hattrick perfekt. Durch ein 6:1 und 6:4 gegen den erst 18-jährigen Jonas Schär holte er den dritten Titel in Folge.

Gelungenes Turnier
Härter umkämpft war der Final der Frauen – hier bezwang die als Nummer 2 gesetzte Sophie Lüscher aus Seengen Lisa Küng (3) mit 4:6, 6:1 und 6:1. Die Schwester der bekannteren Profispielerin Leonie Küng (letztes Jahr Wimbledon-Finalistin bei den Juniorinnen) hatte zuvor im Halbfinal die Topgesetzte Dominique Meyer bezwungen.
Der Finaltag war der Abschluss eines in allen Belangen gelungenen Turniers. Bei mehrheitlich bestem Wetter bekamen die Zuschauer viele spannende Spiele zu sehen. Und auch die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen durchwegs positiv aus. Insgesamt wurden an der ATM 2018 in Wohlen 283 Anmeldungen in neun Kategorien registriert, damit lag das Interesse über den Erwartungen. Auch hinter den Kulissen hat das OK zusammen mit vielen Helfern eine überzeugende Leistung geboten. Die Anlage des TC Wohlen Niedermatten mit den neun Sandplätzen ist ideal für ein solches Turnier, so konnten alle Spiele an einem Ort ausgetragen werden.

Kürzer als im Vorjahr
Seit einigen Jahren vergibt der Aargauer Verband die Outdoor-Meisterschaften der Aktiven jeweils für zwei Jahre an den gleichen Club. Das heisst, der TC Wohlen Niedermatten ist auch Gastgeber der ATM 2019. Schon seit einigen Monaten ist das OK unter der Leitung von Heinz Strebel wieder an der Arbeit.
Dabei kann es von den Erfahrungen aus dem Vorjahr profitieren. Was sich bewährt hat, wird mehrheitlich beibehalten, in gewissen Bereichen hat man Verbesserungspotenzial erkannt. So dauerte das Turnier letztes Jahr gleich 16 Tage, was sich als zu lang erwies. In diesem Jahr sollen die Spiele in 12 Tagen absolviert werden. Das Turnier findet darum vom 25. Juni bis 7. Juli statt.

Anmeldung geöffnet
Vieles ist bereits vorbereitet. Jetzt wartet die vermutlich wichtigste Phase auf die Organisatoren. Seit kurzem ist die Anmeldung für das Turnier für alle Interessierten geöffnet. Auch in diesem Jahr wird in neun Kategorien gespielt. Je drei Kategorien bei den Herren und Damen (N1 bis R4, R4 bis R6, R7 bis R9) sowie Herren Doppel, Damen Doppel und Mixed. Heisst: Nicht nur für die Topcracks sind die ATM ein attraktives Turnier. So stellte beispielsweise letztes Jahr die Kategorie Herren R4/R6 mit 60 Teilnehmern das grösste Tableau.
Noch wissen die Organisatoren nicht, welche Topspieler dabei sind. Denn diese entscheiden oft erst kurzfristig, an welchen Turnieren sie teilnehmen. Natürlich hoffen die Wohler, dass die besten Spieler des Kantons am Heimturnier am Start sind. Und dass sich auch viele starke Athleten aus anderen Kantonen melden. Schon jetzt aber ist klar, dass die Tennisfans in Wohlen wieder voll auf ihre Kosten kommen werden. Das elfköpfige OK und der ganze Verein wollen sich erneut von der besten Seite präsentieren. Und hoffen auf viele Teilnehmer und Zuschauer.

Anmeldung für die ATM in Wohlen

Text zur Verfügung gestellt, Bilder von Fabio Baranzini

Perfekter Start für die Aargauer NLB-Teams

Zum Auftakt der neuen Interclubsaison feiern die Zofingerinnen einen ungefährdeten 6:0-Sieg und auch die Teufenthaler Männer gewinnen ihre Auftaktpartie

Mit einem 6:0-Sieg auswärts gegen Luzern Lido hätte im Lager der Zofingerinnen vor der Partie niemand gerechnet. «Ich hätte ein 3:3 sofort unterschrieben», so Teambetreuer Christoph Meyer. Doch es lief alles für den TC Zofingen. Valentina Ryser (N2, 23), die das Zofinger Team anführte, setzte sich gegen die stärker eingestufte Walliserin Sandy Marty (N2, 19) nach hartem Kampf mit 6:4, 5:7, 7:5 durch – und das nachdem sie im dritten Durchgang scheinbar vorentscheidend mit 2:5 ins Hintertreffen geraten war.
Ein ähnliches Bild präsentierte sich im zweiten Einzel. Auch dieses Duell zwischen der Zofingerin Svenja Ochsner (N3, 26) und ihrer Kontrahentin Jessica Crivelletto (N3, 32) war hart umkämpft und auch in diesem Match gerieten die Zofingerinnen im dritten Satz in Rückstand. Diesmal mit 1:4. Doch auch Ochsner vermochte das Spiel zu drehen und gewann den Entscheidungssatz im Tie Break. Klarer waren dagegen die Siege von Alina Granwehr (N3, 31) und Neuverpflichtung Julie Schalch (N4, 62), die bei ihrer Premiere einen starken Eindruck hinterliess und souverän in zwei Sätzen gewann.

Teufenthal gewinnt auswärts
Mit dem 4:0 im Rücken spielten die Zofingerinnen in den Doppelpartien wie gewohnt stark auf und konnten sich gleich nochmals zwei Punkte sichern. Der Traumstart war perfekt. «Das 6:0 ist natürlich ein genialer Start, aber die Begegnung war viel ausgeglichener als das Resultat vermuten lässt. Wir können uns auf diesem Erfolg keinesfalls ausruhen, denn in den nächsten Partien gegen Geneva Country Club und GC werden wir wieder brutal gefordert sein», blickt Meyer auf die nächsten beiden Runden voraus.
Doch nicht nur die Zofingerinnen trumpften zum Saisonstart gross auf, auch die Männer des TC Teufenthal bewiesen, dass sie bereit sind für die neue Spielzeit. Obwohl sie auf vier von sechs Einzelpositionen schwächer klassiert waren als ihre Gegner aus Büsingen, konnten sie drei Einzelpartien gewinnen. Frank Wintermantel (N2, 28), Captain Patrik Hartmeier (N3, 41) und Yanik Kälin (N3, 63) brachten die Punkte ins Trockene. Doch es kam noch besser für die Wynentaler: Sie holten sich auch im Doppel noch zwei weitere Punkte und gewinnen damit etwas überraschend auswärts gegen die eigentlich leicht zu favorisierenden Büsinger. Am nächsten Samstag wartet nun das erste Heimspiel auf die Teufenthaler, wo sie gegen die Equipe von Drizia Genf antreten werden.

Entfelden feiert ungefährdeten Sieg
Weniger erfolgreich verlief der Start der Teufenthaler NLC-Mannschaft. Die Aufsteiger kassierten Zuhause eine 2:7-Niederlage gegen die starke Westschweizer Equipe aus Marin. Noch deutlicher musste sich der zweite Aufsteiger aus dem Aargau geschlagen geben. Der TC Rheinfelden ging auswärts gegen Sporting Bern, das mit Dominic Stricker, der in der Juniorenweltrangliste in den Top 50 steht, und dem ehemaligen Davis Cup Spieler Yves Allegro auflief, mit 1:8 unter.
Es gab jedoch am ersten Interclubspieltag in der Nationalliga C der Aktiven auch einen Aargauer Sieg zu vermelden: Die Entfelderinnen um Captain Larn McShane (R1) gestalteten ihren Saisonauftakt siegreich. Gegen die Girls RV Zürich Tennis behielten sie beim 5:1-Sieg souverän die Oberhand. Die Begegnungen von Aarau, Lenzburg und Rohrdorferberg bei den Männern, sowie die Partien von Brugg und Entfelden II bei den Frauen mussten wegen des schlechten Wetters verschoben werden.

Text von Fabio Baranzini, Bilder von Michael Wyss (Zofinger Tagblatt) und TC Teufenthal

Freitag, 3. Mai 2019

Eine Saison, in der viel möglich ist

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Dabei nehmen die Frauen des TC Zofingen in der Nationalliga B einen Spitzenplatz ins Visier.

Es ist bereits das vierte Mal, dass die Frauen des Tennisclub Zofingen in der Nationalliga B an den Start gehen. In der ersten Saison mussten die Thutstädterinnen noch um den Ligaerhalt kämpfen, doch in den darauffolgenden zwei Spielzeiten konnten sie sich an der Spitze etablieren. Einmal gabs Rang zwei und einmal Rang drei. Und in diesem Jahr könnte es sogar ganz nach vorne reichen. Genauso gut könnte es aber auch «nur» ein vierter Rang werden, denn die Ausgangslage in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse ist in diesem Jahr so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr.
«In den letzten zwei Jahren war stets ein Team dabei, das deutlich schwächer war als der Rest und meistens auch eines, das deutlich stärker war. In diesem Jahr ist die Ausgangslage aber ausgeglichener – an der Spitze und am Ende der Gruppe», sagt Teambetreuer Christoph Meyer. Sein Team sieht er in der Spitzengruppe. Gemeinsam mit den Grossclubs Geneva Country Club, Grasshopper ZH und Luzern Lido.

Teamleaderin In-Albon
Wenns für die Zofingerinnen in dieser Saison ganz noch oben gehen soll, dann haben bereits die ersten zwei Begegnungen wegweisenden Charakter. Denn gleich zum Auftakt warten die Duelle mit den starken Kontrahenten aus Luzern und Genf. Und gegen beide Equipen müssen die Zofingerinnen auswärts antreten. «Wenn wir beide Partien ausgeglichen gestalten können, dann können wir uns nach vorne orientieren. Es ist aber auch durchaus möglich, dass bereits nach diesen beiden Runden klar ist, dass es nicht für einen Spitzenplatz reichen wird», so Meyer, der sich jedoch keinerlei Sorgen macht, dass sein Team in den Abstiegskampf verwickelt werden könnte.
Dafür ist die Equipe der Zofingerinnen auch definitiv zu stark besetzt. Vor allem dann, wenn Teamleaderin Ylena In-Albon mit dabei ist. Die Walliserin, die seit mehreren Jahren für den TC Zofingen aufläuft, hat im letzten Jahr einen riesigen Sprung gemacht. Sie gehört mittlerweile zu den Top 200 der Welt und wurde vor wenigen Tagen erstmals für das Schweizer Fed Cup Team selektioniert. Entsprechend ist In-Albon die stärkste Spielerin der gesamten Liga. «Es freut uns natürlich sehr, dass Ylena für diese Saison noch einmal zugesagt hat. Das ist wirklich ein schönes Bekenntnis zum Team und zum Club», freut sich Meyer.

Zwei neue Spielerinnen
Neben In-Albon sind die bewährten Kräfte Valentina Ryser, die sich in der Juniorenweltrangliste in den Top 50 etabliert hat, Svenja Ochsner, Alina Granwehr, Corina Mäder und Dominique Meyer mit dabei. Neu zum Team gestossen sind Julie Schalch und Laura Vetter. Die beiden N4-Spielerinnen kompensieren die Ausfälle von Daniela Vukovic (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Kim Fontana (Schulter). Mit acht Spielerinnen sieht das Kader der Zofingerinnen auf den ersten Blick sehr breit aus. Doch das täuscht. Neben In-Albon spielen auch Ryser, Ochsner, Granwehr und Mäder regelmässig internationale Turniere und sind daher nicht immer mit dabei. Und auch Dominique Meyer stösst erst in der zweiten Saisonhälfte zum Team, da sie seit letztem Sommer in Amerika studiert und für das Team der California State University, Long Beach, Tennis spielt. «Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, kommen wir mit diesem Kader gut durch, aber viel Spielraum haben wir nicht», sagt Meyer. Und trotzdem: Wenn alles aufgeht, liegt für die Zofingerinnen in dieser Saison sehr viel drin. 
Die Zofingerinnen sind nicht die einzige Equipe des Vereins, die in einer nationalen Liga auf Punktejagd geht. Die Senioren 55+ des TC Zofingen spielen in der Nationalliga C.  

Text von Fabio Baranzini, Bilder von Fabio Baranzini und Michael Wyss (Zofinger Tagblatt)

Freitag, 26. April 2019

Doppelte Herausforderung für den TC Teufenthal

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Im Wynental konzentriert sich das Geschehen in den nationalen Ligen ausschliesslich auf den TC Teufenthal, der gleich vier Teams in den höchsten drei Spielklassen stellt.

Die Nationalliga B Equipe des Tennisclub Teufenthal hat sich in den letzten zwei Jahren mit guten Leistungen in der zweithöchsten Spielklasse des Landes etabliert. In der dritten NLB-Saison wartet nun gleich eine doppelte Herausforderung auf die derzeit stärkste Männer- Interclubmannschaft des Kantons: Einerseits warten in der Gruppenphase drei Teams, die nominell stärker einzustufen sind und andererseits haben die Teufenthaler nach dem letztjährigen Aufstieg ihrer 1. Liga-Equipe eine zweite Aktiv-Mannschaft, die in einer nationalen Liga mitmischt. Und auch mit dieser Mannschaft will man den Ligaerhalt schaffen – nicht zuletzt dank der punktuellen Unterstützung aus dem Kader der Nationalliga B.
Erschwerend kommt hinzu, dass es im NLB-Kader der Teufenthaler einige Wechsel gab. So spielt die nominelle Nummer drei Jonas Schär nicht mehr bei den Wynentalern, sondern beim Ligakonkurrenten Allmend Luzern. Zudem weilen Dario Huber, Noël Kunz und Luca Keist allesamt am College in den USA, wo sie an ihrer Tenniskarriere feilen. Sie werden daher im Falle von Huber und Kunz zu Beginn der Saison noch nicht zur Verfügung stehen. Keist wird diese Saison gar komplett verpassen. Um diese Abgänge und teilweisen Ausfälle zu kompensieren, haben die Teufenthaler mit Keivon Tabrizi, Yannick Thomet, Daniel Lüdi und Jasin Jakupi vier neue Spieler verpflichtet, wovon der eine oder andere wohl auch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen dürfte.

Doppelter Ligaerhalt als Ziel
«Es wird keine einfache Saison für unsere NLB-Mannschaft, denn die Gegner aus Büsingen, Sonnenberg und Luzern sind wohl stärker als wir. Unser Ziel ist es daher, Horgen und Genf hinter uns zu lassen und uns möglichst schnell den Ligaerhalt zu sichern», sagt Nicole Riniker, die das Teufenthaler Interclubprojekt auch in diesem Jahr gemeinsam mit Frank Attula betreut. «Auch mit der NLC-Mannschaft wollen wir in der ersten Saison nach dem Aufstieg den Ligaerhalt schaffen. Dabei werden wir wohl nicht darum herum kommen, die bestehende Mannschaft hin und wieder mit NLB-Spielern zu verstärken, denn unsere Gruppe ist ziemlich stark und unserer jungen Mannschaft fehlt auf diesem Niveau noch etwas die Erfahrung.»

Zwei weitere NLB-Teams
Der Tennisclub Teufenthal stellt allerdings nicht nur bei den Aktiven, sondern auch bei den Senioren zwei Teams in den nationalen Ligen. Und zwar gehen beide Equipen in der Nationalliga B auf Punktejagd. Es sind dies die Senioren 35+ und die Seniorinnen 50+. Die Senioren haben im letzten Jahr bei ihrer Premiere in der Nati B die Aufstiegsspiele erreicht und sind dort erst in der zweiten Runde an Genf gescheitert. In diesem Jahr messen sie sich in der Gruppenphase mit Dietlikon, Veveysan und Service Industriels GE. Die Seniorinnen des TC Teufenthal mussten im letzten Jahr den Abstieg aus der Nationalliga A in Kauf nehmen und treten daher in der kommenden Saison eine Liga tiefer an.

Text von Fabio Baranzini, Bild TC Teufenthal

Montag, 22. April 2019

Beim zweiten Mal solls klappen

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Dabei nehmen die Männer des TC Rheinfelden einen neuen Anlauf, um sich in der Nationalliga C beweisen zu können.

Vor zwei Jahren hat sich die erste Männer-Mannschaft des TC Rheinfelden voller Elan ins Abenteuer Nationalliga C gestürzt. In den drei Jahren zuvor waren sie mit einer beeindruckenden Siegesserie von 16 gewonnen Begegnungen aus der 3. Liga bis in die Nationalliga C marschiert. Dort dann aber die Ernüchterung: Die Equipe von Captain Fabrizio Petraglio musste nach einer unglücklichen Saison mit vielen vergebenen Chancen den Abstieg in Kauf nehmen.
In der kommenden Spielzeit, die am ersten Maiwochenende beginnt, nehmen die Rheinfelder nun einen zweiten Anlauf. Nachdem sie den direkten Wiederaufstieg auf souveräne Art und Weise geschafft haben, starten sie nun erneut in der Nationalliga C. «Wir konnten unser Team nach dem Abstieg glücklicherweise zusammenhalten und haben uns daher letzte Saison die Rückkehr in die Nationalliga C zum Ziel gesetzt. Das haben wir erreicht, denn in den entscheidenden Spielen konnten wir unsere beste Leistung abrufen», so Fabrizio Petraglio, der in der Aufstiegssaison aufgrund einer Schulteroperation lediglich im Doppel mitmischen konnte.

Schwierige Gruppe
In dieser Saison ist nun aber auch der Captain wieder am Start. Und mit Michael Chott, Manuel Messmer und Jannik Ferster sind zudem noch drei weitere Spieler zum Team gestossen. «Letzte Saison waren wir personell etwas dünn besetzt. Deshalb wollten wir unser Kader im Hinblick auf diese Saison vergrössern. Zudem sind diese drei Spieler für uns auch eine Verstärkung, so dass wir in diesem Jahr sicher stärker sind als noch vor zwei Jahren, als wir erstmals in der Nationalliga C aufgelaufen sind», so Petraglio.
Das ist auch nötig, denn die Rheinfelder bekundeten nicht unbedingt Losglück. Sporting Bern und Zürich sind zwei gestandene NLC-Teams, die in den letzten Jahren jeweils in den Aufstiegsspielen anzutreffen waren. Und der dritte Gruppengegner Courrendlin-La Croisée spielte im letzten Jahr noch in der Nationalliga B, zog sich jedoch freiwillig zurück. «Wir wurden sicher in eine starke Gruppe gelost, aber wir werden alles geben, dass wir diesmal den Ligaerhalt schaffen. Ich glaube, dass wir insbesondere im Doppel stärker sein werden, denn da haben wir vor zwei Jahren sehr viele Punkte liegen gelassen», sagt Petraglio, der mit seinem Team zum Auftakt auswärts auf Sporting Bern trifft.

Drei weitere Teams
Im Fricktal spielt jedoch nicht nur die erste Männermannschaft des TC Rheinfelden in einer nationalen Liga. Auch bei den Seniorinnen und Senioren sind insgesamt drei Teams am Start, die in einer der drei höchsten Spielklassen des Landes auf Punktejagd gehen. Ebenfalls im TC Rheinfelden spielen die Frauen 50+ in der Nationalliga B. Sie haben letzte Saison in der Nati B den Ligaerhalt geschafft. In der Nationalliga C sind derweil zwei Fricktaler Teams im Einsatz. Es sind dies die Senioren 55+ des TC Frick und die Frauen 30+ des TC Möhlin. Letztere verpassten den Aufstieg in die Nationalliga B nur ganz knapp. Im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen Visp (3:3) war am Ende der Gewinn des Doppel Nummer 1 ausschlaggebend, welches die Equipe des TC Möhlin knapp verlor.

Text von Fabio Baranzini, Bild TC Rheinfelden

Lenzburg will wieder in die Aufstiegsspiele

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. In der Region Lenzburg/Freiamt gehen die Teams aus Lenzburg, Wohlen, Bremgarten, Dottikon und Muri in den nationalen Ligen auf Punktejagd.

Nachdem im letzten Jahr die NLC-Equipe TC Wohlen Niedermatten unglücklich abgestiegen ist, sind die Männer des TC Lenzburg in diesem Jahr wieder die einzige Mannschaft der Aktiven aus der Region, die in einer nationalen Liga auflaufen. Die Lenzburger, die in den letzten beiden Jahren jeweils die dritte Aufstiegsrunde erreicht hatten, wollen sich auch in diesem Jahr wieder einen Platz in den Aufstiegsspielen ergattern.
Ein durchaus realistisches Ziel, wenn man die Auslosung in Betracht zieht. «Wir werden in diesem Jahr voraussichtlich keine Mannschaft in der Gruppe haben, die deutlich stärker ist als alle anderen. Einzig die Neuenburger, die auch ein Nationalliga A Team haben, hätten die Möglichkeit, ihr Kader deutlich zu verstärken», sagt Michel Keppler. «Wir erwarten daher gegen Neuenburg und Old Boys Basel zwei ausgeglichene Begegnungen und gegen Rohrdorferberg sollten wir eigentlich gewinnen, wenn alles nach Plan läuft.» Zum Auftakt treffen die Lenzburger Zuhause auf die Neuenburger.

Zwei Aufstiege am grünen Tisch
Der TC Lenzburg stellt in diesem Jahr auch noch eine Interclubequipe in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse. Es sind dies die Seniorinnen 30+. Das Team von Captain Rebekka Meier hatte im Vorjahr den sportlichen Aufstieg knapp verpasst – die Lenzburgerinnen verloren das letzte Aufstiegsspiel mit 2:4 –, sind jedoch am grünen Tisch nachträglich in die Nationalliga B aufgestiegen. Das dritte Team des TC Lenzburg, das in einer nationalen Liga an den Start geht, sind die Seniorinnen 40+. Und auch sie sind nach verlorenem letzten Aufstiegsspiel am grünen Tisch aufgestiegen.

Bremgarten mit vier Teams
Gar noch mehr Teams in den nationalen Ligen als Lenzburg stellt der TC Bremgarten. Gleich vier Senioren Equipen laufen in einer der drei stärksten Spielklassen des Landes auf. Mit den Senioren 70+ wissen die Bremgartner gar das einzige Nationalliga-A-Team der Region Lenzburg/Freiamt in ihren Reihen. In der Nationalliga B spielen derweil die Senioren 35+ des Vereins, die im letzten Jahr in einem wahren Herzschlagfinale den Aufstieg geschafft hatten. Im entscheidenden Doppel gewannen sie das Champions Tie Break mit 10:7. In der Nationalliga C gehen die Senioren 45+ und die Seniorinnen 30+ auf Punktejagd. Letztere haben ebenfalls im vergangenen Jahr die Promotion geschafft.
Zwei Teams stellt auch noch der dritte Grossclub der Region, der TC Wohlen Niedermatten. Es sind dies die Männer 45+ und die Frauen 40+, die beide in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen werden. In derselben Spielklasse werden auch die Senioren 35+ des TC Dottikon spielen, die im Vorjahr den Abstieg dank einem 5:4-Sieg im letzten Saisonspiel noch knapp verhindern konnten. Auch der TC Muri ist in dieser Saison in der Nationalliga C vertreten. Dies dank den Senioren 65+ um Captain Alex Laubacher.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Rohrdorferberg wagt das Abenteuer

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. In der Region Wettingen/Baden geht erstmals seit langem wieder ein Aktiv-Team in der Nationalliga C an den Start. Bei den Senioren ist die Region gewohnt stark.

2013 war es, als zum letzten Mal eine Interclubmannschaft der Aktiven aus der Region Wettingen/Baden in einer nationalen Liga an den Start gegangen ist. Es waren dies die Männer des TC Wettingen. Jetzt hat das lange Warten ein Ende. Dank der Equipe des TC Rohrdorferberg. Die Jungs um Captain Thomas Külling haben in der 1. Liga in den letzten drei Jahren zwei Mal die letzte Aufstiegsrunde erreicht, sind jedoch beide Male knapp gescheitert. Zuletzt in der vergangenen Saison am TC Teufenthal.

Keine Verstärkungsspieler
Vor rund zwei Monaten erhielten die Rohrdorferberger vom nationalen Tennisverband die Anfrage, ob sie einen frei gewordenen Platz in der Nationalliga C haben möchten. «Für uns war die Antwort klar, denn wir hatten in den letzten Jahren schon immer den Wunsch gehabt, mal in der Nationalliga C zu spielen», sagt Captain Thomas Külling. Er ist sich jedoch auch bewusst, dass das Abenteuer Nati C für sein Team ein kurzes Gastspiel werden könnte. Denn die Rohrdorferberger haben sich entschieden, auf externe Verstärkungsspieler zu verzichten, und gehören damit klar zu den Aussenseitern der Liga.
«Eigentlich muss es mit dem Teufel zu und her gehen, dass wir mit unserem Team den Ligaerhalt schaffen», sagt Külling. «Aber wir wollen die Saison geniessen und werden alles dafür geben, dass wir die Grossen etwas ärgern können. Am Ende schauen wir, wozu das reicht.» In ihrer ersten NLC-Saison trifft die Equipe auf CT Neuchâtel, Old Boys Basel und die Kantonsrivalen aus Lenzburg.

Wieder ein NLA-Team in Wettingen
Die Region Wettingen/Baden ist bei den Seniorenteams traditionell besonders stark vertreten in den nationalen Ligen. Das ist auch in diesem Jahr so. Der TC Wettingen stellt beispielsweise bei den Senioren 55+ neu ein Nationalliga A Team. Dies weil die Equipe um Captain Johannes Schindler, die in den letzten Jahren für Froburg Trimbach gespielt hat, zum TC Wettingen transferiert wurde. Hinzu kommt eine Nationalliga C Mannschaft in derselben Spielklasse. Das Team musste im letzten Jahr ganz knapp den Abstieg in Kauf nehmen und läuft nun in der dritthöchsten Spielklasse auf.
In dieser Liga und Altersklasse sind in der Region gleich noch weitere Teams vertreten. Es sind dies die Senioren 55+ des TC Motor Columbus Baden und des TC Spreitenbach. Die Equipe des TC Rohrdorferberg aus derselben Altersklasse hat die Möglichkeit bekommen, nachträglich in die Nationalliga B aufzusteigen. Dieses Angebot hat die Mannschaft angenommen und geht nun in der Nationalliga B auf Punktejagd.

Auch Mellingen, Fislisbach und Zurzach dabei
Eine NLB-Mannschaft stellt auch der TC Mellingen. Und zwar sind das die Frauen 50+ des Vereins, die im letzten Jahr den Aufstieg geschafft haben und nun in der zweithöchsten Spielklasse um Punkte kämpfen. In der Nationalliga C sind zudem noch weitere Seniorenteams aus der Region im Einsatz. Bei den Senioren 45+ greifen die Männer des TC Mellingen und des TC Bad Zurzach in der dritthöchsten Liga ins Geschehen ein, genauso die Senioren 35+ des TC Wettingen und die Frauen 30+ des TC Esp Fislisbach.

Text und Bild (Daniel Müller) von Fabio Baranzini, Bild TC Rohrdorferberg (zur Verfügung gestellt)

Nur noch ein Brugger NLC-Team bei den Aktiven

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. In der Region Brugg greifen zwei Teams in den nationalen Ligen ins Spielgeschehen ein. Noch vor wenigen Jahren waren deutlich mehr regionale Teams in den drei stärksten Spielklassen des Landes vertreten.

2017 startete der TC Brugg mit sage und schreibe vier Aktiv Teams in der Nationalliga C – zwei Equipen bei den Männern und zwei bei den Frauen. Hinzu kamen noch die Senioren 45+, die ebenfalls in der dritthöchsten Spielklasse des Landes auf Punktejagd gingen. Heute – zwei Jahre später – zeigt sich ein ganz anderes Bild. Nur noch ein einziges Interclubteam des TC Brugg spielt in einer nationalen Liga. Alle anderen mussten den Abstieg in Kauf nehmen.
2017 erwischte es je ein Männer- und ein Frauenteam bei den Aktiven. Während der Abstieg des Männerteams von Captain Felix Schifferle voraussehbar war – die Equipe war am grünen Tisch aufgestiegen –, kam die Relegation der Frauenmannschaft eher überraschend. Sie verloren ihr Abstiegsspiel damals hauchdünn. Ausschlaggebend war ein einziger Satz, den die Bruggerinnen zu wenig gewonnen hatten.

Ligaerhalt ist das Ziel
Die Pechsträhne der Brugger ging im vergangenen Jahr weiter. 2018 stieg nämlich auch das zweite Aktivteam der Männer ab. Den Jungs um Captain Mario Saurer wurde ein Fehler in der Aufstellung zum Verhängnis, der einen Abzug von zwei Punkten zur Folge hatte. Statt in die Aufstiegsspiele ging es für Brugg in die Abstiegsspiele, wo sie sich der starken Equipe des TC Chavannes-de-Bogis geschlagen geben mussten. Und weil zugleich auch noch die Senioren 45+ ihren Platz in der Nationalliga C verloren haben, ist in diesem Jahr nur noch eine einzige Brugger Equipe in der Nationalliga C vertreten.
Captain dieses Frauenteams ist Michelle Paroubek. Die zwölffache Schweizer Meisterin bei den Senioren wird dabei mit einem jungen Team antreten und versuchen, den Ligaerhalt zu schaffen. Im Idealfall via Aufstiegsspiele. Doch das wird kein leichtes Unterfangen, denn die Bruggerinnen treffen in der Gruppenphase auf die Traditionsclubs Seeblick ZH, Dählhölzli Bern und Old Boys Basel. «Unsere Gruppe ist sehr ausgeglichen. Ich erwarte daher eine spannende Saison mit vielen engen Partien – aber genau deswegen spielen wir ja», so Paroubek.

Aufstieg knapp verpasst
In der Region gibt es neben der Equipe aus Brugg noch eine zweite Mannschaft, die in einer nationalen Liga an den Start geht. Es sind dies die Seniorinnen 40+ des TC CIS Wase in Birrhard. Die Equipe um Captain Olivia Meier wäre im vergangenen Jahr beinahe in die Nationalliga B aufgestiegen. Im entscheidenden letzten Aufstiegsspiel vergaben sie eine 3:1-Führung nach den Einzelpartien und mussten sich am Ende aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses geschlagen geben. In dieser Saison trifft das Team des TC CIS Wase auf die Equipen aus Cilag, Egnach und Wilderswil.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Aarau will die Bestätigung liefern

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. In der Region Aarau/Entfelden greifen gleich drei Teams der Aktiven in den nationalen Ligen ins Geschehen ein.

Die erste Männer Mannschaft des Tennisclubs Aarau hat in der letzten Saison überzeugt. Obwohl sie in der Gruppenphase «nur» den zweiten Rang belegt hatten, gewannen sie in den Aufstiegsspielen zwei Mal, ehe sie sich dem späteren Aufsteiger aus Sonnenberg geschlagen geben mussten. In diesem Jahr wollen die Aarauer beweisen, dass die letzte Saison kein Zufallstreffer war, und sich erneut für die Aufstiegsspiele qualifizieren.
Dafür haben sich sich punktuell verstärkt. Neu zum Team gestossen sind Daniel Steinbrenner, Noe Cavallini und das Aarauer Eigengewächs Olivier Meyer. Damit es mit den Aufstiegsspielen klappt, müssen die Aarauer in ihrer Gruppe zwei Gegner hinter sich lassen. «Entscheidend wird wohl das Spiel gegen Meggen sein, denn wenn alles normal läuft, wird Trimbach zu stark sein und gegen Givisiez sollten wir gewinnen», analysiert Captain Kevin Jordi die Ausgangslage. Zum Auftakt treffen die Aarauer am ersten Spielwochenende auf Aussenseiter Givisiez. Das voraussichtlich entscheidende Duell gegen Meggen findet dann in der dritten und letzten Runde der Gruppenphase statt.

Aufstiegsspiele im Visier
Der TC Entfelden stellt auch in diesem Jahr zwei Frauen Equipen in der Nationalliga C. Das nominell stärkere Team um Captain Larn McShane strebt dabei die Aufstiegsspiele an. Dies nachdem die junge Equipe im letzten Jahr noch gegen den Abstieg kämpfen musste. Neu zum Team gestossen sind Aimée Frey und Semajla Saric – zwei weitere Nachwuchstalente, die gemeinsam mit den bewährten Kräften Tanja Siegrist, Salome Fluri, Farah Puric und Larn McShane auf Punktejagd gehen. Das Team duelliert sich in der Gruppenphase mit Münsingen, Scuola Tennis by Margaroli und den Girls RV Zürich Tennis II.
Das zweite Entfelder Frauenteam setzt seine Ziele derweil weniger hoch. Nachdem sie im letzten Jahr die gute Ausgangslage auszunutzen vermochten und etwas überraschend die Aufstiegsspiele erreicht hatten, streben Murielle Fischer und ihre Teamkolleginnen in diesem Jahr den Ligaerhalt an. «Unsere Auslosung ist nicht ganz einfach und wir sind aufgrund der Klassierungen sicher die Aussenseiterinnen in unserer Gruppe. Wir werden jedoch alles dafür geben, einige Überraschungen zu schaffen», so Fischer, die mit ihrem Team gegen Rapperswil, Thun und Yverdon spielen wird.

Buchs mit Dreifach-Vertretung
Die Region Aarau/Entfelden ist jedoch nicht nur bei den Aktiven, sondern auch bei den Senioren in den nationalen Ligen vertreten. Verantwortlich dafür ist der TC Buchs. Die Buchser stellen nämlich nicht weniger als drei Teams in den stärksten Spielklassen des Landes. In der Nationalliga B treten die Senioren 55+ um Captain Herbert Gloor an. Ebenfalls in der Nati B gehen die Seniorinnen 40+ des Vereins auf Punktejagd. Im Vorjahr hatten sie die Aufstiegsrunde knapp verfehlt und sich dann in der Abstiegsrunde souverän den Ligaerhalt gesichert. Eine Liga tiefer – in der Nationalliga C – treten die Seniorinnen 30+ des TC Buchs an.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Donnerstag, 4. April 2019

Von der Spielerin zur Trainerin – eine neue Rolle für Amra Sadikovic

Amra Sadikovic beendet ihre Karriere als Tennisprofi und steckt ihre ganze Energie ab sofort in den Aufbau ihrer eigenen Tennis Academy in Birrhard

Am 1. Mai öffnet im Sportcenter AARSPORTS in Birrhard eine neue Tennis Academy ihre Tore. Und die Inhaberin dieser Academy trägt einen bekannten Namen: Amra Sadikovic. Die langjährige Profispielerin aus Birr hat im letzten Herbst entschieden, ihre Karriere zu beenden. Öffentlich kommuniziert hat sie ihren Rücktritt allerdings erst jetzt, wo sie auch genau weiss, wie ihre Zukunft aussehen wird.
Und diese Zukunft ist ihre eigene Tennisschule, die sie in Birrhard eröffnen wird. Also nur wenige Kilometer von Birr entfernt, wo sie aufgewachsen ist und wo ihre Familie noch immer wohnt. «Ich habe als Kind sehr viel Zeit in diesem Sportcenter verbracht und fühle mich dort einfach sehr wohl. Mein Gefühl hat mich hierher gezogen und daher freut es mich umso mehr, dass es auch tatsächlich geklappt hat», begründet Sadikovic die Sandortwahl.

Die Energie hat gefehlt
Doch warum hat die 29-Jährige eigentlich ihre Profikarriere beendet? Mit 29 Jahren hätte sie durchaus noch zwei, drei Jahre auf der Tour mitmischen können. «Das Jahr 2018 war resultatmässig kein gutes Jahr für mich. Zudem hatte ich immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und fühlte mich oft schlapp und energielos», so Sadikovic. In dieser schwierigen Phase, in der sie körperlich nicht top fit war und die Resultate häufig ausblieben, machte sie sich immer öfter Gedanken über ihre Zukunft. Wie lange soll die Tenniskarriere noch dauern? Wie viel bin ich noch bereit zu investieren? Was kommt nach der Karriere?
Die Antworten auf diese Fragen wurden im Verlauf des letzten Jahres immer klarer. «Ich bin bald 30. Da macht man sich zwangsläufig Gedanken über die berufliche und private Zukunft. Auch mein Wunsch nach einer eigenen Familie spielte da eine Rolle. Mir wurde immer klarer, dass ich nicht mehr die Energie aufbringe, die nötig ist, um nochmals mein bestes Level zu erreichen», so die 29-Jährige.

Eigene Erfahrungen weitergeben
Im September fällte Amra Sadikovic dann den definitiven Entscheid. Die vier Turniere in den USA und in Kanada sollen ihre letzten als Profi sein. Mit zwei Viertelfinalqualifikationen und mehrere Siegen gegen zum Teil deutlich besser klassierte Spielerinnen verabschiedete sich die zehnfache Fed Cup Spielerin auf ehrenvolle Art und Weise. «Ich habe noch einmal richtig gut gespielt. Das war ein schöner Abschluss für mich», sagt die ehemalige Weltnummer 126, die 2016 auf dem Center Court in Wimbledon gegen Serena Williams das grösste Match ihrer Karriere bestritten hatte.
Dass sie nach ihrer Profilaufbahn als Trainerin arbeiten möchte, war für Amra Sadikovic schon lange klar. «Vor meinem Comeback hatte ich bereits ein Jahr als Trainerin gearbeitet. Das hat mir extrem gut gefallen. Für mich war daher klar, dass ich später unbedingt diesen Weg einschlagen will», so Sadikovic, die aufgrund ihrer abgeschlossenen Ausbildung als Berufssportlerin auch die KV-Schiene hätte wählen können. «Das war für mich keine wirkliche Option. Ich kann nicht den ganzen Tag im Büro sitzen», sagt Sadikovic lachend. Nun also steht sie weiterhin jeden Tag auf dem Tennisplatz. Allerdings nicht als Spielerin, sondern als Trainerin. «Ich freue mich extrem darauf, mein Wissen und meine Erfahrungen als Spielerin an meine Schülerinnen und Schüler weiterzugeben», sagt Sadikovic, die in ihrer Academy primär Wettkampfspielerinnen und Wettkampfspieler betreuen möchte.

Hinweis: Am 12. April organisiert die Tennis Academy Amra Sadikovic im Sportcenter AARSPORTS in Birrhard ab 17 Uhr einen Eröffnungsapéro, der für alle Interessierten offen ist.

dedial TENNIS ACADEMY und Tennisclub Neuenhof beschliessen Kooperation

Jetzt ist es offiziell. Der Aargauer Traditionsclub TC Neuenhof und die renommierte dedial TENNIS ACADEMY mit Hauptsitz in Birrhard, bestreiten die Zukunft gemeinsam. Nach kurzer Verhandlungsphase wurde die Vereinbarung im Januar dieses Jahres unterzeichnet.

Mit dem TC Neuenhof stösst ein bekannter Traditionsclub mit sehr viel Potenzial zur dedial TENNIS ACADEMY. Rund um die Präsidentin Nicole Voser wurde eine neue Ära eingeleitet, die einerseits eine Totalsanierung der bestehenden Clubanlage beinhaltet, andererseits die Akquisition eines neuen und starken Tennisschulpartners.
Nach kurzen Verhandlungen ist die Partnerschaft nun offiziell und die Beteiligten freuen sich auf die Zusammenarbeit. Von der dedial TENNIS ACADEMY wird  Naomi Bleisch als Head-Coach Junioren das Nachwuchstraining übernehmen. Naomi war vor sieben Jahren noch die Nummer 30 der Schweiz und weiss wovon sie spricht. Zusätzlich war sie massgeblich am Erfolg des in Birrhard durchgeführten «Pfüdi-Tennis» (Kids 3 – 6 Jahre) und an der Entwicklung der Kids-Tennis-Highschool-Turnieren (5 – 12 Jahren) beteiligt.

Zielsetzungen
Durch das Know How der dedial TENNIS ACADEMY und dem Support des TCN soll kurzfristig wieder eine professionelle Organisations- und Trainingsstruktur aufgebaut werden. Mittel- und langfristig soll sich der Unterbau (Anfänger und Freizeitspieler) wieder einem gesunden und ambitionierten Wettkampfüberbau (Turnierspieler) nahtlos anschliessen können. Desweiteren sind Zusatzanlässe wie Feriencamps und Kids-Tennis-Highschool-Turniere geplant.  

Teilnahme / Kontakt
Möchte auch Ihr Kind im TC Neuenhof mit dabei sein und vom tollen Tennistraining profitieren?
Dann wenden Sie sich bitte an:
Nicole Voser, Präsidentin, 079 222 09 73, nicole.voser@tcneuenhof.ch, www.tcneuenhof.ch

Offizieller Saisonstart wird mit dem Eröffnungsapéro am Sonntag, 07. April 2019 eingeleitet. 

Text und Bild zur Verfügung gestellt

Unterstützung für die Aargauer Senioren Interclubteams

Der Aargauische Tennisverband hat in den letzten Wochen erfolgreich ein Pilotprojekt lanciert zur Unterstützung von Senioren Interclubteams im Kanton Aargau. Im nächsten Jahr geht das Projekt nun in die nächste Runde.

Robert Vögtlin, der Verantwortliche für den Bereich 50+ beim Aargauischen Tennisverband, engagiert sich, dass auch die Aargauer Senioren vom kantonalen Verband gefördert werden. Zusätzlich zum gemeinsamen Trainingsnachmittag für alle Senioren-Verantwortlichen der Aargauer Tennisclubs, der seit mehrere Jahren durchgeführt wird, hat Vögtlin nun ein neues Projekt ins Leben gerufen.
Das Ziel dieses Projekts besteht darin, Aargauer Senioren Interclubteams der Altersklasse 50+ zu unterstützen. Dies in Form eines zweistündigen Teamtrainings, wobei der Aargauische Tennisverband sowohl die Kosten für den Platz als auch für die anwesenden Trainer übernimmt. «Wir wollen mit diesem Projekt ein Zeichen setzen und bekennen uns damit zur Förderung des Seniorentennis im Kanton Aargau», sagt Robert Vögtlin.

Teams können sich melden
Das Projekt wurde in diesem Jahr als Pilotprojekt gestartet. Dies mit den Seniorinnen des TC Obersiggenthal und den Senioren des TC Bad Zurzach. Aufgrund der positiven Rückmeldungen hat man sich beim Aargauischen Tennisverband nun entschieden, das Projekt weiterzuziehen und im nächsten Jahr auszubauen. Zwischen Januar und März 2020 sollen so rund fünf Trainingseinheiten für Interclubteams stattfinden. Die Spielstärke der Mannschaften spielt dabei keine Rolle. Interessierte Teams können sich bei Robert Vögtlin (voegtlin@v-bk.ch) melden. Sollten sich zu viele Equipen für die vom Aargauischen Tennisverband organisierten Trainingseinheiten melden, entscheidet das Los, welche Teams das Training zur Interclubvorbereitung besuchen dürfen.

Montag, 1. April 2019

Neue Tennisschule für den TC Mellingen

Ibrahim Fetov wird ab dem 1. April neuer Clubtrainer im Tennisclub Mellingen. Er wird dabei mit seiner neu gegründeten «Tennisschule Ibro» den Fokus auf die Nachwuchsförderung legen.

Obwohl Ibrahim Fetov seine eigene Tennisschule erst vor wenigen Wochen gegründet hat, bringt der 30-Jährige viel Erfahrung mit. Der frühere Spitzenspieler – Fetov gehörte jahrelang zu den besten 50 Tennisspielern der Schweiz und hat eine Lehre als Berufssportler absolviert – arbeitet seit 14 Jahren als Trainer. Seit mittlerweile acht Jahren ist er hauptberuflich als Tenniscoach tätig und arbeitet gemeinsam mit Freddy Siegenthaler erfolgreich im Tennisclub Brugg.
Nun wagt Fetov den Schritt in die Selbstständigkeit. Zumindest teilweise. «Ich werde weiterhin in Brugg unterrichten, werde mit meiner eigenen Tennisschule jedoch das Clubtraining im Tennisclub Mellingen übernehmen», so Fetov, der vom TC Mellingen angefragt wurde, ob er die Aufgabe des Clubtrainers übernehmen möchte. «Mein Ziel war es ohnehin, in absehbarer Zukunft meine eigene Tennisschule zu gründen und mich in der Region zu etablieren. Da kam das Angebot des TC Mellingen genau zur richtigen Zeit.»

Die Kids im Fokus
Dienstags und donnerstags wird Ibrahim Fetov auf der Anlage des TC Mellingen unterrichten. Am Mittwoch wird Bojan Bakovic, der zum Trainerteam der «Tennisschule Ibro» gehört, die Tennislektionen leiten. «Wir freuen uns, dass wir Ibro Fetov und seine Tennisschule für den TC Mellingen gewinnen konnten. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm eine super Lösung gefunden haben, um insbesondere die Juniorenförderung in unserem Club zu intensivieren», sagt Stefan Eichenberger, Vizepräsident des TC Mellingen.
Ibrahim Fetov, der beim Aargauischen Tennisverband für den Kids Tennis Bereich verantwortlich ist, wird sich in Mellingen vorwiegend um den Nachwuchs kümmern. Dabei wird er auf das nationale Trainingsprogramm «Kids Tennis High School» setzen, das von Swiss Tennis entwickelt wurde und unter anderem auch im TC Brugg erfolgreich angewendet wird. «Wir wollen wieder mehr Kids für den Tennissport begeistern und sie dazu bringen, dass sie im TC Mellingen trainieren», sagt Ibrahim Fetov.

Neue Herausforderung
Fetov ist aber nicht nur für die Junioren zuständig, sondern für alle Clubmitglieder des TC Mellingen, die in der Sommersaison ihr Tennisspiel verbessern möchten – egal wie alt sie sind und auf welchem Niveau sie spielen. Ibrahim Fetov bringt als Tennislehrer mit eidgenössischem Fachausweis, sowie Trainer B von Swiss Tennis die dafür nötigen Qualifikationen mit. «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Mellingen und möchte möglichst vielen Kids und Erwachsenen die Freude am Tennissport vermitteln», so Ibrahim Fetov.
Gleich zum Auftakt in die neue Tennissaison im TC Mellingen steht mit dem Schnuppertag für die Kids am 27. April ein erstes Highlight auf dem Programm, an dem alle vier bis zwölf Jährigen teilnehmen dürfen. Anmelden kann man sich dafür direkt bei Ibrahim Fetov (info@tennisschule-ibro.ch)

Hinweis: Weitere Informationen zur «Tennisschule Ibro» sind unter www.tennisschule-ibro.ch. Für Fragen zum TC Mellingen ist Thomas Rohr (kassier@tcmellingen.ch) die Ansprechperson.

Montag, 25. März 2019

Gelungener ATV-Kids-Day in Oberentfelden

Am Samstag hat der Aargauische Tennisverband ATV in Oberentfelden einen Kids Day organisiert. Es kamen 40 Kinder, die während zwei Stunden in den Spielleveln rot, orange und grün gemäss dem Konzept der Swiss Tennis High School trainiert haben. Ein spezieller Dank gilt der Aargauischen Kantonalbank, die wiederum grosszügige Erinnerungspreise gesponsert hat. Jedes Kind erhielt zudem am Ende des Trainingsnachmittags ein Diplom.

Dienstag, 19. März 2019

Swiss Tennis vergibt goldene Ehrennadel an Pancho Frey

An der Delegiertenversammlung von Swiss Tennis am vergangenen Samstag wurde Pancho Frey vom nationalen Tennisverband für seine Verdienste um das Schweizer Tennis ausgezeichnet.

Pancho Frey hat den Tennissport in den letzten Jahrzehnten geprägt. Nicht nur im Aargau, wo er vorwiegend tätig war, sondern in der ganzen Schweiz. Für sein langjähriges Engagement wurde Frey nun an der Delegiertenversammlung von Swiss Tennis geehrt. Er erhielt die goldene Ehrennadel des Schweizer Tennisverbandes. «Diese Auszeichnung ist eine grosse Ehre und Genugtuung», so Pancho Frey. «Es freut mich besonders, dass ich vom nationalen Verband geehrt wurde. Das hätte ich zuletzt erwartet.»
Die Auszeichnung für Pancho Frey kommt natürlich nicht von ungefähr. Frey, der selber immer noch regelmässig Tennis spielt und auch als Senior tolle Erfolge gefeiert hat – unter anderem wurde er 2004 Vize Schweizer Meister im Interclub und vertrat die Schweiz 2016 an den Senioren Team-Weltmeisterschaften –, hat den Tennissport in verschiedensten Funktionen geprägt.

Vielfältige Engagements
Seit mehr als 40 Jahren ist Pancho Frey als Ausbildner und Prüfungsexperte tätig, seit 20 Jahren ist er J+S-Chef-Experte für Tennis im Kanton Aargau. Für Frey, der in Aarau wohnt, ist der Kanton Aargau ohnehin die Hauptwirkungsstätte. Von 1978 bis 1998 hat er in Aarau das erste Tennis & Squashcenter im Kanton Aargau geführt. Zudem war er auch 25 Jahre lang Inhaber und Leiter des Tennis & Squashcenter in Zofingen.
Frey hat sich aber nicht nur beruflich, sondern auch ehrenamtlich im Tennissport engagiert. Er war in verschiedenen Tennisclubs als Präsident und Vorstandsmitglied tätig, war beim Aargauischen Tennisverband als Juniorenobmann und technischer Leiter im Vorstand und ist auch Vorstandsmitglied des nationalen Tennislehrer- und Tenniscenter-Verbands. Mit diesem beeindruckenden Leistungsausweis und Engagement für den Tennissport ist diese Auszeichnung von Swiss Tennis für Pancho Frey mehr als verdient.

Text von Fabio Baranzini, Bild von Swiss Tennis

Montag, 11. März 2019

Plüss und Fluri mit U18-Titelpremiere

Am Sonntag sind die Aargauischen Junioren Meisterschaften in der Halle zu Ende gegangen. Beim Turnier, das im Sportworld Baregg in Baden-Dättwil stattfand, gab es in der Königsklasse zwei neue Sieger.

Der Nachfolger von Seriensieger Jonas Schär ist gefunden. Der Oftringer, der zuletzt fünf Mal in Folge den kantonalen Junioren-Meistertitel in der Königskategorie U18 gewonnen hatte, ist gestern von Denis Plüss abgelöst worden. Der R2-Spieler des TC Brugg ist seiner Favoritenrolle als Turniernnummer eins gerecht geworden. Plüss qualifizierte sich ohne Satzverlust fürs Endspiel – genau wie sein Gegner, der an Nummer zwei gesetzte Nicolas Kobelt (R2, TC Entfelden).
Und die beiden lieferten sich ein hart umkämpftes Finalspiel, bei dem die Entscheidung erst im Champions Tie Break fiel. Auch in der Kurzentscheidung war es ganz eng: Mit 16:14 behielt Plüss das bessere Ende für sich und konnte sich zum ersten Mal als Aargauer Meister in der Kategorie U18 feiern lassen.

Naef schafft die Überraschung
Dasselbe gilt für Salome Fluri (R2, TC Entfelden). Die erst 13-jährige Fluri duellierte sich im Endspiel mit ihrer Interclub-Teamkollegin Farah Emina Puric (R2, TC Entfelden). Die Partie zwischen den beiden wurde ebenfalls erst im dritten Satz entschieden. Dies nachdem der erste Satz mit 6:4 an Fluri ging und Puric sich den zweiten Durchgang mit 6:1 sichern konnte. Im Champions Tie Break war Fluri dann die stärkere Spielerin und gewann dieses souverän mit 10:4.
In der Kategorie U16 schaffte Steven Naef (R3, TC Mutschellen) eine Überraschung. Als ungesetzter Spieler kämpfte er sich ins Endspiel und traf dort auf die Turniernummer eins Silvan Schück (R2, TC Bremgarten). Das Finalspiel zwischen diesen beiden hätte kaum ausgeglichener verlaufen können. Beide Spieler gewannen je einen Satz mit 7:6, so dass die Entscheidung auch in diesem Endspiel im Champions Tie Break fallen musste. Dort behielt Naef die Nerven und krönte sein starkes Turnier dank dem 10:4-Sieg mit dem Aargauer Meistertitel.

Zimmermann gewinnt Clubduell
Bei den unter 14-Jährigen kam es zum Duell zwischen zwei Clubkollegen: Frederik Tandeter (R3, TC Brugg) und Duri Zimmermann (R3, TC Brugg) standen sich gegenüber. Die beiden kennen sich gut, hatten sie doch im letzten Herbst gemeinsam die Bronzemedaille im Junioreninterclub (U12) gewonnen. Diesmal standen sie sich jedoch als Konkurrenten gegenüber, wobei Zimmermann das bessere Ende für sich behielt und mit 7:5, 6:4 siegte. Bei den Juniorinnen schwang in derselben Altersklasse Lea Markovic (R5, TC Frick) obenaus. Markovic, die im letzten Sommer noch bei den U12-Juniorinnen gewonnen hatte, setzte sich im Endspiel gegen Lorena Quartararo (R5, TC Spreitenbach) mit 6:4, 6:4 durch.
In der Kategorie U12 konnte sich der top gesetzte Leon Gabriel (R4, TC Brugg) durchsetzen. Dies dank einem 7:5, 6:3-Sieg im Final über Mateo Fluri (R5, TC Entfelden). Bei den Juniorinnen heisst die neue Aargauer Meisterin in der U12-Kategorie Nastassja Wittmer (R5, TC Unteres Aaretal). Bei den Jüngsten (U10) konnten sich Marko Dozic (R7, TC Entfelden) und Natasa Kraljevic (R9, TC Huba) in die Siegerliste eintragen lassen.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Samstag, 9. März 2019

Rekord: 120 Kinder am Kids-Event in Birrhard

Am letzten Sonntag organisierte die dedial TENNIS ACADEMY in Birrhard einen Kids Day. Dabei erhielten Kids im Alter von 4 bis 12 Jahren die Gelegenheit, erstmals Tennisluft zu schnuppern. 

Der Anlass war ein voller Erfolg: 120 Kinder nahmen am Kids Day teil – so viele wie noch nie. Damit auf den fünf Plätzen alles reibungslos ablief, stand ein Trainerteam von 35 Leuten im Einsatz und unterstützte die Kids mit hilfreichen Tipps und Tricks. Als Belohnung für die Teilnahme, gabs für alle Kids einen Goodie-Bag.

Text und Bilder von dedial TENNIS ACADEMY 







 

Montag, 4. März 2019

Paroubek und Schoch gewinnen Gold

Eine grossartige Ausbeute für die Aargauer Senioren an den Schweizer Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende im AARSPORTS in Birrhard ausgetragen wurden: Nicht weniger als zwölf Medaillen gingen in den Kanton Aargau – darunter zwei goldene.

Bei den Frauen war es ein bekanntes Gesicht, das sich die Goldmedaillen sichern konnte. Michelle Paroubek (R1, TC Brugg) wurde in der Altersklasse 40+ ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann den Titel. Als Nummer eins der Setzliste spielte sie sich souverän ins Endspiel, wo sie einmal mehr auf Alexandra Hellige (R2) traf. Die beiden hatten sich in den letzten Jahren an nationalen Titelkämpfen schon einige hart umkämpfte Duelle geliefert. So auch diesmal, wobei Paroubek beim 3:6, 6:3, 6:3-Sieg das bessere Ende für sich behalten und ihren insgesamt 12. Schweizer Meistertitel bei den Seniorinnen feiern konnte.
Ein reines Aargauer Finalspiel gabs bei den Senioren 75+. Dort duellierten sich Peter Schoch (R5, TC Wettingen) und Milan Makanec (R5, TC Obersiggenthal). Und die beiden lieferten sich einen richtigen Abnützungskampf mit dem besseren Ende für Schoch, der sich mit 6:7, 6:1, 14:12 im Champions Tie Break durchsetzen konnte. Für Schoch ist es bereits der vierte Schweizer Meistertitel, der dritte in Folge.

Pfaff als doppelte Spielverderberin
Gleich drei Aargauerinnen qualifizierten sich in der Altersklasse 50+ fürs Halbfinal: Sandra Hopfner (R2, TC Wettingen), Beatrice Baumgartner-Ziegler (R2, TC Rothrist) und Nicole Riniker (R4, TC Teufenthal). Hopfner setzte sich im Aargauer Duell gegen Baumgartner-Ziegler in drei Sätzen durch und traf im Final auf Patricia Pfaff (R2), die gegen Riniker in drei Durchgängen gewann. Und Pfaff wurde gleich zur doppelten Spielverderberin aus Aargauer Sicht, denn sie schlug auch Seriensiegerin Sandra Hopfner in drei Sätzen, die damit auf ihren 24. Schweizer Meistertitel warten und sich für einmal mit Silber begnügen muss.
Silber gab es auch für Slobodan Mavrenski (R2, TC Neuenhof) in der Kategorie 35+. Er setzte sich im Halbfinal gegen den topgesetzten Jérôme Benoit (N4, 131) in zwei Sätzen durch und musste sich erst im Final der Nummer zwei der Setzliste Simon Bieri (R1) geschlagen geben. Ebenfalls Silber sicherte sich in der Kategorie 45+ Deon Bowman (R2). Der Spieler des TC Teufenthal wurde dabei seiner Rolle als Turniernummer zwei gerecht und kämpfte sich mit zwei Siegen ins Finale. Dort musste er sich einmal mehr Serge Lutgen (R1) geschlagen geben. Diesmal in zwei ausgeglichenen Sätzen mit 5:7, 4:6.

Sechs bronzene Auszeichnungen
Neben Riniker und Baumgartner-Zielger gab es auch in der Altersklasse 30+ der Seniorinnen eine Bronzemedaille. Piyawan Teufel (R4, TC Rohrdorferberg) spielte sich souverän in die Halbfinals, wo sie dann allerdings gegen die topgesetzte Jessica Morisod (R1) chancenlos blieb. Bei den Senioren über 60 schaffte es der ungesetzte Daniel Müller (R3) vom TC Teufenthal bis ins Halbfinale. Er profitierte dabei unter anderem davon, dass sein Clubkollege Martin Gloor (R2), der an Nummer zwei gesetzt war und sich im Tableauviertel von Müller befand, nicht antreten konnte. So nutzte Müller die Gunst der Stunde und qualifizierte sich dank zwei souveränen Siegen fürs Halbfinale. Dort musste er sich dem späteren Sieger Peter Fickentscher (R3) in drei Sätzen geschlagen geben.
Ebenfalls Bronze sicherte sich in der Altersklasse 65+ der ungesetzte Ruedi Buergi (R4, TC Wohlen Niedermatten). Er erreichte das Halbfinal ohne Satzverlust und unterlag dort Peter Heller (R2) in zwei Sätzen. Heller gewann danach das Turnier. Eine bronzene Auszeichnung gewann auch Beat Rennhard (R5, TC Zofingen) in der Altersklasse 70+. 

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Sonntag, 3. März 2019

Jérôme Kym erreicht das Final in Luxemburg

Zum zweiten Mal in seiner Karriere hat das Aargauer Nachwuchstalent Jérôme Kym das Final eines internationalen U18-Juniorenturniers erreicht. Damit verbessert er sich in der Juniorenweltrangliste um rund 40 Ränge.

Vor etwas mehr als einem Jahr – Ende Januar 2018 – hatte sich Jérôme Kym zum ersten Mal überhaupt für das Finalspiel eines internationalen U18-Juniornturniers qualifiziert. Das war in Tschechien, wo er sich im Endspiel klar geschlagen geben musste. Seither hat Kym, der in diesem Jahr sein Davis Cup Debüt gegeben und wenige Tage danach in Oberentfelden seine ersten zwei Einzelmatches auf Profistufe gewonnen hat, kein Final auf der Juniorentour mehr erreicht. Das lag nicht zuletzt daran, dass er sich zumeist bei höher dotierten und damit auch stärker besetzten Events versucht hat.
In Luxemburg spielte er diese Woche nun aber wieder einmal bei einem Turnier der vierten Kategorie mit. Aufgrund seiner Weltranglistenposition – Rang 272 – war der eben erst 16 Jahre alt gewordene Fricktaler an Nummer drei gesetzt. Und dieser Setzlistenposition wurde er gerecht. Auf dem Weg ins Endspiel gab Kym in vier Partien keinen einzigen Satz ab. Im Viertelfinal, wo er auf den Libanesen Roey Tabet, die Nummer 410 der Juniorenweltrangliste und damit seinen bestklassierten Gegner traf, gewann Kym gar mit 6:0, 6:0.

Das Warten geht weiter
Im Final wartete dann aber eine wesentlich stärkerer Gegner: Nämlich sein Trainingspartner und bester Kollege Leandro Riedi. Und der befindet sich im Moment in beneidenswerter Form. Seit seinem Comeback an den Junioren Schweizer Meisterschaften im Januar – dort verlor er im Final gegen Kym – hat er auf der internationalen Juniorentour 14 Matches gewonnen und nur deren zwei verloren, womit er sich in die Top 100 der Welt vorgekämpft hat.
Dass Riedi in Form ist, musste Kym am eigenen Leib erfahren. Im Gegensatz zum letzten Kräftemessen Anfang Jahr in Kriens war diesmal Riedi der klar stärkere Spieler. Mit 2:6, 1:6 verlor Kym das Finalspiel und muss damit weiter auf seinen ersten Turniersieg bei einem internationalen U18-Juniorenturnier warten. Trotz des verlorenen Finals macht er in der Juniorenweltrangliste einen Sprung nach vorne in die Region von Rang 230.

Text und Bild von Fabio Baranzini

Mittwoch, 27. Februar 2019

Wer wird Nachfolger von Jonas Schär?

An den kommenden beiden Wochenenden finden im Sportworld Baregg in Baden-Dättwil die kantonalen Junioren Meisterschaften statt. Knapp 100 junge Tennisspielerinnen und Tennisspieler aus dem ganzen Kanton kämpfen dabei um die begehrten Titel.

Insgesamt 18 Titel hat Jonas Schär in seiner Karriere an den kantonalen Junioren Meisterschaften gesammelt. Der Swiss-Tennis-Kaderspieler war dabei zuletzt jeweils derart überlegen, dass sich die Frage nach dem Turniersieger in seiner Kategorie nicht wirklich stellte. Im letzten Sommer hat Schär jedoch altersbedingt seine letzten Aargauischen Junioren Meisterschaften bestritten. Und damit ist die Bahn frei für einen neuen Sieger in der Königskategorie U18, nachdem Schär die letzten fünf Titel in dieser Altersklasse allesamt für sich beanspruchen konnte.
In der Setzliste wird bei der kommenden Ausgabe nun Denis Plüss (R2, TC Brugg) an Nummer eins geführt. Ein Selbstläufer wird es für Plüss jedoch nicht, denn es befinden sich gleich noch drei weitere R2-Spieler im Tableau, die im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden wollen. Es sind dies der an Nummer zwei gesetzte Nicolas Kobelt (TC Entfelden), der aufgrund seines Alters eigentlich noch in der U16-Konkurrenz auflaufen könnte, sowie Sascha Jankovic (TC Brugg) und Artan Sadriji (TC Spreitenbach). Auch bei den Juniorinnen präsentiert sich die Ausgangslage in der Königsklasse relativ ausgeglichen. Gemäss Papierform sind die beiden Clubkolleginnen des TC Entfelden Farah Emina Puric (R2) und Salome Fluri (R2) die heissesten Titelanwärterinnen, gefolgt von Shirin Paroubek (R3, TC Brugg) und Athshaya Sivanesan (R3, TC Wettingen).

U14-Kategorie mit den meisten Teilnehmern
In der Altersklasse U16 ist Silvan Schück (R2, TC Bremgarten) an Nummer eins gesetzt. Sein härtester Konkurrent ist Tobia Graziosi (R3, TC Entfelden). Die Kategorie der unter 14-Jährigen ist mit 25 Teilnehmern die Konkurrenz mit den meisten Teilnehmern. Top gesetzt sind dort Frederik Tandeter (R3, TC Brugg) und Duri Zimmermann (R3, TC Brugg), die im letzten Herbst gemeinsam die Bronzemedaille im Junioren Interclub in der Altersklasse U12 gewonnen haben. Ihre stärksten Kontrahenten im Kampf um den Turniersieg sind die beiden R4-klassierten Junioren Yannick Castelnuovo (TC Entfelden) und Felix Messmer (TC Esp Fislisbach). Bei den Juniorinnen ist in dieser Altersklasse ebenfalls eine Spielerin des TC Brugg an Nummer eins gesetzt. Es ist dies Aylin Paroubek (R4). Als Nummer zwei wird Lea Markovic (R5, TC Frick) geführt, die im letzten Sommer noch den Titel in der Altersklasse U12 gewonnen hatte.
In der Kategorie der unter 12-Jährigen sind Nastassja Wittmer (R5, TC Unteres Aaretal) und Leon Gabriel (R4, TC Brugg) an Nummer eins gesetzt und bei den Jüngsten in der Altersklasse U10 führen Daniels Freimanis (R7, TC Wettingen) und Sophie Jolie von Felten (R8, TC Wettingen) die Setzlisten an. Am kommenden Wochenende werden die Vorrundenpartien ausgetragen, die Finalspiele finden dann eine Woche später am Wochenende des 9./10. März statt.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Die Aargauer Senioren gehen auf Medaillenjagd

Am Donnerstag beginnen im Sportcenter AARSPORTS in Birrhard die Senioren Schweizer Meisterschaften. Der Kanton Aargau darf sich einmal mehr berechtigte Hoffnungen auf mehrere Medaillengewinne machen, obwohl gleich mehrere Medaillengewinner aus dem Vorjahr nicht dabei sind.

In nicht weniger als drei Alterskategorien stellt die Aargauer Delegation an den nationalen Titelkämpfen im eigenen Kanton die Turniernummer eins. Bei den Männern ist dies Peter Schoch (R5, TC Wettingen), der in der Altersklasse 75+ antritt. In dieser Kategorie hat Schoch bereits im vergangenen Jahr sowohl im Sommer als auch im Winter die Goldmedaille gewonnen. Als Titelverteidiger gilt er auch in diesem Jahr wieder als Favorit auf den Titel. Sollte er gewinnen, wäre es bereits sein vierter Schweizer Meistertitel. Sein nominell stärkster Kontrahent kommt erfreulicherweise ebenfalls aus dem Kanton Aargau. Es ist dies Milan Makanec (R5, TC Obersiggenthal).
Neben Peter Schoch sind zwei Aargauerinnen ebenfalls an Nummer eins gesetzt und gehören damit zu den heissesten Medaillenkandidatinnen. Es sind dies zwei alte Bekannte: Michelle Paroubek (R1, TC Brugg) und Sandra Hopfner (R2, TC Wettingen). In der Kategorie 40+ ist Paroubek die Spielerin, die es zu schlagen gilt. Paroubek, die bereits elffache Schweizer Meisterin ist, wird diesmal im Kampf um den Titel hart gefordert. Ihre Konkurrenz umfasst zwar «nur» sieben Spielerinnen, darunter jedoch vier Akteurinnen, die R2 klassiert sind. Eine davon ist Alexandra Hellige, gegen die Paroubek an nationalen Titelkämpfen auch schon verloren hat. Eine allfällige zwölfte Goldmedaille ist also alles andere als ein Selbstläufer.


Der nächste Titel für Sandra Hopfner?
Ihren zwölften Titel hat Sandra Hopfner längst im Trockenen. Die Spielerin des TC Wettingen steht bereits mit 23 (!) Goldmedaillen an den Senioren Schweizer Meisterschaften zu Buche und könnte am kommenden Wochenende ihren 24. Titel gewinnen. In der Altersklasse 50+ ist sie einmal mehr an Nummer eins gesetzt und ist damit die grosse Titelfavoritin.
Der Kanton Aargau hat neben den drei Turniernummern eins auch noch vier Spieler am Start, die als Nummer zwei der Setzliste ins Turnier starten. Neben dem bereits erwähnten Milan Makanec in der Altersklasse 75+ sind dies Deon Bowman (R2, TC Teufenthal) bei den Senioren 45+, sowie Martin Gloor (R2, TC Teufenthal) in der Altersklasse 60+ und Hans Huber (R3, TC Zofingen) bei den über 65-Jährigen. Sie gehören damit ebenfalls zu den Aargauer Medaillenhoffnungen an den nationalen Titelkämpfen im eigenen Kanton. Es ist also durchaus möglich, dass die Aargauer Delegation auch in diesem Jahr gleich mit mehreren Medaillen nach Hause reist. Und das obwohl mit Alain Dedial (Gold 35+), Klaus-Daniel Umland (Bronze 35+) und Peter Hausherr (Gold 80+) gleich drei Medaillengewinner aus dem Vorjahr nicht mehr mit am Start sind.

Text und Bilder von Fabio Baranzini

Mittwoch, 13. Februar 2019

Bist du am Kids Day des Aargauischen Tennisverbandes mit dabei?

Am Samstag 23. März findet im Tenniscenter Aarau West in Oberentfelden der Kids Day 2019 statt. Der Event, der bereits zum achten Mal durchgeführt wird, organisiert der Aargauische Tennisverband.

Der Nachmittag des 23. März steht ganz im Zeichen der jüngsten Tennisspielerinnen und Tennisspieler im Kanton. Alle Kinder, die zwischen fünf und elf Jahre alt sind und in einem Aargauer Tennisclub nach dem nationalen Förderkonzept der Kids Tennis High School trainieren, können sich für diesen Trainingsnachmittag im Tenniscenter Aarau West in Oberentfelden anmelden.
Die Kids trainieren gemäss ihrer Spielstärke entweder auf dem Level rot, orange oder grün. Die entsprechende Einteilung, sowie der Zeitpunkt und die Dauer des Trainings erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige Tage vor dem Kids Day zugeschickt. Los geht’s ab 14:30 Uhr, wobei die Trainings von den Kadertrainern und Kids-Tennis-Spezialisten des Aargauischen Tennisverbandes geleitet werden.

Spass steht im Vordergrund
Das Trainingsprogramm des Kids Days orientiert sich an den Inhalten der Kids Tennis High School und wird dem Spielniveau der jeweiligen Gruppen angepasst, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so viel wie möglich profitieren können. «Mit dem Kids Day wollen wir uns einen Gesamtüberblick verschaffen, wie gut die Kids im Kanton Aargau Tennisspielen. Es steht jedoch ganz klar der Spass im Vordergrund», sagt Sandra Laubi, Juniorenverantwortliche des Aargauischen Tennisverbandes.

Hinweis: Anmelden kann man sich noch bis am 16. März bei Sandra Laubi (sandra.laubi@gmail.com). Die Kosten für den Kids Day betragen 20 Franken und die Teilnehmerzahl ist auf 100 Kids begrenzt.